Heute ging es nach Fanø. Eine schöne Insel. Rund 15km lang und ca. 5km breit. Man erreicht sie ab Esbjerg mit der Fähre. Das Ticket kauft man entweder im Vorfeld, oder direkt an der Schranke zum Hafen. Und dann geht's schon los. Die Fähren pendeln hin-und her, Wartezeit gibt es kaum und in weniger als 15 Minuten ist man schon da. Das Wetter war heute eher, na sagen wir mal: kalt. 13 Grad heute früh. 16 Grad heute mittag. Sehr windig, aber: kein Regen😊
In Fanø haben wir uns den Campingplatz Rødgaard ausgesucht. Er liegt knapp 900 m vom Strand entfernt. Ist aber ein netter Platz. Nette Begrüßung, große Plätze. Man bekommt ein Willkommenspaket mit diversen Karten und einem kleinen Tourist Guide.
Fanø ist eine wirklich tolle Insel. Die Strände sind unglaublich groß. Hier fahren die PKWs oder Wohnmobile bis direkt an den Strand. Und das ist wahrlich eine Entfernung. Der Hauptort der Insel ist Nordby. Ein schöner Ort mit vielen lokalen Geschäften, Cafés und tollen Häuschen.
Morgen machen wir dann mal eine Radtour um die Insel. Sonderho soll der schönste Ort Dänemarks sein. Wir hoffen, es gibt morgen weniger Wind.
Heute ging es nach Horsens. Wir hatten tatsächlich einmal einen Stellplatz auf einem Campingplatz City Camping Horsens reserviert. Der Platz ist laut Beschreibung nah an Horsens. Rund 6,5 km mit dem Rad von der Stadt entfernt. Man kann einen Teil am Wasser entlang fahren. Was wir unterschätzt hatten, war der verdammte Wind 🙄 und ein paar Steigungen in und um Horsens. Aber nun gut. Wir haben direkt das Fængslet, das Gefangenenmuseum anvisiert. Und es hat sich total gelohnt. Eine wirklich tolle Ausstellung mit Hologrammen, Suchspielen (wie schnell entdeckt man gefährliche Teile in einer Zelle), einem nachgebaut Tunnel und vielem mehr. Wir wussten bis heute nicht, dass die Hells Angels einen eigenen Trackt mit einer eigenen "Rockerküche" hatten. Oder das es sogar eine eigene Kirche gab. Die Zeit verging also wie im Flug und so sind wir nur noch auf ein Softeis in die Stadt. Hier kann man aber schon den ein oder anderen Tag verbringen.
Zurück am Stellplatz sind wir noch an den Strand. Selten in den letzten Tagen so viel Wind gehabt wie heute. Hier haben wir das erste Mal gesehen 😊 einen Austerntaucher Ab morgen soll es etwas wärmer und schöner werden. Wir machen uns morgen in Richtung Fanø auf. Nochmal zwei Tage Ruhe, Strand, Drachensteigen. Außerdem will Dietmar gerne auf die Fähre 🙄 ich bin gespannt. Dann geht's ganz langsam wieder in Richtung Heimat.
Unser heutiges Ziel war Ebeltoft. Ebeltoft ist ein mittelgroße, quirliges Städtchen. Im strömenden Regen sind wir gestartet. Der Regen wurde hier zum Glück ein wenig weniger und der Himmel ein wenig heller. Der Stellplatz liegt im Yachthafen von Ebeltoft. Der Stellplatz gehört jetzt nicht zu den schönsten, den wir auf der Strecke hatten. Aber für eine Nacht total ok und vorallem ist fußläufig oder per Rad alles erreichbar. Das erste Ziel war die Fregatte Jylland. Der Besuch hat sich wirklich gelohnt. Neben dem Museum selbst konnte man die Fregatte in allen 4 Decks besichtigen.
Von da aus ging es dann in die Stadt. Wirklich ein schöner Ort, in dem man gut bummeln kann. Wenn die Regenschauer einen verschonen. Det Gumble Rådhus hatte leider schon zu, so dass wir ein wenig durch die Stadt geschlürt sind. Zwei Bier unterwegs auf einem kleinen Zwischenstopp kosteten rund 136 Kronen. Also um die 18 Euro 😨 betrinken tut man sich hier also eher weniger. Aber wir wollen mal nicht meckern, wir haben ja Urlaub. Nach Fish & Chips sind wir trocken wieder am Hafen gelandet.
Heute sind wir von der Ostseeküste weg, ein wenig ins Landesinnere, zum Mariager Fjord. Hier hatten wir einen Stellplatz in einem Yachthafen ausgesucht. Mariager selbst wurde als schöner Ort mit tollen Häusern und vielen Ausflugsmöglichkeiten beschrieben. Naja. Dem war leider nicht ganz so. Sehr klein. Unternehmungen eher mau. Der Stellplatz selbst ist nicht schlecht. Mit Blick auf das Wasser gelegen. Rückseitig jedoch zur Hauptstraße. Wobei man auch ehrlich sein muss: der Verkehr in Dänemark hält sich ja in Grenzen. Der Platz liegt aber tatsächlich recht zentral, so dass wir fußläufig alles erledigen konnten. Wir sind erstmal ins Salzmuseum gegangen. Hier wird tatsächlich Salz in ganz althergebrachte Art wie im 14.Jahrhundert hergestellt. Sehr spannend anzusehen. Das Salz, so wurde uns erzählt, stammt aus einer circa 25km entfernten Salzmine. Das Salz selbst stammt, so die Erzählungen aus einen 25 Millionen Jahre alten, nun natürlich vertrocknetem See. Sie haben eine kleine Miene nachgebaut und auch ein Labor. Leider fast alles nur in dänisch, was das Probieren schwierig gemacht hat 🙈
Danach ging es in die Kirche von Mariager. Diese lag mitten auf dem Friedhof. Für den kleinen Ort schon ziemlich groß, mit einer tollen Orgel. Ein Organist probte gerade für ein bevorstehendes Orgelkonzert.
Ansonsten gab es aber tatsächlich nicht mehr ganz so viel zu sehen, so dass wir uns mit der Planung für morgen/die nächsten Tage beschäftigt haben.
Was hier einfach fantastisch ist, sind die tollen Sonnenuntergänge ❤️🤩
Eigentlich wollten wir heute nochmal zur nördlichsten Spitze. Allerdings war die Wettervorhersage mäßig, die Sicht mindestens genauso schlecht wie gestern. Also sind wir heute früh nur zum Bunkermuseum gefahren. In den Dünen konnte man einen ehemaligen Sanitätsbunker begehen. Hier sind überall am Strand in einigen Abständen Bunker in den Dünen zu finden. Einige sind vermietet, andere sind offen. Und wie mein Mann sagt, recht ekelig. Sowohl der Geruch, als auch das, was man dort vorfindet. Auf dem Rückweg haben wir noch bei einem kleinen Turm Halt gemacht und hatten so einen schönen Blick über Skagen. Skagen besteht (zumindest im Zentrum) fast nur aus gelben Häuschen. Total schick.
Die Stadt selbst war heute mindestens genauso voll wie gestern. Nachdem wir nun auch endlich eine Sim-Karte gefunden haben, wollten wir noch in den Hafen. Allerdings regnet es, ohne das ein Ende in Sicht war, so dass wir pladdernass am späten Nachmittag wieder am Platz gelandet sind.
Morgen geht's dann die Ostseeküste ganz langsam mit ein paar Zwischenstops wieder Richtung Deutschland. Mal sehen, wo wir landen 😊
So. Da wir unsere Urlaubsplanung (zumindest die Grobe), über den Haufen geworfen haben, sind wir nun in Skagen. Dem nördlichsten Zipfel Dänemarks. Wir sind bei Skagen Camping gelandet. Heute ist hier ein wahnsinniger Trubel, es war schon Stau vor Skagen, so dass wir uns entschieden haben, gar nicht erst nach Grenen hochzufahren, sondern direkt hier den Platz anzufahren. Eine gute Entscheidung 👍
Der Platz ist groß, nicht überfüllt. Preislich total ok und das Wetter spielt auch mit. Die Affenhitze ist auch vorbei. Heute sind es grad mal 22 Grad und es ist stellenweise bewölkt. Mit dem Rad sind wir gegen halb zwei etwas über 8km nach Skagen bzw. Grenen gefahren. Natürlich mussten wir uns anschauen, wo die Nordsee auf die Ostsee trifft. Wie hunderte andere auch 🤣🙊🙈 was war das voll. Aber: ich finde es ja total spannend. Mir erklärt sich nun besser, warum Skagerrak so eine raue See ist, was man bei jeder Fähr-oder Kreuzfahrt deutlich spürt. Wir haben entschieden, einen Tag länger zu bleiben und morgen nochmal ganz in Ruhe hinzufahren. Dann zu Fuss die Nordseeseite bis zur Spitze und an der Ostsee wieder zurück. Also unsere Tour in klein und zu Fuß 😊 Außerdem gibt es dort ein Bunkermuseeum, was ich mir gerne ansehen würde.
Skagen selbst ist ein schöner, absolut trubeliger Ort. Überall war heute live Musik und die Fußgängerzone war rappelvoll. Mal sehen, wie es morgen ist.
Heute haben wir uns einen Platz in Hanstholm bei Thy Mini Camping ausgesucht. Es ist ein kleiner aber feiner Stellplatz im Grünen, an einem Angelteich gelegen. Um die Fontäne im Teich kann man die Fische springen sehen. 🐟
Neben uns ein nettes Pärchen aus Nürnberg, das aktuell von seiner im Mai gestarteten Island Reise zurückkam und auf dem Heimweg ist.
Hanstholm selbst haben wir heute nicht großartig besichtigt. Mein Mann konnte sich bei 35 Grad nicht aufs Rad begeben, so dass wir erst gegen halb sechs in den knapp 7km entfernen Ort gefahren sind. Selbst die Katz wollte nicht raus und war am Zetern...
Der Hafen von Hanstholm ist tatsächlich recht groß. Wir haben dort nur etwas gegessen und sind dann am Strand entlang die Heimreise angetreten.
Morgen geht's nach Skagen. Ich bin schon extrem gespannt. Angeblich sollen es morgen nur rund 20 Grad werden.
Heute sind wir in Thorsminde gelandet. Ursprünglich war ein Stellplatz im Hafen geplant. Man muss allerdings sagen, dass es sich hier um einen kleinen Industriehafen handelt, so dass wir uns entschieden haben, den nahegelegenen Campingplatz anzusteuern. Und was sollen wir sagen: sehr nett. Sehr gemütlich, total freundlich.
Thorsminde liegt zwischen dem Nissum-Fjord und der Nordsee. Eine Brücke trennt beide Gewässer voneinander. Der Platz liegt auf der Fjordseite. Auf der anderen Seite hat man einen Sandstrand an der Nordsee. Sonst gibt's hier aber auch nicht ganz so viel. Also machen wir halt mal wenig, bzw. nix 😬 morgen geht es noch nördlicher. Mal schauen, wo es uns hintreibt. Das Wetter ist mit 25-27 Grad angenehm warm mit ein bisschen Wind. So kann man es aushalten. Allerdings soll es bald Regen geben und kühler werden. Wir sind gespannt.
Heute sind wir mal mit dem Rad unterwegs gewesen. Wir wollten uns Filsø ansehen, was nur knapp 6km entfernt lag. Filsø ist ein See mit zig Wanderwege und Co. Da wir aber schlecht vorbereitet waren, nichts zu trinken mit hatten, haben wir uns gegen eine Wanderung entschieden. Stattdessen sind wir noch weiter zum Hennestrand gefahren. So eine Ruhe unterwegs hab ich wahrlich noch nirgends erlebt. Kein Geräusch, kein Krach, einfach unglaublich. Hennestrand selbst ist ein sehr trubeliger, aber schöner Touri-Ort. Zig Geschäfte, Restaurants und Bars. Nach einer kurzen Pause haben wir den Rückweg angetreten. Was soll ich sagen: massig Wind von der Seite, die letzten 4km dann direkt von vorne 🙈🙄 dazu Sonne satt und kaum Schatten. Aber wir sind trotzdem wieder "daheim" angekommen. Kaputt und ein wenig verbrannt...
Nach einem fantastischen Sonnenuntergang geht es dann morgen weiter in Richtung Norden nach Thorsminde.
So, heute ging es zum Børsmose Strandcamping. Etwas über 100km weiter in Richtung Norden an der Küste entlang. Der Campingplatz liegt mitten in den Dünen. Hier gibt es keine Stell-Ordnung. Und so ist es dann auch: scheinbar etwas chaotisch. Jeder steht wo er will und wie er will. Aber: uns gefällt es gut, so dass wir 2 Tage bleiben. Man hat zwar lange Wege durch die Dünen, aber sowohl die Dünen, als auch der Strand sind einfach toll. Seit über 2 Jahren haben wir das erste Mal die Drachen wieder ausgepackt. Morgen gibt es sicher Muskelkater vom Laufen im Sand und der 2m Matte in den Schultern 🙈
Was ja in Dänemark fantastisch ist: hier gibt es Autostrände. Da kann man bis auf extra vorgesehen Flächen direkt bis an den Strand fahren. Zwar nicht übernachten, aber tagsüber stehen. Wir werden auf unseren weiteren Wegen die Augen danach offen halten 😊
Um halb fünf, fast noch mitten in der Nacht, sind wir heute Richtung Dänemark gestartet. Als ersten Stop haben wir uns Rømø ausgesucht. Wir sind tatsächlich stauffrei an Hamburg vorbei. Der Wind wurde kräftiger, je weiter wir in den Norden kamen. In der Nähe von Flensburg hatten wir angesichts der Dieselpreise einen kurzen Zwischenstopp. Zum Glück 🙈 Angesichts des Windes (und vielleicht auch des Alters wegen) hat sich der Kotflügel auf der Beifahrerseite etwas gelöst 🙈🙄 naja. Rechtzeitig bemerkt, so dass nix passiert ist und wir ihn erstmal notdürftig befestigt haben. Der Wind in Dänemark hat uns mächtig durchgerüttelt, aber wir sind gegen Mittag auf dem schönen Stellplatz Oasen Rømø angekommen. Ein toller Stellplatz, rund um einen kleinen künstlichen See angelegt. Wir hat Glück und konnten noch einen Platz ergattern. Auf der Suche nach dem Strand sind wir im Hafen gelandet und lassen nun unserem Urlaubstag bei gutem, sonnigen Wetter beginnen. Morgen treibt es uns dann weiter die Nordseeküste hinauf.
