Unser Tag begann heute so, wie ein Montag im Urlaub eigentlich immer beginnen sollte:
Um 10:30 Uhr mit einer Champagnerprobe. 🤭🥂 Dietmar versuchte irgendwann, den verantwortungsbewussten Erwachsenen zu geben und winkte beim nächsten Glas ab. Schließlich müsse er noch fahren.
Die Antwort unseres Gastgebers:
„No problem. Police don’t look.“
Nun denn. 😂
Wir entschieden uns trotzdem für die etwas konservativere Variante: Dietmar hört auf zu probieren – und wir kaufen den Champagner einfach. Schließlich muss man die regionale Wirtschaft unterstützen. Und wenn es um solche Dinge geht, nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung ausgesprochen ernst.
Weiter ging es zum Camping-Car-Park in Ciry-Salsogne, rund 13 Kilometer von Soissons entfernt.
Und der Platz machte zunächst richtig Hoffnung: viel Grün, Bäume, Ruhe und unser Womo mittendrin. Fast ein bisschen Waldcamping.
Wir hätten misstrauisch werden sollen.
Denn nun kamen die Fahrräder raus.
Unser persönlicher Routenplaner ChatGPT hatte eine schöne Strecke am Wasser entlang gefunden.
Danke dafür. Wirklich.
Am Wasser ging es tatsächlich entlang.
Allerdings auch über ungefähr fünf Kilometer Schotter, Brennnesseln, Äste und Wege, bei denen wir mehrfach überlegten, ob das wirklich noch eine Fahrradroute oder bereits eine Aufnahmeprüfung für „Survival in Frankreich“ war.
Landschaftlich teilweise wunderschön.
Fahrtechnisch eher:
„Welcher Idiot hat uns eigentlich hier langgeschickt?“
Ach ja. ChatGPT. 😂 Fahrradfahren in Soissons ist einfach zum Kotzen
Mit Erreichen der Stadt hegten wir kurz die Hoffnung, dass es nun besser würde.
Wurde es nicht.
Fahrradfahren in Soissons ist einfach zum Kotzen. Wenn überhaupt Radwege vorhanden sind, sind sie teilweise so schmal an die Straße gequetscht, dass man sich fragt, ob sie für Fahrräder gedacht sind oder vielleicht doch eher für sportliche Regenwürmer.
Dazu wuselig viel Verkehr und Autofahrer, deren Verständnis von Sicherheitsabstand und Rücksichtnahme sich offenbar deutlich von unserem unterscheidet.
Und hat man sein Ziel endlich erreicht, folgt die nächste Herausforderung:
Wo zum Teufel schließt man hier eigentlich zwei Fahrräder vernünftig an?
Reims hatte auf unserer persönlichen Fahrrad-Katastrophenskala bereits eine 12 von 10 bekommen.
Soissons bewirbt sich gerade erfolgreich um einen Platz auf dem Treppchen.
Zum Glück kann Soissons Geschichte
Denn abseits des Fahrradfahrens hat die Stadt einiges zu bieten.
Soissons gehört zu den ältesten Städten Frankreichs. Schon zur Römerzeit war der Ort bedeutend, später spielte Soissons eine wichtige Rolle im fränkischen Reich und ist eng mit Chlodwig I. verbunden.
Unser erstes Ziel war die Kathedrale Saint-Gervais-et-Saint-Protais.
Und die ist wirklich beeindruckend.
Der Bau begann im 12. Jahrhundert und zog sich über mehrere Jahrhunderte. Deshalb lassen sich an ihr unterschiedliche Entwicklungsphasen der Gotik erkennen. Auffällig ist außerdem, dass sie nur einen großen Westturm besitzt – der zweite wurde nie fertiggestellt.
Im Ersten Weltkrieg wurde die Kathedrale schwer beschädigt und später restauriert.
Von außen ist sie schon gewaltig, aber richtig beeindruckt hat uns der helle, unglaublich hohe Innenraum. Diese langen Säulen, die Spitzbögen und ganz hinten die große farbige Rosette – da wird man automatisch etwas stiller.
