Heute ging es über Land zu unserem nächsten France-Passion-Platz. Und die Anreise hatte eigentlich alles zu bieten: wunderschöne Alleen, Schotter, ordentlich Gerumpel und zwischendurch Straßen, bei denen man sich fragt, ob die Stoßdämpfer die Reise wohl persönlich nehmen.
Am Ziel angekommen dann die erste Erkenntnis: Im Ort ist heute einfach alles zu. Wirklich alles. Also Plan B: Reims. Rund 15 Kilometer mit dem Fahrrad – laut Karte machbar. In der Realität teilweise über Radwege, bei denen das Wort „Radweg“ schon ziemlich großzügig ausgelegt ist. Holprig, hakelig und stellenweise eher Kategorie Abenteuerurlaub.
Aber Reims hatte ein echtes Highlight: die Kathedrale. Und die ist wirklich beeindruckend. Riesig, wunderschön und definitiv den Weg wert.
Danach noch durch die Fußgängerzone und in einem Café einen Champagner getrunken. Wenn man schon mitten in der Champagne sitzt, muss man schließlich auch ein bisschen regionale Kulturpflege betreiben. 🥂
Ansonsten müssen wir allerdings sagen: Reims hat uns nicht wirklich umgehauen. Die Kathedrale ja – der Rest eher nicht.
Nach insgesamt rund 30 Fahrradkilometern – natürlich auch auf dem Rückweg wieder mit einigen „interessanten“ Passagen – kamen wir schließlich wieder am Wohnmobil an.
Und hier stehen wir nun zum Glück ganz allein auf unserem France-Passion-Platz. Was aus romantischer Sicht sehr schön ist. Aus logistischer Sicht allerdings noch viel schöner: Wenn sich heute Abend noch jemand neben uns stellt, könnte es nämlich interessant werden, wie wir unser Womo morgen hier wieder herausbekommen. 😂
Morgen früh kommt der Chef des Hofes. Mal schauen, was der Tag dann bringt.


































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