Heute ging es passend zu Dietmars Geburtstagswochenende mal kurz weg. Wir hatten einen schönen Stellplatz in Lemgo gefunden. Der Heimathafen Lemgo. Zentral gelegen, fußläufig zur Stadt, die wirklich nett ist. Nette Cafés und Restaurants gibt es um die Ecke, ein Schwimmbad mit Sauna direkt nebenan. Da gehen wir morgen hin. Dietmar bekommt eine Saunagutschein und eine Massage zum Geburtstag. Abends waren wir am Marktplatz in einem schönen Wirtshaus. Das Wetter war so gut, dass wir gemütlich draußen sitzen konnten. Morgen dann erstmal ruhig und entspannt 🫠
Heute sind wir ein bisschen quer durch die Gegend gefahren. Es stand kein besonderes Ziel auf dem Zettel. Das Wetter war super, die Sonne schien, es ging wenig Wind. Wir sind vorbei an den Yachthafen und dem Landal Park. Da haben die ein komplettes niederländischen Dorf gebaut. Mit Tor, diversen Straßen, Häusern am Wasser, einem Marktplatz, Schwimmbad und was sonst noch das Herz begehrt 🙂 sowas haben wir noch nicht gesehen. Danach ging es noch ein wenig durch die Felder, bis wir am frühen Nachmittag wieder am Platz waren. Morgen geht's heim. Es war ein wirklich toller Urlaub auf einem schönen Platz mit super abwechslungsreicher Gegend zum Radfahren. Da waren wir bestimmt nicht das letzte mal.
Für Urlaubsverhältnisse ging es heute früh raus. Um halb neun wollten wir zum Fährhafen nach Lauwersoog. Wir haten die Fähre um 9:45 Uhr nach Schiermoninkoog gebucht. Mit Fahrräder kostet sie für 2 Personen 69 Euro hin und zurück. Kein Schnäppchen, aber den Preis definitiv wert. Die Sonne schien, es war fast windstill, aber noch ein bisschen kalt. Aber viel besser als erwartet oder gehofft. Die Fähre fährt rund 45 Minuten und war gut besucht. Der Fährhafen liegt in Schiermoninkoog rund 3km vom Dorf entfernt, aber es warten bereits Busse am Hafen. Ansonsten startet hier bereits der Rundweg um die Insel. Bzw einer der vielen Wege. Radwege gibt es in allen Richtungen und gut ausgeschildert. Durch die Salzwiesen. Zum Strand, durch die Dünen oder durch den Wald. Die Insel ist unglaublich abwechslungsreich. Es gibt hunderte Gänse, zig Fasane. Der Strand ist einfach riesig. Einen netten kleinen Ort gibt es auch. Uns hat es wahnsinnig gut gefallen und wir waren bestimmt nicht das letzte Mal dort. Da es morgen um die 17/18 Grad geben soll, bleiben wir noch einen Tag 🌞
Das Wetter war heute super. Zwar kalt, aber sonnig. Strahlendblauer Himmel. Was will man mehr. Also die Fahrräder geschnappt und los gings zur Rundtour um das Lauwersmeer. Diese Tour ist absolut zu empfehlen. Tolle Radwege, die durch den Nationalpark führen. Unmengen an Gänse auf den Wiesen, tolle Landschaften und zumindest zu Beginn gar nicht viel Wind. Wir haben zwei nette Zwischenstopps gemacht. Im Fährhafen von Lauwersoog hatten wir den letzten Stopp, kurz vor zu Hause. Mit Kibbeling. In den Niederlanden eigentlich ein Muss. Zumindest für uns. Wir hatten zwischenzeitlich unerwartet viel Gegenwind, was den Rest doch etwas beschwerlich gemacht hat. Aber das ist jammern auf hohem Niveau.
Für morgen haben wir Tickets für eine Tagestour nach Schiermoninkoog gebucht. Um halb zehn geht die Fähre. Also ungewohnt früh aufstehen 😴 wir müssen ja noch zum Hafen radeln. Ich freue mich schon und bin sehr gespannt!
Die Nacht war stürmisch und es ging direkt morgens so weiter. Die Sonne schien, es war kalt. Aber sehr windig. Also sind wir nach dem Frühstück zu Fuß zum Leuwersmeer und zur Nordsee. Es sind etwas über 4 km und man schaut rechts vom Deich zum Leuwersmeer, links davon auf die Nordsee. Auf dem Deich war natürlich nochmal windiger und es waren einige Kitesurfer unterwegs.
Der Rückweg war dank des Windes wirklich schwer und waren froh, als wir wieder am Womo angekommen sind. Ab frühen Abend gab es dann auch Regen, so dass wir nichts mehr unternommen haben.
Heute ging es zur ersten Radtour. Nach einer sehr windigen Nacht und extrem nervigen Meißen, die ab halb fünf (aus welchen Gründen auch immer) an den Seitenscheiben gepickt haben, ging es heute nach dem Frühstück auf die erste Radtour. Dietmar wollte zur Stadsbrouwerij Bonifatius, die nur noch heute auf hat und dann erst ab Mittwoch wieder. Hier gab es eine schöne Rundtour, die wir dann geplant haben. Bei vollem Gegenwind ging es zum großen Teil am Deich entlang. Zum Teils mitten durch den netten Fischerort mit dem Museum ’t Fiskershúske. Die Schafe inklusive ihrer Hinterlassenschaften lagen zum Teil mitten auf dem Radweg. Irgendwann wurde der Wind weniger und Dokkum näherte sich. Ein schöner Ort mit netten Gassen, Restaurants und Cafés, zum Teil direkt am Wasser. Ein netter (wirklich verdienter) Stopp war gefunden. Nach dem ersten Bier und einem Mittagssnack ging es zwei Häuser weiter zu urigen Stadsbrouwerij. Da wir aber noch knapp 15 km Heimweg vor uns hatten, blieb es dann tatsächlich bei einem Bier.
Gegen halb fünf waren wir nach knapp 52 Kilometer wieder daheim. Hintern, Beine, Knie. Alles tat weh. Die Radstecken hier (allgemein in den Niederlanden) sind einfach toll. Allerdings auch oft mit sehr viel (meist Gegenwind) behaftet.
Heute Abend gab es Platz dann Fish & Chips. Genau richtig nach nem langen Tag.
Morgen soll es anscheinend laut Vorhersage etwas windiger sein und auch Regen geben. Wir sind gespannt. Die nächsten Tage sehen auf jeden Fall gut aus.
Heute ging es am späten Vormittag nach Friesland in den Niederlanden. Hier haben wir einen netten Platz gefunden, der nicht weit vom Wasser entfernt ist. Leider seit nachmittags auch von oben🌧 , daher waren die Aktivitäten heute etwas eingeschränkt Tun Hus in Anjum ist knapp 250km entfernt und liegt ruhig neben einem kleinen Dorf. Ab morgen soll das Wetter besser werden, so dass wir dann auch einige Radtouren unternehmen können.
Nein, wir waren heute nicht beim Faszien Training. Schlecht geschlafen, zu kurz geschlafen. Völlig unmotiviert, irgendwas zu tun. Also waren wir nur am Pool.
Wir wollten uns noch eine Massage buchen, aber dort war tatsächlich Feiertag. Mal schauen, ob wir es morgen noch hinbekommen.
Heute abend ist White Night. Die Gäste werden um weiße Kleidung gebeten. Es gibt einen Cocktailempfang. Und das Buffet ist wieder ein wenig aufwändiger. Leider sind viele Gäste gar nicht in weiß. Man wundert sich eh, in was für einen "Schluff" die Leute hier zum Essen gehen.
Morgen ist schon unser letzter ganzer Tag. Wir versuchen, eine Massage zu buchen. Angeblich soll es morgen regnen. Heute Abend auch schon. Und es gab nur ganz kurz ein ganz wenig Regen. Wir lassen uns überraschen.
Morgen ist für uns Yoga und für mich im Anschluss Zumba auf dem Programm. Für Zumba konnte ich meinen Mann nicht überreden🤷♀️ da beide Kurse nachmittags sind, stehen die Chancen gut 👍
Der Club wird deutlich leerer. Das Buffet ist nicht mehr so wuselig, um den Pools herum ist es nicht mehr so voll. Das ist auch schön 🙃
Ich hätte es fast vergessen: wir haben einen noch so tollen Wiedehopf vorm Balkon. Total toll. Sieht man bei uns ja gar nicht (mehr).
Heute waren wir bei der Yoga Power Hour. Ich hatte vorsorglich reserviert. Der Kurs war auch voll, die Trainerin super. Abends war das Gala Silvester Dinner. Live Musik, Sektempfsng, tolle Deko. Es gab Hirschrücken, Lamm, Beef Wellington und eine riesen Auswahl an Desserts. Mein Essen war es leider nicht, aber man findet ja immer was. Hier am Theater gab es nen tolles Feuerwerk, begleitet von einer Sektbar. 1 Stunde später als in Deutschland. Es war verhältnismäßig kalt am Abend. Aber man muss wirklich sagen, der Club hat alles gegeben. Morgen steht Faszien Fitness auf dem Plan. Mal sehen, ob wir es zu elf Uhr schaffen 🤭
Heute waren wir bei der Yoga Power Hour. Ich hatte vorsorglich reserviert. Der Kurs war auch voll, die Trainerin super. Abends war das Gala Silvester Dinner. Live Musik, Sektempfsng, tolle Deko. Es gab Hirschrücken, Lamm, Beef Wellington und eine riesen Auswahl an Desserts. Mein Essen war es leider nicht, aber man findet ja immer was. Hier am Theater gab es nen tolles Feuerwerk, begleitet von einer Sektbar. 1 Stunde später als in Deutschland. Es war verhältnismäßig kalt am Abend. Aber man muss wirklich sagen, der Club hat alles gegeben. Morgen steht Faszien Fitness auf dem Plan. Mal sehen, ob wir es zu elf Uhr schaffen 🤭
Heute waren wir bei der Yoga Power Hour. Ich hatte vorsorglich reserviert. Der Kurs war auch voll, die Trainerin super. Abends war das Gala Silvester Dinner. Live Musik, Sektempfang, tolle Deko. Es gab Hirschrücken, Lamm, Beef Wellington, Fisch und eine riesen Auswahl an Desserts. Mein Essen war es leider nicht, aber man findet ja immer was. Hier am Theater gab es nen tolles Feuerwerk, begleitet von einer Sektbar. 1 Stunde später als in Deutschland. Es war verhältnismäßig kalt am Abend. Aber man muss wirklich sagen, der Club hat alles gegeben. Morgen steht Faszien Fitness auf dem Plan. Mal sehen, ob wir es zu elf Uhr schaffen 🤭
Heute waren wir bei der Yoga Power Hour. Ich hatte vorsorglich reserviert. Der Kurs war auch voll, die Trainerin super. Abends war das Gala Silvester Dinner. Live Musik, Sektempfang, tolle Deko. Es gab Hirschrücken, Lamm, Beef Wellington, Fisch und eine riesen Auswahl an Desserts. Mein Essen war es leider nicht, aber man findet ja immer was. Hier am Theater gab es nen tolles Feuerwerk, begleitet von einer Sektbar. 1 Stunde später als in Deutschland. Es war verhältnismäßig kalt am Abend. Aber man muss wirklich sagen, der Club hat alles gegeben. Morgen steht Faszien Fitness auf dem Plan. Mal sehen, ob wir es zu elf Uhr schaffen 🤭
Heute waren wir bei der Yoga Power Hour. Ich hatte vorsorglich reserviert. Der Kurs war auch voll, die Trainerin super. Abends war das Gala Silvester Dinner. Live Musik, Sektempfang, tolle Deko. Es gab Hirschrücken, Lamm, Beef Wellington, Fisch und eine riesen Auswahl an Desserts. Mein Essen war es leider nicht, aber man findet ja immer was. Hier am Theater gab es nen tolles Feuerwerk, begleitet von einer Sektbar. 1 Stunde später als in Deutschland. Es war verhältnismäßig kalt am Abend. Aber man muss wirklich sagen, der Club hat alles gegeben. Morgen steht Faszien Fitness auf dem Plan. Mal sehen, ob wir es zu elf Uhr schaffen 🤭
Heute waren wir bei der Yoga Power Hour. Ich hatte vorsorglich reserviert. Der Kurs war auch voll, die Trainerin super. Abends war das Gala Silvester Dinner. Live Musik, Sektempfang, tolle Deko. Es gab Hirschrücken, Lamm, Beef Wellington, Fisch und eine riesen Auswahl an Desserts. Mein Essen war es leider nicht, aber man findet ja immer was. Hier am Theater gab es nen tolles Feuerwerk, begleitet von einer Sektbar. 1 Stunde später als in Deutschland. Es war verhältnismäßig kalt am Abend. Aber man muss wirklich sagen, der Club hat alles gegeben. Morgen steht Faszien Fitness auf dem Plan. Mal sehen, ob wir es zu elf Uhr schaffen 🤭
Heute waren wir bei der Yoga Power Hour. Ich hatte vorsorglich reserviert. Der Kurs war auch voll, die Trainerin super. Abends war das Gala Silvester Dinner. Live Musik, Sektempfang, tolle Deko. Es gab Hirschrücken, Lamm, Beef Wellington, Fisch und eine riesen Auswahl an Desserts. Mein Essen war es leider nicht, aber man findet ja immer was. Hier am Theater gab es nen tolles Feuerwerk, begleitet von einer Sektbar. 1 Stunde später als in Deutschland. Es war verhältnismäßig kalt am Abend. Aber man muss wirklich sagen, der Club hat alles gegeben. Morgen steht Faszien Fitness auf dem Plan. Mal sehen, ob wir es zu elf Uhr schaffen 🤭
Heute waren wir bei der Yoga Power Hour. Ich hatte vorsorglich reserviert. Der Kurs war auch voll, die Trainerin super. Abends war das Gala Silvester Dinner. Live Musik, Sektempfang, tolle Deko. Es gab Hirschrücken, Lamm, Beef Wellington, Fisch und eine riesen Auswahl an Desserts. Mein Essen war es leider nicht, aber man findet ja immer was. Hier am Theater gab es nen tolles Feuerwerk, begleitet von einer Sektbar. 1 Stunde später als in Deutschland. Es war verhältnismäßig kalt am Abend. Aber man muss wirklich sagen, der Club hat alles gegeben. Morgen steht Faszien Fitness auf dem Plan. Mal sehen, ob wir es zu elf Uhr schaffen 🤭
Heute war der Tag ganz sportlich. Nach dem Frühstück ging es in den 19 Grad kalten Pool. Anschließend haben wir beim Aqua Fitness mitgemacht. Unser zweites Mal. Der Kurs ist ganz nett. Dann haben wir Yoga für Einsteiger gebucht. Dietmar ist auf der Suche nach einem passenden Sport für ihn. Der Kurs war wirklich gut. Anstrengend aber gut. Mit einer tollen Trainerin. Und-tada-Dietmar findet Yoga gut. In weiser Voraussicht hab ich direkt einen Yoga Kurs für den nächsten Tag gebucht. Ich war danach direkt noch mein Step Burn. Gleiche Trainerin, cooles Training. Völlig kaputt. Danach hatten wir einen ruhigen Tag. Abends hatten wir die Bodega gebucht. Spanische Tapas. Sehr lecker, wenn auch (für mich leider) sehr fischlastig.