Was nach der Fahrradtour vielleicht auch ganz gut war. 😄
Eine Kirche, bei der die Kirche fehlt
Von der Kathedrale gingen wir zu Fuß weiter zur Abbaye Saint-Jean-des-Vignes.
Die ehemalige Abtei wurde bereits im 11. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich zu einem bedeutenden und wohlhabenden Kloster.
Von Weitem sieht sie mit ihren beiden mehr als 75 Meter hohen gotischen Spitzen fast wie eine zweite Kathedrale aus.
Das Überraschende:
Die eigentliche Kirche ist weitgehend verschwunden.
Nach der Französischen Revolution wurden große Teile der Anlage abgetragen. Übrig geblieben sind unter anderem die monumentale Fassade, Teile des Kreuzgangs, Klostergebäude und beeindruckende Gewölberäume.
Man läuft also durch jahrhundertealte Bögen und plötzlich endet die Kirche einfach im Himmel.
Das hat schon was.
Von einem der beiden berühmten Türme sahen wir allerdings hauptsächlich:
Gerüst. Sehr viel Gerüst. Unglaublich viel Gerüst.
Wir vermuten, Frankreich lagert derzeit sein nationales Stahlreservat in Soissons. 😂
Und irgendwann braucht der Mensch Pancakes
Nach der Abbaye liefen wir zurück zur Kathedrale, sammelten unsere Fahrräder wieder ein und fuhren runter ans Wasser.
Nach Kultur, Schotter, Brennnesseln und französischem Straßenverkehr hatten wir uns eine Pause verdient.
Und die fiel ausgesprochen gut aus:
Amerikanische Pancakes mit Spiegelei, Käse und knusprigem Bacon.
Süß trifft salzig trifft herzhaft.
Klingt zunächst ein bisschen wild, war aber richtig lecker.
Dazu ein Glas Rosé, Sonne, blauer Himmel und ein Platz direkt am Wasser.
Und siehe da:
Der Soissons-Aggressionspegel sank schlagartig. 🍷😂
Wir haben aus der Hinfahrt gelernt!
Nach einem kurzen Einkaufsstopp mussten wir natürlich auch wieder zurück zum Wohnmobil.
Aber wir sind ja lernfähig.
Keine Abenteuerwege mehr.
Keine Brennnesseln.
Kein Schotter.
Keine französische Variante von Indiana Jones und der verschwundene Radweg.
Diesmal nehmen wir einfach die Hauptstraßen!
Super Idee.
Das war auch kein Spaß. 😂
Damit lautet unser abschließendes Urteil zum Radfahren rund um Soissons:
Am Wasser ist es abenteuerlich, in der Stadt chaotisch und an der Hauptstraße unangenehm. Man hat also immerhin Auswahl.
Trotz allem hat sich Soissons absolut gelohnt.
Die Kathedrale ist wunderschön, die Abbaye Saint-Jean-des-Vignes außergewöhnlich und zwischendurch gab es genug Momente, bei denen wir einfach nur staunen konnten.
Und wenn ein Tag morgens um halb elf mit Champagner beginnt und nachmittags mit Pancakes und Rosé am Wasser weitergeht, kann er eigentlich gar nicht komplett schlecht sein.
Heute hatten wir jedenfalls alles.
Wo es morgen hingeht?
Wissen wir noch nicht. Wir schauen nachher in Ruhe.
Fest steht nur:
Wir arbeiten uns langsam Richtung Küste vor.
Und vielleicht gibt es dort ja Radwege.
Man darf schließlich träumen. 😂
Heute ging es über Land zu unserem nächsten France-Passion-Platz. Und die Anreise hatte eigentlich alles zu bieten: wunderschöne Alleen, Schotter, ordentlich Gerumpel und zwischendurch Straßen, bei denen man sich fragt, ob die Stoßdämpfer die Reise wohl persönlich nehmen.
Am Ziel angekommen dann die erste Erkenntnis: Im Ort ist heute einfach alles zu. Wirklich alles. Also Plan B: Reims. Rund 15 Kilometer mit dem Fahrrad – laut Karte machbar. In der Realität teilweise über Radwege, bei denen das Wort „Radweg“ schon ziemlich großzügig ausgelegt ist. Holprig, hakelig und stellenweise eher Kategorie Abenteuerurlaub.