Morgen früh geht's zum Yoga. Dietmar findet es gut 👍 wir machen tatsächlich mehr Sport, als zu Hause. Heute Abend ist ein Silvester Gala Buffet. Wir sind schon sehr gespannt.
Um 9:30 Uhr wurden wir heute von Natalie zu einer Privattour in den hohen Norden von Fuerteventura abgeholt. Der erste Ort war Betancuria. Betancuria ist ein niedliches kleines Bergdorf. Nach einem kurzem Spaziergang ging es weiter nach El Cotillo. Neben dem Leuchtturm gibt es hier eine wirklich tolle, wilde Küste. Es gibt keinen Sandsteand sondern eine große Fläche Lavagestein. Das Meer ist rau, dunkelblau und toll anzusehen. Offroad ging es weiter an der Küste entlang. Zum "Popcorn" Beach. Es handelt sich hierbei um weiße Korallen, die aus der Mischung und Erosion kalkhaltiger Algen mit fem weißen Sand des Strandes entstehen. Und eben aussehen wie Popcorn. Allerdings darf man sich nicht den ganzen Strand so vorstellen.
Mittags hatten wir einen Mittagssnack in Corralejo. Eine schöne, etwas größere Hafenstadt mit vielen kleinen Bars und Restaurants. Hier hatten wir die leckeren kanadischen Kartoffeln mit der super leckeren Mojo Sauce 🙂
Einen letzten Halt gab es dann noch bei den Dünen von Corralejo. Weißer Sandstrand. Tolles Farbspiel mit türkis klarem Wasser. Wirklich schön 🤩
Bepackt mit vielen Eindrücken ging es dann wieder rund 110km in Richtung Hotel. Ein schöner Tag! Wir kommen sicher nochmal wieder.
Morgen haben wir einen Sporttag. Erst Aqua Fitness, dann Yoga für Einarbeitung und ich gehe noch zum Step. Nicht ruhig, aber ohne viel Aufregung.
Der zweite Tag war ganz entspannt. Fast ausschlafen, frühstücken und dann fing es schon zum Aqua Fitness.
Ich hab mich vorher noch in den 19 Grad (wirklich kalten) Pool gewagt. Nach anderthalb furchtbaren Minuten ist es wirklich gut auszuhalten. Aber die ersten anderthalb Minuten dachte ich, ich muss einfach sterben 🤣 Gott, wie kalt können19 Grad sein 🥶
Aqua Fitness war gut, das findet im beheizten Activity Pool statt. Das behalten wir bei. Ich habe nachmittags noch Aqua Power mitgemacht. Aber wenn man trotz Aqua Power im Wasser anfängt zu frieren, kann man es sich auch sparen.
Morgen machen wir einen Ganztagesausflug in den Norden. Wir sind schon sehr gespannt 🙂
Heute ging es um 23 Uhr bei -6 Grad Richtung Hannover. Wir haben entschieden, mal nicht mit dem Wohnmobil über Silvester wegzufahren, sondern mal wieder in die Sonne zu fliegen. Nach langem hin-und her haben wir uns für Fuerteventura entschieden. Pünktlich um 3:55 Uhr ging es in Hannover in den Flieger. Nachdem die Tragflächen noch enteist wurden, ging es los. 4:15 Uhr dauert der Flug. Es war zwar ruhig und ohne irgendwelche Turbulenzen, aber dennoch anstrengend. Angekommen sind wir bei 18 Grad 🌞 die Fahrt mit dem Bus hat circa anderthalb Stunden gedauert. Und nun sind wir hier 😊 wir haben den Privat Lodge Bereich gebucht. Ein separater Bereich, ab 16 Jahren. Mit eigenem Liegebereich und Pools. Die Pools sind allerdings nicht beheizt und entsprechend kalt 🥶 aber es gibt hier einen eigenen Barbereich und alle Zimmer haben Meerblick. Sonne, Meer, leckeres Essen. Was will man mehr?
Bis 12 Uhr war es trocken. Wir haben die Chance für ne große Runde um den Platz genutzt. Für Kinder wirklich toll. Überall Spielplätze, ein Wasserpark und sehr kinderfreundlich.
Gegen Mittag ging dann der Regen los. Rund 100 Kinder hatten sich zum sammeln angemeldet. Gegen 15 Uhr fab es doch tatsächlich eine kurze Regenpause und es kamen die ersten. Der ganz große Teil doch wirklich gut verkleidet und witzig anzusehen. Und dann kam der große Dauerregen. Es gab doch einige Kids, die den Regen getrotzt und entsprechend mit Süßem belohnt wurden. 100 Kids waren es dann nicht, eher die Hälfte. Also haben wir noch Süßes für daheim 😊 Dietmar freut sich.
Außer Essen gehen steht für heute (auch wetterbedingt) nichts mehr an. Schadet mal auch nicht 🙃
Heute ging es nach Renates Geburtstag gegen 13 Uhr zum Familiencamping am Kransburger See an der Wurster Nordseeküste. Rund 20km von Cuxhaven entfernt. Der Platz bietet an 3 Wochenenden hintereinander eine Halloween Party. Mit viel Deko, Grusellabyrinth, Essen vom Grill und Party. Gut ausgestattet ging es los und wir sind völlig stress- und staufrei gegen halb vier angekommen. Unser Womo passend geschmückt und kurz über den ziemlich weitläufigen Platz geschlendert. Einige haben richtig fett dekoriert. Aber auf dem Platz selbst doch nicht ganz so viele, wie ich gedacht hätte. Gegen sechs startete es mit der Kinderdisco. Wir sind dann gegen 20 Uhr langsam in Richtung Zelt (quasi fast nebenan). Es war voll. Wahnsinnig geschmückt. Viele Gäste mit wirklich tollen und witzigen Kostümen. Die Party schon voll im Gang. Essen gut, Getränkepreise voll ok. DJ und entsprechend die Musik auch sehr gut. Nach einer tollen Party ging es nach verschiedenenen Schlür-Bieren irgendwann zurück. Für morgen haben wir nicht viel geplant. Zum einen liegt die Regenwahrscheinlichkeit bei 99%. Außerdem kommen zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr die Kids zu "Süßes oder Saures". Alle Gäste des Platzes wurden vorab gefragt, ob sie sich entweder beim Sammleln (als Sammelstelle) beteiligen wollen, oder ob man sammeln möchte. Also die Kids 🫢 wir sind als Sammelstelle dabei und sehr gespannt.
Heute hieß es bis 16 Uhr tatsächlich Dauerregen. Hier sind nur die armen Teufel mit Hund vor die Tür. Wir haben einfach mal gar nichts gemacht. Gegen 16 Uhr kam dann die Sonne raus und es wurde noch richtig schön. Also sind wir noch eine Runde durch den Wald gelaufen. Der Weg war stellenweise regenbedingt sehr matschig. Eingezeichnet Wege waren irgendwie nicht mehr auffindbar, so dass wir irgendwann umgedreht sind.
Eine schöne Urlaubswoche geht zu Ende. Schön war es. Tolles Wetter, leckeres Essen, Bier und Wein und schöne Plätze. Das nächste Mal geht es dann Ende Oktober nochmal auf eine Wochenendtour. Wie sagt man: nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub 😊
Viel über Land gefahren sind wir gegen halb drei in Niedenstein gelandet. Wir sind auf dem Campingplatz Weißenthalsmühle. Der Platz liegt mitten im Wald, zwischen Bad Emstal und Fritzlar. Die Betreiber sind super nett. Hier kann man im Biergarten was trinken oder auch eine Kleinigkeit essen. Wobei es sehr kalt war. Losgefahren in Schweinfurt bei strahlendem Sonne und TShirt. Hier angekommen: Jacke raus.
Die Wettervorhersage sagt Regen in den nächsten zwei Tagen vorher. Dann machen wir halt mal nix. Das geht ja auch 😊
Heute ist bestes Wetter. Zwar kühl, aber Sonne satt. Für Urlaub kann man es sich kaum besseres wünschen. Mittags ging es mit dem Bus zwei Stunden zur Maintalstraße. Den Bus bezahlt man huer mit EC oder Kreditkarte am Automaten im Bus. Beim Einsteigen ein-, beim Aussteigen mit der Karte wieder auschecken. Von dort startet der rund 7km lange Höllental und Mainblick Rundwanderweg. Der Wanderweg bietet einen wirklich tollen Blick über den Main. Bei dem Wetter wirklich toll. Zwischendurch ging es zum Biergarten Almrösl. Leckeres Essen, süffiges Bier. Irgendwann ging es aber weiter Richtung Womo Platz. Nach einer tollen Tour mit einem Abschlussbier beim Hirschen gibg es in den Bus Richtung Stellplatz. Morgen geht's langsam Richtung Heimat. 2 Nächte haben wir noch im Wald in der Nähe von Fritzlar. Feiertagsbedingt gebucht.
Hallo aus Schweinfurt. Etwas über 30km entfernt ging es heute zum Hutrasen nach Schweinfurt. Ein wirklich schicker Platz knapp 1,5km von der Stadt entfernt. Hier hatten wir in weiser Voraussicht zwei Nächte reserviert.
Heute ist das Wetter fantastisch gut. Sonne satt. Ein bisschen kühler, aber wirklich schön.
Am frühen Nachmittag ging es dann zu Fuß in die Stadt. Ehrlich gesagt überzeugt uns Schweinfurt nicht wirklich. Dönerladen neben Barbershops, Tedis und diverser ähnlicher Geschäfte. Nichtsdestotrotz haben wir zum Abschluss noch ein nettes Lokal, den Korkenzieher gefunden. Fränkische Küche, Wein, was will man zum Abschluss des Abends nehr?
Morgen gehen wir wahrscheinlich wandern. Nach dem Ausschlafen, versteht sich. Wir haben ja Urlaub 🙂
Heute ging es erst nach Rottendorf. Dietmars Kollegen auf einen Kaffee besuchen. Es war bedeckt und recht frisch. Geregnet hat es zum Glück aber nur heute früh um 4:00 Uhr. Kurz und heftig. Also weiter nach Würzburg. Hier waren wir vor Jahren schon mal zu einem Konzert von Elton John. So fiel die große Würzburg Tour aus. Stattdessen haben wir den obligatorischen Schoppen auf der Mainbrücke genossen. Mit vielen anderen Menschen. Nach einem Besuch einer der vielen Kirchen und dem Dom ging es langsam wieder heim. Mittlerweile sonnig und schön. Zum Abschluss gab es noch den ein oder auch andere Wein beim Düll getrunken und gekauft. Dann war auch schon Zeit, sich um Essen zu kümmern. Hier gibt es nicht ganz so viel, so dass wir Lieferando bemüht haben. Morgen geht's nach Schweinfurt. Kurze Fahrt, wir sind gespannt.
So, nach nur etwas über 60km entfernt sind wir beim Weingut Düll in Neuses am Berg oberhalb von Dettelbach gelandet. Ab jetzt gibt's Wein. Kein Bier.
Mit dem Rad ging es heute nach Volkach. In Escherndorf hatten wir eine erste kurze Rast. Pause beim Radfahren muss ja sein. Und trinken ist ja auch wichtig! Volkach selbst hat einen wirklich netten Marktplatz. Es war erstaunlich wenig los, vielleicht weil Montag ist. Die Bartholomäus Kirche ist wahnsinnig schick. Da hatten wir gar nicht mit gerechnet. Ansonsten ist aktuell nicht ganz so viel los. Nach Federweißer und Zwiebelkuchen ging es wieder Richtung Wohnmobil. Mit dem Rad ging es am Main entlang Richtung Nordheim. Nordheim ist tatsächlich auch wirklich ein schicker Ort. Hier geht die Fähre über den Main. 1,50 Euro kostet die Überfahrt und geht ruck zuck. Durch die Weinberge ging es zurück zum Womo. Einen kurzen Zwischenstopp hatten wir noch beim benachbarten Weingut.
Morgen geht's (wenn es nicht regnen sollte) mit dem Rad nach Würzburg. Würzburg ist 20km entfernt, das geht wohl.
Heute hatten wir strahlendem Sonnenschein. Nach dem Frühstück ging es mit dem Rad zur Altenburg, die in der Nähe von Bamberg liegt. Steil ging es hoch. Der Blick fantastisch. Der Besuch bei der Altenburg lohnt sich. Man kann auf der Terasse was trinken und essen, alles zu moderaten Preisen. Den Turm der Burg kann man besteigen. Er ist 33m hoch und bietet einen guten Ausblick über Bamberg und das Frankenland.
Irgendwann ging es zurück in die Altstadt von Bamberg. Einen kurzen Zwischenstopp in der wirklich schönen St.Martin Kirche. Den Orgel-Spaziergang haben wir leider verpasst. Auf dem Heimweg haben wir noch in Bischberg die fränkische Küche genossen. Preislich ist es hier sehr angenehm. Gutes Essen, leckeres Bier (je 2 große) gab es für 48 Euro. Unfassbar. Hier kann man es gut aushalten.