Aber Reims hatte ein echtes Highlight: die Kathedrale. Und die ist wirklich beeindruckend. Riesig, wunderschön und definitiv den Weg wert.
Danach noch durch die Fußgängerzone und in einem Café einen Champagner getrunken. Wenn man schon mitten in der Champagne sitzt, muss man schließlich auch ein bisschen regionale Kulturpflege betreiben. 🥂
Ansonsten müssen wir allerdings sagen: Reims hat uns nicht wirklich umgehauen. Die Kathedrale ja – der Rest eher nicht.
Nach insgesamt rund 30 Fahrradkilometern – natürlich auch auf dem Rückweg wieder mit einigen „interessanten“ Passagen – kamen wir schließlich wieder am Wohnmobil an.
Und hier stehen wir nun zum Glück ganz allein auf unserem France-Passion-Platz. Was aus romantischer Sicht sehr schön ist. Aus logistischer Sicht allerdings noch viel schöner: Wenn sich heute Abend noch jemand neben uns stellt, könnte es nämlich interessant werden, wie wir unser Womo morgen hier wieder herausbekommen. 😂
Morgen früh kommt der Chef des Hofes. Mal schauen, was der Tag dann bringt.
Heute führte uns unsere Reise in die Gegend von Verdun. Unser erstes Ziel war Dragées Braquier, eine traditionsreiche Süßwarenmanufaktur, die vor allem für ihre Dragées bekannt ist. Über France Passion dürfen wir direkt auf dem Gelände mit unserem Wohnmobil übernachten – eine ziemlich außergewöhnliche Adresse für die heutige Nacht.
Nach unserer Ankunft wollten wir eigentlich wegen des Platzes fragen. Aber schwupps, machten wir schon eine Führung durch die Manufaktur. No englisch, no allemand 🤷♀️So bekamen wir aber schnell einen Einblick in die Herstellung der kleinen Spezialitäten. Besonders bekannt sind die klassischen Dragées: Mandeln, die mit einer feinen Zuckerschicht überzogen werden. Natürlich konnten wir danach nicht einfach wieder gehen, ohne etwas mitzunehmen. 😄 So landeten unter anderem 200 g weiße Mandel-Dragées für 15 € und eine weitere Schachtel für 18 € in unserer Einkaufstasche. Insgesamt waren wir am Ende rund 36 € los. Die Dinger sind zum Glück wirklich verdammt lecker. Und da wir über France Passion hier kostenlos stehen dürfen, gehört ein Einkauf beim Gastgeber für uns einfach dazu.
Anschließend stellten wir unser Wohnmobil auf dem Gelände ab und machten uns auf den Weg nach Verdun. Der Name der Stadt ist untrennbar mit dem Ersten Weltkrieg verbunden. 1916 tobte hier über 300 Tage lang eine der grausamsten Schlachten des Ersten Weltkriegs, bei der rund 300.000 deutsche und französische Soldaten ihr Leben verloren. Wenn man heute durch die friedliche und grüne Landschaft fährt, ist kaum vorstellbar, was sich hier vor mehr als 100 Jahren abgespielt hat. Soldatenfriedhöfe, ehemalige Forts und zerstörte Dörfer erinnern bis heute daran.
Verdun selbst zeigt sich heute als lebendige Stadt an der Maas und hat neben all der schweren Geschichte auch eine überraschend schöne und entspannte Seite. Und irgendwie haben wir auf dieser Reise ein besonderes Talent dafür entwickelt, überall dort aufzutauchen, wo gerade irgendeine Veranstaltung mit Livemusik stattfindet. 😂 Auch in Verdun war es wieder so: Wir landeten im Park, machten es uns gemütlich und hörten der Musik zu. Karaoke. Mal besser, mal schlechter.
Dazu gab es eine 0,5-Liter-Rouge für 8 €, die wir im Plastikbecher ganz entspannt im Park getrunken haben. So wurde aus dem geschichtsträchtigen Besuch in Verdun am Ende noch ein richtig schöner Sommerabend mit Musik und einem kühlen Getränk.
Später ging es zurück zu unserem Wohnmobil bei Dragées Braquier – zu unserem kostenlosen France Passion Platz und natürlich zu unseren inzwischen ziemlich kostbaren Dragées. 😄 Ein Tag zwischen französischen Süßigkeiten, schwerer Geschichte, Livemusik und Rouge. Irgendwie eine ziemlich gute Mischung.
Heute haben wir ausgeschlafen und ganz in Ruhe gefrühstückt. Den Vormittag haben wir völlig stressfrei nix getan. Wir haben ja schließlich Urlaub 🤷♀️ Um viertel nach zwei wurden wir von Armin und Tanja abgeholt und es ging zum ersten Stopp, der Saarschleife. Der Anblick ist schon wirklich toll. Man hat einen fantastischen Blick über die Saarschleife
Weiter ging es nach Saarburg. Ein netter, kleiner Ort, durch dem ein Wasserfall durch den Ort führt. Zig Restaurants und Cafés säumen den Ortskern. Man sitzt am Wasser im Schatten. Alles sehr gemütlich. Am Wochenende ist hier aber sicher die Hölle los. Weiter ging es zum Weingut Van Volxem in Wiltingen. Da hat sich jemand wirklich ausgelebt. Hochmodern. Ganz anders als man Winzer sonst kennt. Wir hatten hier noch die Gelegenheit, den Weinkeller anzuschauen und haben noch eine ausführliche Information zur Lagerung der Weine bekommen. Den Saal konnten wir auch noch ansehen, hier zu euner Veranstaltung ist sicher cool. Mit vollem Blick über die Weinberge.
Zum Abendessen ging es nun noch zum Weingut Apel nach Nittel, was an der Mosel gelegen ist. Schöner Winzer (ganz anders), leckeres Essen und leckerer Wein. Was will man mehr? Wir hatten einen wirklich schönenTag. Um 22:15 Uhr waren wir wieder zurück. Danke an Armin & Tanja für die tolle Gastfreundschaft 😊 es hat uns sehr viel Spaß gemacht!
Heute früh ging es mit dem Rad in das rund 10 km entfernte Stahlwerk Bous. Die Tour ging zum großen Teil an der Saar entlang und war entsprechend schön zu fahren. Dort hatten wir dank Armin die Gelegenheit, das Stahlwerk zu besichtigen. Vorher gab es zur Stärkung Lyoner, dann ging der Rundgang los. Das Stahlwerk Bous im Saarland wurde 1886 gegründet und blickt damit auf eine lange Stahltradition zurück. Anders als viele ehemalige Industrieanlagen der Region ist das Werk bis heute in Betrieb. Hier wird Stahlschrott in einem Elektrolichtbogenofen eingeschmolzen und zu hochwertigem neuem Stahl verarbeitet. Produziert werden vor allem große Stahlblöcke und Stranggussprodukte für Schmieden sowie Rohr- und Ringwalzwerke. Heute gehört das Werk zur GMH Gruppe, beschäftigt rund 300 Menschen und setzt verstärkt auf eine klimafreundliche Stahlproduktion.
Danach gab es Käsekuchen und dann haben wir auch schon den Heimweg angetreten. Einen Halt in der Fußgängerzone von Saarlouis hatten wir noch, bevor wir zum Platz zurück sind. Heute Abend waren wir mit Armin und Tanja zum Abendessen verabredet. Es gab leckere Tapas und Armin hat seine verlorene Magnum Flasche Riesling eingelöst.
Morgen geht es gegen Mittag an die Saarschleife. Wir haben ein strammen Programm 👆
Heute gegen elf sind wir bei Acuntius Richtung Saarland gestartet. Hier treffen wir morgen einen lieben Kollegen.
Auf dem Weg lag die Völklinger Hütte. Also haben wir hier einen Stopp eingelegt. Die Völklinger Hütte wurde 1873 gegründet und entwickelte sich zu einem der bedeutendsten Eisen- und Stahlwerke Europas. Besonders bekannt wurde sie durch ihre weltweit einzigartige, vollständig erhaltene Anlage zur Roheisenerzeugung. 1986 wurde die Produktion eingestellt, sodass die Hütte als Industriedenkmal erhalten blieb. 1994 erklärte die UNESCO die Völklinger Hütte zum Weltkulturerbe – als erstes Industriedenkmal aus der Blütezeit der Industrialisierung. Heute ist sie ein beeindruckendes Museum sowie ein Ort für Ausstellungen, Konzerte und Kulturveranstaltungen und zeigt eindrucksvoll, wie die Industrialisierung das Leben der Menschen geprägt hat.