Morgen geht's nach Dettelbach. Zum Winzer.
Früh um 6:00 Uhr ging es los. Bamberg war unser Ziel. In Bischberg kurz vor Bamberg gibt es einen wirklich schönen Stellplatz. Der ist so weitläufig, so dass man immer völlig entspannt einen Platz findet. Fast staufrei sind wir gegen elf angekommen. Es war zwar bedeckt, von Regen aber keine Spur. Bamberg ist mit dem Rad in rund 6,5km gut erreichbar. Nach einem Frühstück haben wir also die Fahrräder ausgepackt und los ging es. Die Strecke führt direkt am Main entlang und ist gut zu fahren. In Bambergs Altstadt war heute Flohmarkt und die Stadt war wirklich rappelvoll. Wir sind ein wenig durch die Stadt geschlendert, haben das ein- oder andere fränkische Bier probiert. Anschließend waren wir in der wunderschönen "Obere Pfarre"- Kirche. Neben dem schönen Rathaus und diverser netter Altstadt-Gassen haben wir uns noch die fränkische Küche gegönnt. Preislich deutlich günstiger als bei uns und wirklich gut. Hier kann man es gut aushalten. Bis Montag bleiben wir erstmal. Morgen gibt es einen "Orgel-Spaziergang". Verschiedene Kirchen laden zu Orgelkonzerten ein. Vielleicht spazieren wir morgen dann mal durch die Kirchen 🙂
Den Tag haben wir diesmal mit einem Frühstück im Hotel gestartet. 26 Euro pro Person macht man nicht jeden Tag, aber zum Abschluss des Wochenendes war das genau richtig. Gut gestärkt ging es zur Expo Halle zur Titanic Ausstellung. Sie wurde uns von Dietmars Kollegen empfohlen. Wir wurden nicht enttäuscht. Absolut sehenswert und zu empfehlen.
Nach etwas Hampelei (Busse fielen aus) haben wir es dann doch zurück zum Hotel geschafft und konnten von dort aus die Heimreise antreten. Mit einem Stau direkt an der Auffahrt. Vorm Elbtunnel. Aber: wir sind gut, stressfrei und mit vielen Eindrücken wieder gut zu Hause angekommen.
Der nächste Urlaub steht bevor. Nur noch eine Woche arbeiten 🙂
Nach einer recht ruhigen Nacht ging es diesmal per Bus zum Rathausmarkt. Von hier kann man ja diverse Dinge machen. An der Alster haben wir erstmal mit einem Frühstück gestartet. Bei bestem Sommerwetter🌞
Wir haben nichts großartiges geplant, da ja abends das Konzert war. Erstmal ging es zum Michel und von da aus sind wir gemütlich über die Landungsbrücken geschlürt, hatten eine kurze Pause auf einen der vielen Restaurant - Schiffe. Es war rappelvoll. Überall. Das muss man mögen. Wir sind dann noch einmal zu Fuß durch den alten Elbtunnel. Bei dem Wetter war es eine wahre Wohltat 🙂 nach einem Bier auf der Reeperbahn ging es dann auch bald schon wieder ins Hotel. Kurze Pause und fertig machen zum Konzert. Ein ziemliches Durcheinander erwartete uns an der Barclays Arena. Das Heimspiel war gerade zu Ende, als wir angekommen sind. Eine Menge Besucher kam, die andere ging 🫢
Der Check in zum Konzert hat hervorragend geklappt. Es gibt einen recht große Auswahl an Essen. Preislich ist es mittlerweile schon etwas verrückt. Ein 0,4l Bier 7 Euro plus 3 Euro Pfand. Bratwurst 4,50 Euro. Popcorn für 8 Euro.
Das Konzert war absolut großartig. Von der ersten Minute an war in der Halle eine super Stimmung. Die Show gucken wir uns gerne nochmal an.
In der wirklich schönen Hotelbar gab es noch ein Absacker-Bier. Morgen geht's noch zur Titanic Ausstellung und dann heim. Wochenenden sind einfach zu kurz 🤷♀️
Am Wochenende ging es nach Hamburg. Lang ist's her, dass ich mit Dietmar dort war. Zum 50.hatte ich einen Aufenthalt mit Karten für "One Vision of Queen" geschenkt bekommen. Und das war dieses Wochenende.
Diesmal wieder ein Hotel. Das Gastwerk in Altona sollte es sein. Preise in Hamburg waren an diesem Wochenende total versaut. Heims, Reeperbahn-Festival und Konzert. Da macht man nix 🤷♀️
Freitagmittag sind wir bei bestem Wetter losgefahren. Der übliche Stau in Bremen und vorm Elbtunnel, der Rest war aber ok. Am Wochenende stand das Glück auf unserer Seite. Einen der letzten Parkplätze direkt vor der Tür des Hotels, kurz eingecheckt und schon ging es los. "Ach komm, lass uns laufen. Sind ja nur 4km." Das sag ich so schnell nicht mehr. Am Ende des Abends war es dann irgendwas um die 10-15km 🫢
Erst ging es zu Hamburgs Bunker. Dieser wurde komplett begrünt und es gibt Restaurants, Bars und nen Fitnessstudio. Es geht insgesamt 7 Stockwerke und man kann über gefühlt 100erte Treppen auf die schöne Aussichtsplattform. Ein Besuch, der sich lohnt und noch nicht einmal Eintritt kostet.
Nach einem Bummel durch das Schanzenviertel ging es noch in das Brauhaus "Altes Mädchen". Leckeres Essen und leckeres Bier im Biergarten. Dann ging es langsam wieder heim. Zu Fuß. Was für ein schöner erster Tag!
Nachdem dem Ausschlafen und Frühstück sind wir eine Runde über den Campingplatz geschlendert. Es ist schon eine nette Anlage. Ein großer Teil besteht aus Dauerplätzen. Daneben gibt es den Bereich der Touristen-Plätze. Wenn es nicht so voll ist, sicher schön. Die Plätze sind frei wählbar und es gibt keinerlei vorgeschriebene Plätze. Der Campingplatz liegt am See mit einem Badestrand. Es gibt Aqua Climbing und ein Strandcafe mit Kleinigkeiten zu Essen.
Gegen Mittag haben wir dann den Fahrradanhänger und Picknickkorb gepackt und sind wieder zum Schloss geradelt. Für das Picknick darf man bereits zwischen 10 und 17 Uhr aufbauen. Nach diversen unfreiwilligen Zwischenstopps - die Klamotten rutschten runter, ein Spanngurt ist gerissen, der Anhänger ist umgekippt- wir hatten wenig Hoffnung, überhaupt anzukommen, hat es nach einer erneuten Gewichtsverlagerung endlich geklappt. Man kann sich nicht vorstellen, was auf den Picknickwiesen los war. So riesig hätte ich es mir nicht vorgestellt. Wir haben ziemlich weit hinten, aber mit Blick auf die Bühne unseren Platz gefunden. Man musste dann um 17 Uhr den Platz bis zum offiziellen Einlass im 18 Uhr verlassen. Also sind wir noch durch den Schlosspark geschlendert, bis sich um 18 Uhr die Tore geöffnet haben. Das Konzert war schön, die Kulisse wieder toll und dank der Decke war es auszuhalten. Im 23 Uhr sind wir wieder heim. Außer einem Überschlag des Hängers sind wir tatsächlich recht zügig zu Hause angekommen. Ein tolles Wochenende 🙃
Heute ging es nach Selm, zum Ternscher See. Wir haben ein Konzertwochenende im Schloss Nordkirchen. Leider ist es nur bewölkt und nicht so warm,wie in den letzten Tagen, aber zumindest regnet es nicht. Also alles gut.
Der Campingplatz am Ternscher See ist rund 10km vom Schloss Nordkirchen entfernt und ist recht gut zu fahren. Der Campingplatz hat für die Touristen Plätze freie Platzwahl unter Bäumen. Er ist aktuell sehr voll und wuselig. Im Normalfall wäre so ein Platz nicht unsere erste Wahl, aber da wir nicht riskieren wollten, keinen Stellplatz in Nordkirchen selbst zu bekommen, haben wir hier gebucht. Die Leute hier sind allerdings sehr entspannt und alles ist gut 🙃
Am Schloss ist es gut organisiert. Einlass völlig stressfrei und ohne jegliche Wartezeiten. Während des Einlass hat es tatsächlich einmal ganz kurz geregnet, aber dann war es zum Glück den Rest des Abends trocken. Das Konzert selbst war gut. Das letzte Mal hatten wir Götz Alsmann kurz vor Corona gesehen. Die Kulisse hier in Nordkirchen ist schon toll und was besonderes. Insbesondere mit dem Orchester.
Morgen geht's nochmal zum Schloss, zu Sommer - Nacht - Musik. Hier haben wir Plätze auf der Picknickwiese. Wir sind schon sehr gespannt.
Heute früh war es bedeckt und es hat sogar etwas genieselt. Zwar nicht so, dass man hätte nass werden können, aber es war ausnahmsweise mal nicht schön. Wir haben nach dem Mittag dann beschlossen, nur eine kleine Radtour zum Amstelmeer zu machen. Eine Rundtour drumherum hat von hier knapp 28km. Es klarte auf und die Sonne kam raus. Um das Amstelmeer herum sind einige Campingplätze. Viele Surfer tummeln sich auf dem Wasser. Leider haben wir bei der Rücktour etwas geschlafen und das Abbiegen verpasst 🫣 also irgendwann umgedreht und hatten, als wir am Platz ankamen, doch knapp 35km. Aber morgen, morgen geht's vielleicht endlich doch mal nach Den Helder.
Wir sind heute verhältnismäßig früh aufgestanden, weil wir zum Umzug nach Schagen wollten. Passend dazu haben wir eine schöne 45km Runde gefunden. Schagen selbst ist rund 10km entfernt und man fährt durch die Polderlandschaft. In Schagen war heute Markttag und passend dazu gab es einen ganz traditionellen Umzug. Den haben wir leider verpasst, wir haben zuviel getrödelt 🤭
Schagen selbst war durch den Markt rappelvoll. Als ob ein Feiertag war. Wir sind auch mehr oder weniger gemütlich über den Markt geschlendert, uns mit Käse eingedeckt und sind dann weiter Richtung Callantsoog. Den Ort kannten wir von einem Silvesterurlaub. Nach einer kleinen Pause ging es weiter Richtung Juliandorp. Ein schöner Dünenradweg. Die Sonne kam raus und es wurde warm 🌞 Der Radweg in Juliandorp ist toll zu fahren. Vorbei an tollen Häusern, die direkt an einer Gracht liegen. Wirklich toll anzusehen. Was muss es ein Glück sein, so zu wohnen 🤩
In Juliandorp sind wir auf eine Mini-Fähre, um über den Kanal zu kommen. Zwei kleine PKWs passen wohl auf die Fähre. Mehr sind es definitiv nicht. Weiter ging es wieder Richtung Anna Paulowna und dann heimwärts. Ein schöner Tag. Wir hatten tolle Radwege und unterwegs viel zu sehen 🙂 Hier bleiben wir erstmal noch. Wahrscheinlich bis Sonntag.
Heute sind wir ca.20km von Den Helder gelandet. Beim Camping Zonnehoeve in Wieringerwaard. Ein Minicamping beim Bauern. Noch so schön. Total ruhig, riesige Plätze, super nette Begrüßung durch Marina, eine der beiden Betreiberinnen. Heute waren wir auch nur zum Einkaufen im Nebenort, in Anna Paulowna. Ansonsten kann man auf diesem Platz auch einfach nichts tun 🙂 wir stehen direkt bei den Schafen. Das Wetter ist noch immer super und soll auch recht gut bleiben 🌞 Morgen geht's dann erstmal auf ne Radtour.
Heute ging es um 12 Uhr nach Oudeschild. Wir haben gestern bei Tex 44 eine Bootstour zu den Robbenbäbken und in den Militärhafen von Den Helder gemacht. 40 Euro für 2 Personen, Dauer 2 Stunden. Der Hafen von Den Helder wimmelt nur so von Anbietern. Da soll für jeden was dabei sein. Ob kleiner Kutter, Schnellboot oder Ausflugsschiff (wie wir es hatten). Wir hatten Plätze direkt ganz vorn im Boot, draußen an Deck. Kumpel war die Durchsage "Achtung vorne, es könnte Wasser rüberspritzen" ausgesprochen war, waren wir pladdernass 🤣 schlimmer als in jeder Wasserbahn.
Die erste Sandbank lag schon fast unter Wasser, so dass nicht mehr ganz so viele Robben zu sehen waren. Es ging weiter raus (schaukeln darf ja nicht fehlen), hier waren wir zwar weiter weg von der Sandbank, sie war aber deutlich größer mit viel mehr Robben. Auch im Wasser konnten wir die ein oder andere beobachten. Weiter ging es in den Militärhafen von Den Helder. Hier gab es einige Schiffe und auch zwei Uboote zu begucken. Die Tour ist auf Niederländisch und deutsch und hat viele Infos während der Tour parat. An Bord gibt es alles, was das gerz begehrt. Nach rund 2,5 Stunden sind wir wieder im Hafen gelandet. Von hier aus sind wir nur noch rund 20km heim geradelt. Zwischendurch hatten wir noch den ein oder anderen Vogel-Zwischenstopp und haben noch ein paar schöne Exemplare erwischt. Ein letztes Abendessen in Cocksdorp später ging es dann etwas kaputt aber gut gelaunt heim. Morgen geht's Richtung Den Helder, weiter in Nordholland nach Wieringerwaard. Hier haben wir uns ein Minicamping beim Bauern ausgesucht. Wir sind gespannt.
Wir wollten eigentlich in die Dünen zu einem Vogelaussichtspunkt. Zwischendurch wurde es aber in die Richtung so pechschwarz, dass wir wieder den Rückweg angetreten haben. Wir sind dann in dem schönen Örtchen Oostende gelandet. Super schick, klein, gemütlich. Nach einer kurzen Pause haben wir nur noch Gas gegeben, um pünktlich vorm Regen anzukommen. Passend geschafft, es regnete dann fast den ganzen Nachmittag. Also haben wir nicht mehr viel gemacht. Morgen geht's nochmal nach Oudeschild, dort haben wir eine Bootstour gebucht.