Weiter ging es rund 16km nach Saarlouis, wo wir für drei Nächte einen Platz bei Dr. Dadder gebucht haben. Der Platz liegt sehr zentral und fußläufig zur Altstadt. Der Empfang war super nett. Der Platz ist schön, was will man mehr 😊
Heute waren wir nur noch einkaufen und abends grillen. Morgen besuchen wir erst den lieben Armin im Stahlwerk Bous und danach wollen wir mal in die Stadt.
Heute hatten wir nichts fest geplant. Nachdem wir gestern mit Uwe Acuntius bis halb eins versackt sind, hatten wir keine feste Vorgabe. Das Wetter war super. Um die 25 Grad und sonnig. Dietmar war um acht schon wach (die Stoßdämpfer und Federn haben ihm keine Ruhe gelassen), hat mich aber freundlicherweise bis neun Uhr schlafen gelassen. Dadurch waren wir mit dem Frühstück aber recht früh durch und sind mit dem Fahrrad los. Ziel war das Hambacher Schloss. Vorher ging es hier im Ort zur Storchenscheune. Hier werden verletzte Störche aufgegangen und wenn es ihnen wieder gut geht, werden sie, sofern möglich, ausgewildert. Der Ort hat um die 30 Störche, die hier regelmäßig brüten. Bornheim ist tatsächlich als „Storchendorf“ bekannt. Das hat einen guten Grund: Seit vielen Jahren setzt sich die Aktion Pfalzstorch dafür ein, den Weißstorch in der Pfalz wieder anzusiedeln.Es wurden Nistplattformen gebaut und verletzte oder geschwächte Störche werden in der Storchenscheune gepflegt.Durch die vielen Wiesen, Felder und Feuchtgebiete finden die Störche dort ideale Bedingungen. Deshalb brüten inzwischen jedes Jahr zahlreiche Paare in und um Bornheim.
Direkt am Hof lebt auch einer, den man immer wieder klappern gehört hat. So viele Störche auf einem Haufen haben wir selten gesehen.
Das Hambacher Schloss lag rund 16 km entfernt und bietet einen tollen Blick über die Pfalz.
Dort angekommen, sind wir rund ums Schloss gelaufen und hatten bei tollem Ausblick ein Getränk auf der Terrasse. Das Hambacher Schloss gilt als Wiege der deutschen Demokratie. Beim Hambacher Fest im Jahr 1832 versammelten sich dort rund 30.000 Menschen und forderten Freiheit, Bürgerrechte, Pressefreiheit und die Einheit Deutschlands. Deshalb ist das Schloss bis heute ein wichtiges Symbol für Demokratie und Freiheit in Deutschland.
Wir hatten auf dem Weg eine Sessellift-Anlage gesehen, die lag mehr oder weniger auf dem Rückweg, so dass wir die auch noch mitgenommen haben. Die Rietburger Burgbahn kostet für die Berg-und Talfahrt 8,50 € pro Person und bringt einen auf 220m hoch. Auch hier der Ausblick toll. Man kann theoretisch einen anderhalbstündigen Rundweg durch den Wildpark unternehmen. Den sind wir aber nur zum Teil gegangen. Auf dem Rückweg sind wir noch beim Weingut Anselmann in Edesheim eingekehrt. Hier hatten wir das erste Mal Pfälzer Saumagen. Und er war gut 😋
Gut zufrieden sind wir wieder am Weingut Acuntius angekommen. -Dietmar mit nicht unerheblichen Sonnenbrand an den Waden- und genießen noch einen leckeren Rosé.
Morgen gehts nach Saarlouis, hier bleiben wir auch ein paar Tage, bevor es nach Frankreich geht.