Für heute war ein Regentag angesagt, also haben wir mal nichts geplant. Entgegen aller Vorhersagen war das Wetter viel besser, so dass wir uns nochmal zur Strandbar aufgemacht haben.
Gegen 16 Uhr ging dann allerdings dr Regen los. Und wie viel in kurzer Zeit. Kurzzeitig stand unser Platz dann unter Wasser.
Aber: das Wetter ist viel besser, als wir es im Juli gewöhnt sind, also alles gut 🙂
Heute war es laut Wettervorhersage bewölkt aber wärmer als gestern. Mittags sind wir mit dem Rad ins 20km entfernte Oudeschild zum Beach Food Festival am Jachthafen gefahren. Wie immer gegen den Wind 🙄
Beim Beach Food Festival gab es verschiedene Leckereien, verschiedene Biere, Musik und Yoga am Strand. Yoga haben wir allerdings ausgelassen 🤣
Die Sonne hat ganz schön gedrückt, so dass wir mit einem kleinen Umweg zur Texels Brauerei dann nur heim sind. Die Tour hatte auch wieder 45km. Unterwegs haben wir in den Dünen dann noch Wildpferde gesehen. Nach einem Besuch am Strand - heute gab es hier wahnsinnig viele blaue Besselquallen - haben wir es uns nur noch gemütlich gemacht.
Morgen soll es anscheinend regnen. Bislang war das Wetter ja super. Mal sehen, wie es wird. Sonst tun wir halt mal nix 🤷♀️
Heute sind wir bei bestem Wetter mittags mit dem Rad gestartet. Das erste Ziel war De Bollekamer, rund 20km entfernt. So heißt das Dünengebiet zwischen Hoornderslag und Jan Ayeslag im Südwesten von Texel. Es ist eines der ältesten Dünentäler. Bei einer Wanderung soll man Wildpferde und Black Angus Rinder sehen können. Nach knapp 5km Wanderung haben wir zwar Enten, aber keine Pferde oder Rinder gesehen. Gegart von der Sonne hatte wir einen kurzen Stopp in Den Hoorn. Raus aus der Sonne, ein kühles Getränk, schon ging es wieder besser 🙂 Bitterballen haben wir auch probiert, allerdings kann ich der Konsistenz nichts abgewinnen.
Weiter ging es auf der anderen Inselseite zur Texels Brauerei in Oudeschild. Die kennen wir noch von vor zwei Jahren. Heute, bei bestem Wetter gut besucht. Hätten wir nicht noch rund 20km mit dem Rad heim gemusst, hätten wir hier auch bleiben können. Das Bier ist wirklich gut und man bekommt alle Sorten von Texels. Schweren Herzens sind wir also aufs Rad und sind am Deich entlang-natürlich mit entsprechendem Gegewind- nach Hause gefahren. Die Radwege hier sind super, durch tolle Landschaften oder Orte. Morgen geht's vermutlich nochmal runter Richtung Oudeschild. Morgen ist Beach Food Festival. Das Wetter spricht nicht dagegen, es soll schön und sonnig werden. Man darf es kaum laut aussprechen: so viel trockene Tage sind wir im Juli Urlaub gar nicht gewöhnt. Umso schöner 🙂
Nachdem wir früh von kreischenden Möwen geweckt wurden, sind wir gegen Mittag nach einem ruhigen Frühstück gestartet. Vorher kam noch ein Fasan mit ein paar kleinen Begleitern am Wohnmobil vorbei.
Heute mittag war es noch bedeckt, aber um die 20 Grad. Ein Ziel der Tour war das Naturzentrum De Marel. Rine große Vogelbeobachtungsstation mit zwei Rundwegen, die man zu Fuß entlang spazieren kann. Viele Vögel haben wir nicht gesehen und haben uns dann langsam wieder auf den Rückweg begeben. Die Fahrradstrecke durch die Dünen ist wirklich toll. Super Radwege und eine tolle Landschaft. Nach einem kurzen Eis-Stop in de Cocksdorp, ein kleines Dörfchen hier in der Nähe des Platzes, sind wir bei strahlendem Sonnenschein wieder am Platz gelandet. Heute Abend ging es wieder zum Strand. Robbie war auch wieder da 🙂 Für morgen ist auch kein Regen angesagt, so dass wir vermutlich eine andere Radtour machen 🌞
Heute ging es um neun Richtung Texel. Losgefahren bei Regen ☔️ die Vorhersage für Texel war aber gut. Deutlich besser als bei uns. Unterwegs ein Wolkenbruch. Regen satt. Kennen wir ja leider im Juli.
Fast staufrei (Osnabrück mal ignoriert) sind wir pünktlich zur 14 Uhr Fähre angekommen. Unser Platz, Duinpark en Camping De Robbenjager liegt fast am Ende der Insel. Fast am Leuchtturm. Gegen 15 Uhr sind wir auf den Platz angekommen, eingerichtet und bei einem Rosè auf den Urlaub angestoßen. Hier bleiben wir 7 Nächte. Der Platz hat einen direkten Strandzugang. Keine 200m durch die Dünen. Und was für ein schöner,breiter Strand 🤩. Trotz Hochsaison recht wenig los. Das Wetter hier ist super. Warm, sonnig, ein bisschen windig. Ab und an bewölkt. An diesem Strandabschnitt herrscht aufgrund der Strömung Schwimmverbot. Vermutlich deshalb so ruhig. Wir sind zur ersten Strandbar gelaufen. Auf Texel trinken wir Texels. Das gab es hier tatsächlich nicht 😱 also ein Rosè. Das erste (und letzte) Bier auf Texel soll dann schon ein Texels sein. Also machten wir uns auf dem Weg zum Leuchtturm. Die andere Strandbar. Unterwegs lag mitten am Strand eine Robbe, im Wasser schwammen ein paar. So toll 🤩
Lecker Kibbeling gab es hier auch.
Morgen machen wir eine Radtour. Das Wetter soll ja gut werden
Heute ging es noch zum letzten Platz unserer Reise. In Mecklenburg-Vorpommern bei Hagenow haben wir noch einen Platz gefunden. Dank Pfingstwochenende nicht ganz so einfach. Der Platz Texas MV kostet auf den XXL Stellplätzen 10 Euro. Alles gut, alles nett. Von Regen, Wind und Sonne hatten wir alles dabei. Morgen fahren wir heim. 16 Tage sind nun um. Ein interessanter, abwechslungsreicher Urlaub. Litauen war schön, aber Lettland und Estland haben uns deutlich besser gefallen. Es gab schönere Plätze. Nicht zu voll.
Polen finde ich persönlich immer wieder schön. Preislich sind sowohl Litauen und Polen auf Plätzen nicht günstig. Oft gibt es an den Hotspotd nur einen Platz. Einen Platz unter 35 Euro? Fast unmöglich. Trotzdem schön. Wir haben viel gesehen und viel unternommen. Eine spannende Zeit. Im Juli schauen wir mal, ob es ruhiger wird. Mal sehen.
So, nach einem erneuten Besuch von Stettin sind wir uns einig: unsere Stadt ist es nicht. Sie ist sehr "zerrissen". Die Stadt mit der Fußgängerzone liegt ganz woanders als das Zentrum. Die Altstadt ebenso. Wobei es sich bei der Altstadt um einen kleinen Platz mit ein paar Restaurants bzw. Brauerei handelt. Wir sind dem 7km Weg nicht gefolgt. Wir hatten gestern bereits viele Punkte gesehen. Wir sind erst beim Schloss der Pommerschen Herzöge gewesen. Das Museum selbst haben wir nicht besucht sondern sind stattdessen zur Aussichtsterrasse auf dem Turm der erzbischöflichen Basilika St. Jakob. Hier geht es mit dem Fahrstuhl auf die Terasse. Die ist leider allerdings verglast. Trotz allem ein netter Ausblick. Dann gab es gefühlt noch einmal einen kurzen aber heftigen Regenschauer. Wir haben uns dann entschlossen, nur noch ins Einkaufszentrum zu gehen und uns dann auf den Heimweg zu machen. Umgehauen hat uns Stettin nicht. Ja, es gibt ein paar schöne Ecken und Häuserfronten, aber die muss man eben suchen.
Morgen geht's nach Deutschland. An einem Stück war uns die Strecke zu weit, so dass wir in Hagenow noch einen Zwischenstopp einlegen. Die Fahrerei über Berlin bzw die A2 wollen wir uns sparen. Jetzt fahren wir morgen zwar einen Umweg, der Platz den wir ansteuern scheint aber ganz schick. Und wir kommen dann über Hamburg heim.
Wir sind doch nicht an der Ostseeküste 🫢 stattdessen sind wir in Szczecin. Stettin. Es war verkehrsgünstiger für uns gelegen und wir sind komplett stau-und stressfrei an einer Marina
angekommen. Hier stehen wir wirklich schön. Mit dem Bus sind es rund 30 Minuten in die Stadt. Nach einem wolkenbruch kurz nach der Ankunft klarte es sich wieder auf und
wir haben eine erste Tour durch Stettin gemacht. Szczecin soll eine der größten und schönsten Städte Westpommerns sein. Für uns ist sie im ersten Eindruck wirr und laut. Es erschließt sich uns
nicht so ganz und wir haben uns die Füße plattgelaufen.
Morgen geht es nochmal ganz in Ruhe los. Ein roter Faden (eine Markierung auf dem Bürgersteig) führt rund 7km durch die Stadt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Wir sind
gespannt.
Heute sind wir einen Großteil der Strecke über Land Richtung Darłowo gefahren. Das Ziel war ein Winzer. Ein Winzer in Polen. In der Nähe der Ostsee? Wer uns kennt, der weiß: wir lieben Wein. Die Fahrt ging mal wieder über zum Teil schlechte Straßen. Aber irgendwann waren wir hier. Der Platz liegt toll im Grünen, ähnlich wie in Deutschland viele Landvergnügen Plätze. Es hat kurz nach Ankunft gewittert und geregnet. Daher war heute Nichtstun angesagt. Der Winzer hat bei einer Fläche von 2ha trotzdem 4 Sorten Wein und sogar einen Prosecco. Aber: Rund 18 Euro die Flasche 😳 wir heben uns die Flasche für gute Zeiten auf 🤣
Morgen geht's nochmal an die Küste. Ob noch in Polen oder schon auf der deutschen Seite, haben wir noch nicht entschieden.
Wieder stand ein Danzig Besuch auf dem Programm. Zu Beginn allerdings mit Regen. Da es in der Stadt durch den Regen auf dem Kopfsteinpflaster so glatt war, musste ich erstmal Schuhe kaufen 🫣
Zuerst ging es in die Marienbasilika. Da gerade diverse Stadttouren unterwegs waren und gefühlt zusätzlich zig Schulklassen, war es rappelvoll. Die Basilika ist 105,2 m lang und im Querschiff 66,2 m breit. Das Stern- und Kristallgewölbe wird von 26 freistehenden Säulen getragen. Sie ist nicht so prächtig, wie wir erwartet haben, aber interessant anzusehen.
Dann ging es auf die Außenplattfom des Rathauses. Der Rathausturm ist 80 Meter hoch und das zweithöchste Gebäude in der Altstadt von Danzig (direkt nach der Marienbasilika). Hier kommt man in einem guten und breiten Treppenhaus bis zur Aussicht. So gute Zugänge sind wir von anderen Besichtigungen gar nicht gewöhnt. Anstrengend ist es trotzdem 🫢 aber die Aussicht über Danzig ist einfach grandios.
In der Nähe waren wir noch in der Nikolaibasilika. Was für eine tolle, prächtige Kirche. Es lief gerade ein Orgelspiel. Wirklich beeindruckend.
Nach einem großen Rundgang durch diverse Ecken Danzigs sind wir zum Abschluss noch in im Muzeum Archeologiczne W Gdańsku. Hier konnte man in einer kurzen Führung die Grundmauern und Reste einer alten Kirche besichtigen.
Mit platten Füßen und kaputt ging es nach einem Essen wieder heim. Morgen geht's weiter. Mal sehen, wo wir landen. Wir müssen geschickt planen, da auf der Autobahn scheinbar zig Sperrungen sind.
Rund 60km weiter und wir stehen beim Stogi 128. Plätze in Danzig selbst gibt es nicht. Dafür 2 hier in Stogi. Die Preise sind erwartungsgemäß recht hoch. Wir haben hier allerdings noch Nebensaison und der Platz kostet für 2 Nächte rund 54 Euro. Der Strand ist in ca. 300 m entfernt, die Bahn ebenfalls. Allerdings fährt aktuell nur ein Bus, dafür kostenlos. In 20 Minuten ist man fast in der City. Gdańsk zählt heute rund 460.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Pomorskie (Pommern).
Was für eine schöne Stadt. Wir waren direkt hin und weg. Ich hatte Danzig gar nicht auf dem Schirm. Aber die Stadt ist wirklich interessant. Dietmar sagt: die schönste Stadt an der polnischen Ostseeküste, sagt man. Tolle bunte Häuserfronten, wie gemalt. Wahnsinnig trubelig. Heute haben wir nur einen Stadtbummel mit Shoppingtour geplant. Dietmar wollte nach Schuhen gucken. Ich nach allem, was man vielleicht brauchen könnte 😉 wir wurden beide fündig. Dietmar hat 2 Paar Schuhe, ich 2 Taschen gefunden.
Nach nem Abendessen und einem Bier ging es zurück.
Morgen machen wir eine Stadtour mit Besichtigung. Hier gibt es ja einiges zu sehen.
Heute ging es rund 540km in Richtung Danzig. Früh gestartet ging der Plan auf, die Straßen waren recht leer.
Unser Stopp der Reise durch Polen führte uns der Weg nach Danzig zur beeindruckenden Marienburg (Malbork), einem wahren Juwel mittelalterlicher Baukunst. Hier stehen wir rund 500km von der Burg entfernt auf einem Camp. Dem einzigen. Wie so oft auf unserer Reise
Die gigantische Backsteinburg, einst Hauptsitz des Deutschen Ordens, ist heute ein UNESCO-Weltkulturerbe – und völlig zurecht.