Heute war ein wirklich verrückter Tag. Wir wollten um 11 Uhr Richtung Waghäusel starten. Batterie tot. Nix geht mehr. Ok. Schnell am Strom anschließen. Warten. Danke Hilfe des Kollegen der Feuerwehr wurde uns eine Werkstatt in direkter Nähe empfohlen. Also dorthin. Bei Aldi geparkt, nebenan die Werkstatt. Batterie gekauft und direkt eingebaut. Weiter ging es nach Waghäusel. Dort sollten wir neue Stoßdämpfer und Federn bekommen. Aber anscheinend war nicht unser Tag. Nach 3 Stunden hat die Werkstatt den Umbau abgebrochen. Eine Schraube konnte nicht gelöst werden. Hm. Total doof. Alles wieder zusammengebaut ging es ohne neue Federn und Stoßdämpfer zu unserem Weinhändler Acuntius nach Bornheim. Um 18 Uhr angekommen bezogenen wir unseren Platz für die nächsten zwei Tage hinterm Haus. Dann gab es Flammkuchen und Wein. Der Abend hat den Tag wieder gut gemacht. Was für ein netter Abend. Natürlich mit vielen leckeren Weinen. Um halb eins sind wir dann gut zufrieden Richtung Wohnmobil. Die Weinbestellung holen wir morgen 😊 Danke an Uwe für die Gastfreundschaft und den tollen Abend ❤️
Morgen schlafen wir erstmal aus und dann schauen wir mal.
Heute ging es mittags mit dem Rad zur Feuerwehr nach Heidelberg. Dietmar wollte einen "Kunden" besuchen, denen er kurz vorm Urlaub noch Fahrzeuge ausgeliefert hat. Was für eine große Feuerwehr. Wir haben sie rund 2 Stunden besichtigt. Total interessant. Nach einem Kaffee sind wir dann noch mal in die Fußgängerzone. Eigentlich wollten wir noch in die Kirche. Die hatte aber leider geschlossen. Also haben wir uns einen Schattenplatz gesucht, noch was gegessen und getrunken. Um 19 Uhr waren wir wieder daheim und machen uns heute einen ruhigen Abend.
Fahrradfahren in Heidelberg ist sehr durchwachsen. Entweder fährt man auf der Straße. Oder hat zig Wechsel von Straße auf Radweg und umgekehrt oder hat, wie in der Stadt selbst zum Teil coole Wege.
Morgen gehts in die Werkstatt zum Stäbler nach Waghäusel. Wir bekommen vorne neue Federn und Stoßdämpfer.
Endlich. Urlaub! Wir haben 21 Tage Zeit und einen Plan. Wir starten also um viertel vor sechs in Richtung Heidelberg. Wir haben den Platz Haide am Neckar anvisiert. Er liegt circa 10 km von Heidelberg entfernt. Nach einer stau- und völlig stressfreien Anreise sind wir um halb elf angekommen. Unser Platz ist halbschattig unter den Bäumen. Nach einem kleinen Frühstück und kurzem Mittagsschlaf ging es mit der Bahn nach Heidelberg. Die Station liegt ungefähr 20 Minuten entfernt. (angeblich sind es nur 300 m!? Ha ha ) Wir sind verabredet mit Matthias und Silvia. Durch die Altstadt ging es zur Bergbahn. Der Plan war, dass wir zur Aussicht ganz nach oben fahren, was trinken, zum Schloss auf halbe Strecke wieder runter um dann abends was essen zu gehen. Das Wetter war super, die Stadt voll. Entsprechend auch die Wartezeit an der Bahn. Mann muss auf der Strecke einmal umsteigen. Es geht auf der letzten Strecke mit einer 41%igen Steigung nach oben. Auf dem letzten Abschnitt mit der alten Bahn. Der Ausblick vom Königstuhl ist schon großartig. Zurück in die Schlange wollten wir noch ins Schloss. Leider war dort eine Veranstaltung und der Zugang wurde schon früher geschlossen. Also ging es noch auf die Schlossterrasse mit einem tollen Blick über Heidelberg. Zu Fuß ging es dann zurück in die Altstadt. In einer guten Brauerei gab es noch deftiges Essen. Wir besuchten noch die ein oder andere Bar und waren kaputt aber immer noch gut gelaunt gegen halb zwei am Platz. Ausgerechnet auf dem Heimweg hat es noch einmal kurz geregnet 🫣
Es war so ein schöner, lustiger Tag. Wir sagen nochmals lieben Dank an Matthias und Silvia 😊 es hat uns sehr viel Spaß gemacht! Einen schöneren Urlaubsstart hätten wir nicht haben können!