Schon beim Näherkommen erhebt sich die Festung majestätisch über dem Fluss Nogat. Die Dimensionen sind überwältigend: Die Marienburg gilt als größte Burg der Welt, gemessen an der Fläche. mit einem Audioguide bewaffnet startet unsere rund 2 stündige Tour durch die Burganlage. Innerhalb ihrer roten Mauern erwarten einen nicht nur Ritterromantik und Wehrgänge, sondern auch kunstvoll restaurierte Innenräume, eine Schatzkammer und eindrucksvolle Ausstellungen zur Ordensgeschichte.
Besonders faszinierend war die riesige Hochmeisterkapelle und der Ausblick vom Wehrturm – ein perfekter Fotospot mit Blick über das Burggelände und die umliegende Landschaft.
Marienburg ist nicht einfach ein kurzer Stopp, sondern ein echtes Abenteuer in die Vergangenheit und faszinierender Baukunst
Morgen geht's für 2 Tage Richtung Danzig. Mit nur 60km eine kurze Anreise. Also können wir ein wenig Ausschlafen.
Ausgeschlafen und ausgeruht ging es heute mit dem Bus nach Kaunas. Der Bus hält 5 Minuten vom Platz entfernt und fährt knapp 20 Minuten. Die Fahrt kostet pro Person ein Euro,die man diesmal beim Busfahrer zahlen muss.
Zuerst ging es ins Centrum. Sehr sauber, sehr schick. Nach der ersten Kirchenbesichtigung ging es quer durch die Stadt. Da wir Zeit hatten, Dietmar Schuhe brauchte sind wir durch das Akropolis Einkaufszentrum geschlürt. Schön, nicht zu voll und für Dietmar erfolgreich. Danach ging es Richtung Castle. Durch die wirklich schöne Altstadt. Nach einem kleinen Zwischenstopp in einem Pub - wir haben ja Urlaub- sind wir in der wirklich wunderschönen Peter & Paul Kathedrale gelandet. Man kann die wirkliche Pracht mit ihren vielen Details auf Fotos gar nicht einfangen.
Gemütlich ging es weiter zur Burg von Kaunas. Hier konnten wir allerdings nur die Kirche besichtigen.
Nach einem tollen Tag in einer Stadt, die uns wirklich gut gefallen hat, ging es wieder zurück. Heute Abend müssen wir uns mal mit der Weiterfahrt beschäftigen. Es geht nun Richtung Polen.
Auf geht's nach Vilnius. Wir haben aufgrund der Zeit entschieden, direkt nach Vilnius zu fahren. Zwei Zwischenstopps haben wir geplant. Der erste führte uns zum Kreuzhügel (Kryžių kalnas). Der "Berg der Kreuze" befindet sich inmitten eines Ackerlandes, sechzehn Kilometer von Šiauliai entfernt. Man sieht ihn von der Autobahn Šiauliai - Ryga aus. Der Hügel ist 60 Meter lang und 40-50 Meter breit. Laut der Website ist es schwer, sich so viele Kreuze an einem Ort vorzustellen. Aber all diese Kreuze erzählen von persönlichen und öffentlichen Unglücken und Katastrophen. Ein Kreuz wurde zum Beispiel nach dem Untergang der Fähre "Estonia" aufgestellt. Es sind mit Sicherheit über 100.000 Kreuze, wenn nicht deutlich mehr.
Danach ging es zum Europapark.
Seinen Namen verdankt der Park seiner örtlichen Lage in der Nähe des geographischen Zentrums von Europa. Gemeint ist hiermit nicht die Europäische Union, sondern der Kontinent Europa. Dieser befindet sich nach einer Berechnung des französischen Institut Géographique National aus dem Jahre 1989 bei folgenden Koordinaten: 54° 54′ 0″ N, 25° 19′ 0″ O
Das Ziel des Museums ist es, dem geographischen Zentrum Europas durch Werke der Kunst Bedeutung zu verleihen. Auf einer Fläche von 55 ha werden hier mehr als 100 Skulpturen ausgestellt, die von Künstlern aus 33 Ländern geschaffen wurden.
Die Fahrerei war sehr anstrengend. Rund 360km. Nach der ersten halben Stunde hätte ich fast ge*****🤢 ständige Bodenwellen mit allem was dazu gehört. Von engen, kaputten Landstraßen, guten Autobahnabschnitten und engen, übersichtlichen Ecken.
Aber nun sind wir in Vilnius gelandet. Hier stehen wir beim City Camping. Ein Parkplatz an der Messe. Offiziell geöffnet ab 1.6. Also gibt keine Serviceleistungen. Nur ein Platz. Aber da wir sowieso nur in die Stadt wollen, passt es.
Heute ging es leider runter von der Kuhrischen Nehrung. Mein Mann hat gewonnen 🤷♀️
Wir sind weiter in nordöstlicher Richtung und wollten zum Cold War Museum (Šaltojo karo muziejus). Hier handelt es sich um einen unterirdisch in Bunker verbauten Raketenanschusskomplex. 8 gab es insgesamt in Litauen. Von den vier unterirdischen Schächten (rund 30m tief) wurde einer aufbereitet und konnte besichtigt werde. Der Zugang kostet 10 Euro pro Person und 4 Euro für einen Audio Guide. Die Führung mit Guide dauert rund 1 Stunde und erklärt den kalten Krieg und viel über die Raketentechnik mit seinen Atomsprengköpfen. Grundsätzlich sehr interessant, aber laut und dadurch sehr wuselig. Verschiedene Erklärungen durch Lautsprecher, dazu parallel der Audio Guide und wenn es dumm lief, noch Besucher, die gesprochen haben oder ein Audio Guide in anderer Sprache hatten 🙄 trotzdem recht interessant. Schon allein deshalb, was früher gebaut wurde. Danach ging es auf Platzsuche. Ca. 3km sollte etwas sein. Die Fahrt allerdings war....spannend. Solche Straßen kannten wir bis dato nur aus Lettland. Irgendwann hatten wir wieder befestigte Straße unter uns und wurden direkt an der Straße gefragt, ob wir auf den Campingplatz Banga wollten. Campingplatz ist etwas übertrieben. Ein Platz auf der Wiese aber mit direktem Zugang und Blick auf den Lake Plateliai, in der Rajongemeinde Plungė. Uns gefällt es hier! Morgen geht's weiter. Mal sehen, wo wir landen.
Heute war eine Radtour zur Dead Dune auf dem Plan. Die Düne ist rund 20km mit dem Rad entfernt, das Wetter dafür phantastisch. Sonnig, aber nicht zu warm. Die Radwege hier sind super und führen in Nida am Wasser entlang, dann geht's auf super befestigten Wegen durch den Wald. Was hier sofort auffällt: der Eintritt auf die Kuhrische Nehrung ist gerechtfertigt. Es ist super sauber, egal wo man hinsieht. Es gibt immer wieder Rastmöglichkeiten, öffentliche WCs oder mindestens Dixis. Dietmar war völlig fasziniert, weil hier sogar der Grünabfall abgeholt wird.
Was es hier allerdings gibt sind Viecher, am Boden, in der Luft. Man fährt ständig durch irgendwelche mega Schwärme. Sie beißen wenigstens nicht. Zumindest die Fliegviecher. Ameisen gehen sofort in die Schuhe, sobald man kurz stehenbleibt. Ich hab irgendwann die Schuhe auch mit Insektenzeugs eingeschmiert, dann ging es.
Ein Zwischenstopp hatten wir bei Lighthouse of the Cape of Horses (Žirgų rago švyturys). Von dort war es eigentlich nur noch knapp 2km von der Düne entfernt. Man konnte sie schon sehen. Irgendwie haben wir uns aber völlig verrannt. Plötzlich gab es keine wirklichen Wege mehr und wir mussten die Räder gefühlte 5km (wahrscheinlich waren es nur 2-3km) quer durch den Wald über Sand schieben 🙄 was für ein Akt. Irgendwann kamen wir tatsächlich wieder auf den regulären Radwege und sind auch endlich an der Düne angekommen.
Der Zugang zur Düne kostet pro Person 5 Euro. Und, nicht anders zu erwarten, geht es hoch. Sehr hoch 🙄 erst auf Holzstegen, dann "Schuhe aus" und ab durch den Sand. Die Düne ist riesig, der Ausblick wirklich toll. Man kann das auf Fotos gar nicht festhalten. Ich hab zwei Videos eingestellt.
Zurück hatten wir beide keine Lust mehr, nutzt ja aber nix. In Nida hatten wir endlich einen kurzen Zwischenstopp am Wasser auf ein kühles Bier und sind dann in Hafennähe noch was essen gegangen.
Kaputt aber gut zufrieden sind wir wieder am Platz angekommen. Ein schöner Tag, eine schöne Tour. Wir diskutieren noch, ob wir morgen weiterfahren, oder noch einen Tag bleiben. Mal sehen, wie wir uns entscheiden 🤷♀️
Gestern Nacht haben wir Um 22:45 Uhr waren wir von der Fähre runter und wollten entsprechend nicht mehr weit fahren. Auf Empfehlung einer Baltikum Gruppe haben wir ein Plätzchen für die Nacht in Klaipeda anvisiert. Es handelt sich zwar nicht um einen offiziellen Stellplatz aber Parkbuchten am Skulpturenpark in Klaipeda. Nach einen paar extra Runden aufgrund diverser LKW Verbotszonen haben wir es irgendwann geflissentlich ignoriert und sind am Platz gelandet. Eine ruhige Spielstraße. Das Womo hätte auch keine 30 cm länger sein dürfen, dann hätte es nicht geklappt. Hier haben wir Eibe ruhige Nacht mit noch einem niederländischen Camper verbracht.
Um 9:00 Uhr ging es erneut zum Hafen. Diesmal war die neue Fähre für die Überfahrt auf die Kuhrische Nehrung nach Smiltyne unser Ziel. Die Fähre pendelt und man hat grundsätzlich keine langen Wartezeiten. Wir hatten aber Glück und konnten sofort auf die Fähre. Die Fähre kostete uns 46,60 Euro und fährt keine10 Minuten. Es gibt nur einen Campingplatz auf der Nehrung, dazu bleibt man knapp 48 km auf der Hauptstraße. Die Zufahrt zur Nehrung kostet Eintritt, da es sich um einen Nationalpark handelt. Dieser lag für uns bei 20 Euro für die gesamte Dauer des Aufenthalts.
Allein die ersten Kilometer sind landschaftlich absolut toll. Fantastisch grüne Wälder, durch die die Straße führt. Irgendwann wird es lichter und man sieht linker Hand die Küste mit einen netten kleinen Ort. Allerdings waren die Straßenverhältnisse selbst zwischenzeitlich zum Teil eine Katastrophe. Schlaglöcher wechseln sich ab und es ist wirklich kein Spaß mit dem Wohnmobil zu fahren. Irgendwann sind wir aber beim Nida Kempingas angekommen. Der Platz liegt im Kiefernwald und gefällt uns gut. 34 Euro kostet er pro Nacht inkl Strom und Sanitär. Man hat freie Platzwahl, da er lange nicht ausgebucht ist. Gegen Mittag sind wir zu Fuß nach Nida. Zuerst ging es zur Parnidis Düne mit dem Sonnenuhr-Kalender. Alleine für die Aussicht hat sich die Reise auf die Nehrung schon gelohnt. Von hier aus kann man die russische Grenze (vermutlich knapp einen Kilometer entfernt) sehen. Früher konnte man über die Grenze Richtung Kaliningrad. Heute lässt man das besser sein.
Es führt ein Rundweg entlang der Düne in Richtung Nida. Vorbei an dem "Valley of death". Hier hab ich ein kurzes Video erstellt, das kann man auf Fotos gar nicht festhalten. Kurz vor Nida kann man einen Abstecher zum "Valley of silence". Ein riesen Thron / Stuhl (erinnert ein ganz klein wenig an Game of Thrones", der zum Sitzen und "Stille genießen" einlädt. Folgt man dem Weg weiter, landet man schon bald in Nida. Ein kleiner, schicker Ort mit bunten Häusern und schönen Gärten. Während unser Pause hat es dann kurzzeitig angefangen zu regnen, so mussten wir den Schauer nutzen, um noch gemütlich einen Wein zu trinken. Den Leuchtturm von Nida haben wir wetterbedingt nicht mehr besucht. Morgen soll es aber den ganzen Tag sonnig sein. Da fahren wir Rad und wollen gerne zur "Dead Dune". Rund 18km entfernt. Wir sind sehr gespannt. Beim Vorbeifahren sah es schon großartig aus.
Mein Fazit am Tag 1: ich gewinne im Lotto und bleib einfach hier 🙂
Heute sind wir den ganzen Tag auf See. Alles ein wenig durcheinander. Irgendwie haben wir verschlafen und es grad noch so zum Frühstück geschafft. Auf dem Schiff gilt die Uhrzeit von Litauen, also eine Stunde weiter. Frühstück geht bis 11 Uhr, 10:30 Uhr waren wir da 🫢
Hier kann man tagsüber nicht wirklich was machen. Außer schlafen und nix tun.
Die Kabine hat keinen Fernseher. Freies Internet gibt es pro Tag für nur 30 Minuten. Man kann dann verschiedene Pakete buchen. Heute früh hab ich dann mit Erschrecken festgestellt, dass sie auch keinen Fön haben. Naja, ich will ja keinen Schönheitswettbewerb gewinnen 🤭
Der Lunch war gut. Man kann direkt mit Blick aufs Wasser essen.
Um 22 Uhr soll das Schiff in Klaipeda ankommen. Ich denke, es wird früher, da die Fähre über ne halbe Stunde früher abgelegt hat.
Die Fähre ist lange nicht ausgebucht. Aber ehrlich gesagt möchte ich das auch nicht erleben.
Die Stena Line nach Liepaja hat uns um einiges besser gefallen, dabei war sie deutlich günstiger. Aber so schnell fahren wir vermutlich nicht wieder ins Baltikum.
Heute ging es gegen Mittag los nach Kiel zur Fähre nach Klaipeda. Ein trauriger Einstieg ins Womo ohne Katz 😓 es soll wohl mit der Zeit besser werden. Im Herzen ist er immer dabei!
Gegen 17 Uhr sind wir am Hafen angekommen. Bisschen Stau unterwegs, aber nicht dramatisch. Um 22 Uhr ging die Verladung los. Die Fähre ist lange nicht ausgebucht, wir konnten trotzdem erst als vorletztes an Bord. Aber: kein Stress beim Aussteigen, kein Drängeln. Viel Platz und Ruhe nach dem Einparken. Das war auf dem Weg nach Liepaja deutlich anstrengender. Die Fähre hat sogar eine halbe Stunde früher abgelegt. Aber wie auch nach Lettland ist es eben eine Trucker Fähre. Viel gibt's nicht. Zwei Bars und einen (recht teuren Shop). Dann machen wir halt 22 Stunden nix 🤷♀️
Morgen kommen wir um 22 Uhr In Klaipeda an. Da suchen wir nur noch einen Platz für die Nacht und Montag geht's dann auf die Kuhrische Nehrung.
So, leider der letzte Platz unserer Tour. Aber nach dem Urlaub ist bekanntlich vor dem Urlaub 😉
Heute sind wir rund 1,5 Stunden von zu Hsuse entfernt. Bei der Burg Heiligenberg. Hier gibt es unterhalb der Burgruine ein Restaurant und Hotel mit 6 toll angelegten Stellplätzen. Der Blick ist toll, das Wetter phantastisch. Also machen wir uns auf zur Burg. Ein bisschen bergauf zur Burg. Unterhalb war noch ein Künstler-Rundweg ausgeschildert, den wir erstmal abgelaufen sind. Ungefähr auf der Rückseite sollte es laut maps ein Weg zur Burg geben. Leider dem nicht so. Es ging bergab, bergab. Immer weiter von der Burg weg. Wie solltest anders sein, irgendwann mussten wir auch wieder hoch. Und es ging durchgängig nur noch bergauf 🙄
Als wir das Burghotel wieder erreicht haben, brauchten wir erstmal eine Pause. Danach konnten wir uns dann doch noch überwinden, einen zweiten Anlauf zur Burg zu nehmen. Uns erwartete ein absolut toller Ausblick über das schöne Hessenländle. Es hat sich gelohnt!
Abends waren schwere Gewitter angekündigt. Es zog sich dunkel zu und wir sind nur noch ins Restaurant. Gut bürgerliche Küche mit sogar kostenlosem Dessert für die Wohnmobil-Leute 🙂
Es grummel am Abend zwar und es gab Regen, aber das schwere Gewitter blieb zum Glück aus.
Den Platz hier werden wir uns aber auf jeden Fall merken. Hier passt eigentlich alles 🙂
Morgen geht's leider heim. Aber der nächste große Urlaub steht ja bald bevor!
In der Brauerei konnte man am Frühstücksbuffet teilnehmen. Also sind wir um halb neun zum Frühstück und sind gut gestärkt hier direkt auf den Brauereiwanderweg gestartet. Aufseß selbst ist mit seinen vier Brauereien Weltrekordhalter für die größte Brauereiendichte pro Einwohner. In den jeweiligen Brauereigaststätten erhält man einen Brauereienweg-Wanderpass. Beim Besuch der vier Brauereigasthäuser wird dieser abstempelt und bei der letzten Brauerei bekommt man als Erinnerung eine Urkunde "Fränkischen Biergenießer der Weltmeister".
Ein schöner Weg der durch die Felder, Wiesen und Wälder führt. 2 Strecken sind circa je 5km, 2 Strecken dann je 2km. Zumindest hatten wir die Runde so gedreht, dass wir die kurzen Strecken zum Schluss hatten. Die reine Wanderzeit lag bei etwas über 3,5 Stunden und war gut machbar. Das Wetter war super. Nicht zu warm, aber trocken. Bei der vorletzten Brauerei kam die Sonne raus, so dass wir im Biergarten mit anderen netten Wanderen unser Bier trinken konnten.
Morgen geht's weiter Richtung Heimat. Eine Übernachtung kurz vor zu Hause planen wir noch im Schwalm-Eder-Kreis.
Heute früh ging es auf direkt rund 120km weiter Richtung Norden zur Reichold Brauerei nach Aufseß. Hier gibt es einen Stellplatz für rund 38 Fahrzeuge und er war erstaunlich gut gefüllt. Hier wollen wir 2 Tage bleiben. Heute hat es fast den ganzen Rag geregnet, so dass wir nachmittags in die Gaststube eingekehrt sind. Das Bier ist gut und die Preise deutlich besser als bei uns.
Morgen soll es trocken bleiben, so dass wir nach dem Frühstück den Brauereiwanderweg gehen wollen.
Wir werden berichten 🙂
Heute haben wir mal ganz in Ruhe ausgeschlafen. Um 0:00 Uhr haben wir noch auf Dietmars Geburtstag angestoßen, so dass wir ausgeschlafen ganz in Ruhe ausgiebig gefrühstückt haben. Heute ging es dann nur eine kleine Runde durch die Weinberge. Sobald der Himmel aufklarte, war es wieder warm und schön. Der Blick auf den Main ist toll. Die ersten Weinreben werden langsam grün.
Morgen geht's zur Reichold Brauerei nach Aufseß, weiter Richtung Heimat.
Dort gibt es einen 14km Brauereiwanderweg. Mal schauen, wie das Wetter wird.
So, das Womo mit seinen Scheiben ist wieder schick und wir sind gegen neun Uhr gestartet. Nicht zum Brombachsee, sondern doch ne Ecke weiter zum Winzer im Nachbarort von Dettelbach. Hier bleiben wir 2 Tage uns machen morgen mal einen ganz ruhigen Start mit Ausschlafen (hach, wie schön 🤩).
Wir stehen beim Weinbau Düll. Heute noch alleine. Ab Donnerstag/Freitag soll es hier voller werden. Schräg gegenüber ist Weingut Mangold mit einem richtigen Stellplatz mit toller Aussicht und schon recht voll. Wir stehen auf der Wiese und haben Platz und unsere Ruhe 🙂 Die Winzer sind völlig unkompliziert und herzlich. So hatten wir direkt bei der Anmeldung bereits eine Weinprobe 😋 der Wein ist gut und wir haben uns mit dem ein oder anderen Wein und Secco eingedeckt. Leider hat die Schankwirtschaft noch geschlossen und öffnet erst am Sonntag "aber a Brotzeit könnt ihr immer bekommen". Uns gefällt es gut. Mal schauen, was wir morgen so unternehmen.
Das Hofstübel ist wirklich zu empfehlen. Die Wohnung super schick, das Frühstück super und ruhig ist es hier auch und alle sind sehr nett. Heute ging es nach dem super Frühstück mit dem
Rennhobel nach Passau. Das Auto fährt sich wie ein GoKart und ist für kurze Strecken mit Sicherheit nicht schlecht. Mir wäre er zu klein 🫢 Passau ist ca.30km entfernt
und definitiv eine Reise wert.
Ein sehenswerter Dom, eine nette Altstadt mit vielen kleinen Gassen. Hier kann man es gut aushalten.
Nachmittags sind wir dann noch auf eine kleine Wanderung zum Saußbachklamm. Hier geht eine nette Runde um den Saußbachklamm über Stock und Stein durch den Wald. Anschließend noch einen Besuch durch Waldkirchen mut seinen bunten Häuserfronten an der Hauptstraße.
Nach dem Besuch beim Glaser haben wir uns noch das Gelände von Knaus Tabbert angesehen. Man fragt sich, wer die Menge an Fahrzeugen und Wohnmobilen kauft. Eine kleine eigene Stadt in Jandelsbrunn. Gefühlt alles in Jandelsbrunn hat Mut Wohnmobilen und Co zu tun.
Morgen geht's weiter. Mal sehen, ob es am Brombachsee einen Platz für uns gibt.
Heute ging unser Auto in die Werkstatt bzw zum Glaser. Die Ausenscheiben müssen neu verklebt werden. Die Werkstatt ist in Jandelsbrunn, ca. 30 km von Passau entfernt. Wir haben im Nachbarort eine Ferienwohnung gebucht, wir können den Katz ja nicht alleine im Wohnmobil lassen. Die Wohnung gehört zum Hofstüberl und liegt direkt am Golfplatz. Sie ist richtig schick, so dass wir uns hier zwei (knappe) schöne Tage machen. Vom Glaser haben wir einen kleinen E-Smart bekommen, so dass wir hier mobil sind. Morgen wollen wir wohl nach Passau. Mal sehen, was der Tag bringt.
Heute ging es früh um 5:30 Uhr los nach Bayern. Unser Auto kriegt neue Scheiben und die Werkstatt ist in Jandelsbrunn. Also verbinden wir das Gnze bei der Strecke mit einem Urlaub im Süden Deutschlands. Hinter Fulda haben wir nach einer Pause geschaut, wo wir den ersten Stopp machen. Wir haben uns für den Wohnmobilstellplatz Bischberg entschieden. Dieser liegt etwas über 6,5 km vor Bamberg, direkt am Main. Der Platz hat rund 250 Plätze, war aber lange nicht voll und man hat hier freie Platzwahl. Wir haben einen direkten Blick auf den Main. Das Wetter ist nicht schlecht. Maximal Nieselregen.
Wir sind mittags mit dem Rad nach Bamberg. Was für eine schöne Stadt, insbesondere die Altstadt. Tolle Gassen, bunte Häuserfronten, viel Gastronomie und ziemlich stark besucht. So sind wir natürlich in die erste Brauerei und haben ein erstes Rauchbier getrunken. Den Rauchgeschmack im Bier muss man mögen 🤷♀️
Nachher ging es natürlich in den Dom und die Residenz Bamberg. Nach einem Bummel durch die Stadt und einem typisch fränkischen Essen ging es dann wieder heim.
Der Katz ist erfreulich gut drauf und frisst mehr als zu Hause. Vielleicht wollte er auch einfach nur wieder "on Tour".
Morgen geht's knapp 300 km weiter südlich nach Jandelsbrunn.
Es ist grau, aber es regnet nicht. Mit der Urlaubsplanung sind wir noch nicht ganz so weit gekommen. Da machen wir im neuen Jahr weiter. Wir hatten noch kurzzeitig überlegt, ob wir nach Nordhorn fahren, Gas kaufen. Aber auspacken? Wegräumen? Ach ne. Dann lieber Risiko 🤭
Heute haben wir nachmittags mal unsere faulen Knochen bewegt und haben einen Spaziergang durch Het Hulsbeek gemacht.
Das Naherholungsgebiet bietet ein riesen Angebot. Über einen Badestrand, SUP Verleih, Kartbahn, Hochseilgarten und Mountainbike-Park gibt es noch viele weitere Freizeitangebote. Hier wird es einem im Sommer (insbesondere mit kids) sicher nicht langweilig. Auch zum Spaziergang und Radfahren gibt es genug Möglichkeiten.
Abends ging es mit dem Rad rund 3,5km nach Deurningen. Dort hatten wir bei Pelles mit Jörg und Sabine einen Tisch reserviert. Hier gibt eseine große Auswahl an diversen Biersorten und leckeres Essen. Für uns sehr zu empfehlen. Für morgen ist hier auf dem Platz ein gemütliches Beisammensein geplant. Letztes Jahr war es sehr schön ☺️
Heute wollten wir endlich mal unser niederländischen Leergut loswerden. Die Niederlanden haben nun auch ein Pfandsystem für Dosen und Flaschen und aus dem letzten Harlingen Urlaub hatten wir noch einige Reste, die wir loswerden wollten. Also mit dem Rad nach Oldenzaal. Es ist zwar trocken, aber kalt und nebelig. Oldenzaal ist ein kleines aber recht nettes Städtchen mit einer Einkaufspassage und ein paar netten Gassen und einem kleinen Markt. Nach einem kleinen Stadtbummel ging es dann, eingedeckt mit Medikamenten und Texels es am frühen Nachmittag wieder heim. Heute geht es dann vielleicht an die Urlaubsplanung fürs nächste Jahr. Mal sehen, wie weit wir kommen.
Heute ging es um elf mal wieder zu Topparks t"hulsbeck. Es ist einer meiner Lieblingplätze kurz hinter der niederländischen Grenze. Wir haben direkt den Platz wie im letzten Jahr, direkt an der Einfahrt. Diesmal statt Pavillon neben uns ein Weihnachtsauto. Komplett mit Lichterketten geschmückt. Im Dunkeln ist es schon besonders schön anzusehen. Im Laufe des frühen Nachmittags sind noch einige angereist. Laut den Betreibern ist er wohl ausgebucht. Aus der Camper Gruppe sind Jörg & Sabine aus Herford auch hier.
Heute ist es extrem neblig, aber es regnet wenigstens nicht. Wir machen einen ruhigen Tag heute. So wie es im Urlaub sein soll.☺️
Heute ists eher unschön draußen. Nieselregen, grau und usselig. Also machen wir mal nix. Nur zum Kaffee ging es mit einem Teil der geselligen Camper. Abends geht es ins Fairway knapp 2km entfernt am See entlang zu einem netten Abend in großer Runde.
Morgen geht's wieder heim und dann ist erstmal Reisepause 🙄
Zuerst einmal: Heizung läuft wieder. Natürlich 🙂
Nach dem Ausschlafen ging es mittags rund 7km weiter zum Twistesee. Die Anfahrt war kurzzeitig etwas spooky, weil uns die Navis über Feld und Wiese schicken wollte. Wir haben uns dann aber für den Weg auf der Hauptstraße entschieden und sind gegen 12 Uhr angekommen. Es ist hier etwas grau und die Sonne versteckt sich. Aber es ist trocken. Dann ist ja alles gut 🙂
Wir stehen hier am Reisemobilhafen Twistesee und treffen uns hier mit den "Geselligen Camper".
Vorher geht's ne Runde zu Fuß um den Twistesee. In 6,4 km kommt man durch den Wald einmal um den See. Auf der einen Seite geht es doch teilweise ganz schön hoch und runter. An der anderen Seite führt ein schöner Weg flach direkt am See entlang. Abends ging es auf einen geselligen Abend mit 24 Mitcampern in den Wintergarten auf eine Pizza oder das ein-oder andere Getränk. Eine bunt gemischte nette Truppe und ein netter Abend beenden den Tag.