Es ging nochmal nach Bad Nenndorf. Diesmal ein Geburtstagsgeschenk. Wir gehen morgen Weinwandern. Also sind wir ganz entspannt gegen 14:30 Uhr losgefahren. Der Platz war gebucht, das Wetter gut. Wir hatten also keinen Stress. Wir sind wieder zu dem bayrisches Lokal gelaufen. Das Essen dort ist gut, es ist fußläufig erreichbar. Anschließend gab es nochmal Cocktails in der schönen Cocktailbar. Diesmal haben wir nicht so viel getrunken, da morgen die Weinwanderung ansteht. Dietmar weiß nicht, das Jana und Paula mitkommen, ich denke, das wird eine ganz schöne Überraschung 😊
Es ging nochmal nach Bad Nenndorf. Diesmal ein Geburtstagsgeschenk. Wir gehen morgen Weinwandern. Also sind wir ganz entspannt gegen 14:30 Uhr losgefahren. Der Platz war gebucht, das Wetter gut. Wir hatten also keinen Stress. Wir sind wieder zu dem bayrisches Lokal gelaufen. Das Essen dort ist gut, es ist fußläufig erreichbar. Anschließend gab es nochmal Cocktails in der schönen Cocktailbar. Diesmal haben wir nicht so viel getrunken, da morgen die Weinwanderung ansteht. Dietmar weiß nicht, das Jana und Paula mitkommen, ich denke, das wird eine ganz schöne Überraschung 😊
Heute ging es direkt mittags zum Naturcamping Lüneburger Heide. Gegen frühen Nachmittag sind wir angekommen, und wurden von den SLiner Fahrern begrüßt. Was wir eine witzige Truppe. Pflegeleicht, nett, was will man mehr 😊 s hon cool, so viele von diesen Fahrzeugen auf einem Haufen zu sehen.
Leider mussten wir aufgrund eines familiären Notfalls die Reise abbrechen und sind nach dem gemeinsamen Abendessen gleich morgens früh wieder nach Hause.
Heute ging es zur Landesgartenschau. Es ist das Eröffnungswochenende.Das Wetter ist fantastisch gut! Die Sonne scheint, es ist um 25 Grad. Besser gehts kaum. Vom Platz aus ist man in 5-10 Minuten am Eingang. Es blüht noch lange nicht alles, aber das Gelände ist weitläufig und bietet einen tollen Blick über den Deister.
Nach einem sehr schönen Tag dort ging es zurück zum Platz. Claudia und Felix kamen und wir haben ein wenig Tapas gemacht. Abschließend ging es nochmal in die Cocktailbar. Wirklich lecker und gut 🍹🍸
Auf dem Platz waren wir sicher nicht das letzte Mal.
Morgen kommt Falk abends zu Besuch nach Lauenau und wir gehen zum Griechen. Morgen machen wir ansonsten mal nichts und genießen einen komplett freien Tag 😊☀️
Es ging zum neu eröffneten Stellplatz nach Bad Nenndorf. Der Platz liegt an der Landesgartenschau und wurde extra dafür hergerichtet.
Und er ist wirklich schön.
Bad Nenndorf selbst ist ein kleiner, wirklich netter Ort und die Promenade ist fußläufig erreichbar. Viele Cafés und Restaurants bieten einige Möglichkeiten. Freitag angekommen sind wir in ein bayrisches Lokal und sind in Ruhe angekommen. Das Essen war gut, aber mich zog es danach noch in die hochgelobte Cocktailbar. Die Cocktails sind super lecker, es war happy hour. Was will man mehr zum Wochendanfang. Morgen geht's auf die LaGa und abends kommt meine Schwester mit Sohn. Wir freuen uns schon 😊