Heute ging es früh noch zu Renates Geburtstag. Für 14 Uhr war die Abfahrt Richtung Hessen geplant. Und wir waren pünktlich. Wir wollten uns hier einmal auf dem Weg zum Twistesee den Stellplatz "Wohnmobilhafen unter dem scharfen Stein" anschauen. Mittels Webcam kann man sich über die Auslastung des Platzes informieren. Es gibt einen Platzbereich für kleine und einen für große Fahrzeuge. Sanitäranlagen vorhanden, Ver-und Entsorgung ist gut angelegt. Gastronomie soll um sein. Auf dem Weg fiel leider die Heizung aus, so dass wir nicht wandern sondern Dietmar nach dem Fehler sucht. Mal sehen. Ich bin guter Dinge. Er hat was das angeht, ja Mac Gyver Qualitäten 😉
Morgen geht's zum Twistesee zu einem Treffen. Das liegt direkt um die Ecke, wir sind schon sehr gespannt!
Nach einer ruhigen Nacht ging es zum Frühstück zu Annemie und Reimund. Der Plan für heute: wir fahren nach Koblenz. Mit der Seilbahn kann man zur Festung Ehrenbreitstein. Sie sieht schon von der Talstation der Seilbahn gewaltig aus. Unten kann man ein Kombi-Ticket für die Seilbahn und die Festung kaufen. Das Ticket kostet 19 Euro.
Die Festungsanlage ist schon beeindruckend. Sehr groß und weitläufig bietet sie einen tollen Blick über den Rhein und dem Deutschen Eck, und somit auch der Mosel. In der Festung gibt es viel zu sehen. Von einer Sonderausstellung zum Fußball lernt man über die Entstehung und Entwicklung der Festung und kann einiges über die Weinherstellung lernen. Hier oben kann man schon eine ganze Weile verbringen. Seit der Bundesgartenschau finden hier noch diverse Veranstaltungen statt. Zwei Biergarten auf der Terrasse und ein Winzer im Inneren runden das Ganze schön ab. Es war oben sehr windig und dadurch recht kalt.
Anschließend ging es wieder mit der Seilbahn runter und zu Fuß zum Deutschen Eck. Die Altstadt von Koblenz mit seinen bunten Häusern ist schön anzusehen. Ein Besuch im Brauhaus Koblenz rundete den Besuch bei gutem Essen und leckerem Bier ab 🙂 wir kommen gerne wieder. Direkt am Deutschen Eck gibt es auch den Knaus Campingplatz. Sehr schön gelegen. Ursprünglich hatten wir den mal im Blick, aber über den Feiertag konnte man nur 5 Tage reservieren.
Morgen geht's wieder heim. Alles in allem war es ein toller Kurzurlaub mit lieben Leuten 🙂❤️ die Mosel gefällt uns tatsächlich noch besser. Wir kommen sicher wieder.
Heute ging es dann zum Reimund und Annemie. Am Loreleyblick war es noch komplett nebelig und trüb, während der Fahrt klarte es aber schön auf und die Sonne kam raus 🌞Dort konnten wir direkt gegenüber von den beiden auf einem Grundstück stehen. Ruhig und gut in netter Nachbarschaft 🙂
Die Weinkönigin aus Rheinbrohl wohnt in der Straße, am Wochenende war hier das Weinfest, so dass hier schon einige Vorbereitungen zum Empfang liefen.
Heute kam die Sonne raus und nach einen Begrüßungsgetränk sind wir dann mit dem Trecker in den Wald zum Römerturm. Hiervon gab es an verschiedenen ziemlich viele, von den meisten sind nur noch die Fundamente zu sehen.
Man hat einen wirklich tollen Ausblick und nach einer kurzen Rast sind wir wieder zurück. Abends ging es erst noch zur Weinkönigin und von da an noch aufs Weinfest. Rappelvoll, leckere Weine zu guten Preisen und Livemusik. So kann man es wohl aushalten.
Ein wenig angeschickert ging es dann nach einem letzten Kölsch nur noch zurück zum Wohnmobil und ab ins Bett.
Morgen wollen wir den Reimund und Annemie in Rheinbrohl besuchen. Also haben wir uns schon auf dem Weg an den Rhein gemacht und sind zum Loreleyblick auf einen (riesen) Campingplatz. Hier haben wir Glück und einen Stellplatz in der ersten Reihe. Ein bisschen mehr Sonne wäre zwar schön, aber wenigstens regnet es (noch) nicht! Der Platz hier geht nur ohne Reservierung. Geschätzt hat er mindestens 100, eher 200 Plätze. Normalerweise mögen wir es kleiner und ruhiger, die Winzer oder Höfe in der Gegend hier waren aber alle ausgebucht.
Wir sind dann bei bewölkten Himmel mit dem Fahrrad rund 16km nach Boppard gefahren. Dort angekommen ging der Regen los. Ansonsten hat der Ort irgendwie nicht so viel zu bieten. Oder wir haben es einfach nicht gefunden. Viel hatte geschlossen. Statt Winzerstube gibt es zig Italiener. Also nix mit "wir kehren auf einen Wein ein". Das Wetter wurde nicht besser, also haben wir entschieden, mit dem Schiff nach St. Goar zurück zu fahren. Das letzte Schiff haben wir bekommen und als einzige Gäste hatten wir es für uns.
In St. Goar angekommen wollten wir noch was essen gehen. Nicht so einfach. Die wenigen Restaurants, die es noch gibt, waren ausgebucht. Letztlich sind wir noch in einem Bistro untergekommen. Das Essen war gut und reichlich, so dass wir zumindest nicht mehr kochen müssen.
Alles in allem gefällt uns die Mosel deutlich besser. Die Orte sind netter. Es ist mehr los. An der Mosel findet sich gefühlt in jedem Mini-Ort ein Winzer, bei dem man nett einkehren kann. Einfach mehr Wohlfühl-Charakter.
Heute früh brachte uns Sarah,die Chefin vom Ferienweinhaus Roth den Wein und Secco von gestern direkt zum Wohnmobil 🙂🍾 wir sind dann nochmal hoch zu ihn, um die Esel anzugucken. Ein Fohlen haben sie, was getrennt von den anderen mit Sarahs Pferd steht, da die anderen Eseln es wohl nicht akzeptiert haben. Sarah musste eh zum Füttern und hat uns freundlicherweise mit dem Auto mitgenommen. Also sind wir auch noch zu den Ziegen in den Steilhang gefahren.
Danach ging es zu Mertes in Minheim an der Mosel. Hier hatten wir über Landvergnügen reserviert. Es war aber schon mächtig voll. Der Platz war zweckmäßig an einer Halle an den Weinbergen. Nach einem Besuch des Herbstmarktes im Ort und einer Mini-Selfmade-Weinprobe sind wir wieder zurück zum Wohnmobil. Da die "böse" Überraschung. Warum wir hier stehen, warum so viele andere hier stehen? Keine Ahnung, wir haben reserviert 🤷♀️ Ende vom Lied: der Winzer hatte Stress, wir mussten abreisen.
Also geschaut wo wir hinfahren können. Der Stellplatz direkt um die Ecke war voll. Also auf nach Kesten. Hier gibt es einen Wohnmobilstellplatz direkt an der Mosel. Der hatte Platz. Nicht ärgern, wir sind ja im Urlaub 😉 der Platz ist super für eine Nacht. Im Ort gab es einen Winzer, der auch ein Abendessen im Angebot hatte. Also sind wie noch nett was essen gegangen und lassen den Abend gemütlich ausklingen. Morgen versuchen wir einen Platz am Rhein zu bekommen. Mal sehen, ob es klappt.
Ausgeschlafen und ausgeruht konnten wir bei bestem Wetter draußen mit dem Frühstück starten ☕️
Wir hatten heute eine Radtour um den Dümmer geplant. Rund 27km, also ganz entspannt. Leider sind wir nur zur Schranke des Campingplatzes gekommen. Dietmars Bremse kaputt. Nix geht mehr, keine Radtour 🙄
Okay, also laufen wir ein Stück. Auf Richtung Lembruch. Auf dem Deich läuft man direkt am Wasser. Allerdings, bei 27/28 Grad fast komplett in der prallen Sonne, fast ohne Schatten. Nach einem netten Zwischenstopp in Lembruch im Biergarten "am Turm mit der Uhr" ging es durchgeschwitzt langsam wieder zurück. Ein Zwischenstopp bei der frechen Fritte für ein kühles Getränk war genau richtig, bis wir endlich die Eismanufaktur in Hüde erreicht haben die ein super leckers Eis haben.
Abends ging es mit Ines und Carsten noch zum Italiener und anschließend (Dani, die Stellplatznachbarin von Ines kam noch dazu) hatten wir noch einem fantastischen Ausklang in der Strandbar Pearl, mit leckeren Getränken und tollem Sonnenuntergang 🌅
Dieses Wochenende ging es zunächst Dümmer nach Hüde. Ines, eine alte Bekannte und Carsten haben dort einen Dauerplatz. Ich hatte mit Ines immer mal wieder gesagt: ach wir kommen Euch mal besuchen. Und nun hat es geklappt.
Wir hatten einen Platz auf dem Campingplatz Rennegarbe in Hüde reserviert. Gegen 15 Uhr ging es bei bestem Wetter los. Da es keine 50km entfernt ist, eine kurze Anreise. Der Platz liegt direkt an Ende der Hafenstraße. Sobald man am Platz ist, steht man schon am See. Der Platz selbst hat nur 10 Plätze und ist daher übersichtlich. Die Mitcamper dort waren total nett und aufgeschlossen. Nach einem Begrüßungsprosecco 🥂 mit Ines sind wir dann noch in der Bar du Mare was essen gegangen. Zum Abschluss sind wir dann noch auf einen Absacker zu Ines und Carsten, keine 400m entfernt. Ein schöner Start für ein kurzes Wochenende 🙂
Am Freitag ging es mit den Campingfreunden Hilter ins Moorcamp nach Warmsen. Durch Zufall hatte ich gesehen, dass es dort an diesem Wochenende ein Grill- und Winzerfest gibt. Also haben wir rechtzeitig einen Platz reserviert.
Kurz vor unserer Abreise gab es massig Regen 🙄 in der Hoffnung auf besseres Wetter sind wir gegen halb vier losgefahren. Rund 85 km Richtung Petershagen. Vlamincks sind diesmal schon vorgefahren, sie müssen ja nicht mehr arbeiten.
Der Platz liegt irgendwo im Nirgendwo zwischen Feld und Wiese. Sehr ruhig, aber auch wirklich sehr nett mit tollen Betreibern. Der Regen hat kurz nach Ankunft auch aufgehört. Das Wochenende kann losgehen 🙂 Wir haben abends nur nett gegessen und ein bisschen was getrunken (vielleicht war es auch ein bisschen mehr 🤭). Eine meiner Niesattacken bescherte uns abends noch Besuch vom Nachbarplatz "ob jemand einen Notarzt bräuchte". Naja. Irgendwann war auch wieder gut.
Am nächsten Tag haben wir uns nur von der Woche erholt. Das Wetter war gut und wir sind nur ein wenig über den Platz geschlürt.
Gegen 18 Uhr ging es zum Grill- und Winzerfest am Platz. Das Winzerfest war eher zweitrangig. Es gab 4 Sorten Wein in Flaschen zu kaufen. Das Grillbuffet war aber mega. Riesen Auswahl, super lecker. Absolut empfehlenswert. Wir wären im nächsten Jahr wieder dabei, es war wirklich ein schönes Wochenende.
Erstmal haben wir den Platz bis Sonntag verlängert. Das war gar kein Problem. Heute stand dann das kleine Fest im Kurpark an.
Der Kurpark verwandelt sich für 2 Tage in eine große Bühne mit mehreren Auftrittsflächen für zahlreiche Künstler aus aller Welt. Grandiose Artistik, atemberaubende Akrobatik, beste Comedy und Clownerie, verblüffende Zauberei, poetische Walk-Acts und vieles mehr sind die Attraktionen im Kurpark. Den krönenden Abschluss ist ein barockes Feuerwerk.
Normalerweise macht man Picknick im Park. Die Wettervorhersage war allerdings nicht so prickelnd, es sollte Regen geben. Heidi blieb mit Hund leider daheim, so dass wir mit Michael und dem gepackten Bollerwagen gegen halb vier in Richtung Kurpark aufmachten. Es zieht sich einmal auf die Alm eine Steigung hoch. Wir waren leicht geschwitzt 🙈. Aber,zumindest von oben noch trocken. Zum Kurpark geht's dann nur noch bergab, durch die Fußgängerzone und nach rund 2,5km ist man da.
Es hat gegen vier noch einmal kurz geregnet. Und danach blieb es komplett trocken. Riesig Glück gehabt. Heidis Karte konnten wir auch verkaufen, also alles gut 👍
Das Fest war schön. Tolle Walking-Acts, schöne Shows. Und ein tolles Feuerwerk zum Abschluss. Wir fanden, es hat sich gelohnt. Gegen halb elf ging es wieder heim. Ein Taxi gab es leider nicht, also ging es tapfer berghoch 🥵
Nach einem Bier ging es dann irgendwann ins Bett. Ein wirklich schöner Abend!
Es ging mal wieder nach Bad Pyrmont zum Schellental Camping. Der Platz ist außerhalb gelegen, hat uns aber so gut gefallen, dass wir uns Karten für das "kleine Fest im Kurpark" gekauft haben. Diesmal sind Vlamincks mit dabei. Wir sind aus Paderborn entsprechend direkt dorthin gefahren und waren gegen mittag bereits da. Plätze hatten wir im Vorfeld reserviert, Restaurant auch 🙂 also alles entspannt!
Der Platz hat wahnsinnig tolle Plätze in Richtung Alm und er besticht durch die absolute Ruhe, die man sofort merkt, sobald man aussteigt. Ab und an wiehert ein Pferd, das war es auch schon.
Auch hier hat es den Tag vorher viel geregnet, so dass wir uns tatsächlich erstmal mit Teppich und Co eingerichtet haben.
Heute abend wird gegrillt, den Rest der Zeit schauen wir mal.
Heute ging es gegen halb zwölf nach Paderborn. Wir wollten mal wieder über Landvergnügen weg und haben "Landallerliebst" gefunden. Auf dem Weg direkt zur Abfahrt hat es massig geregnet und es sah nicht nach Besserung aus.
Hier bei Landallerliebst gibt es 3 befestigte Stellplätze und einen kleinen Hofladen. Franz-Josef, einer der Betreiber hat uns sehr nett begrüßt und uns ein bisschen was zu ihrem Betrieb erzählt. Nach einem kleinen Einkauf im Hofladen kam der Regen. Dauerhaft und in Massen. Also Zeit fürs Nichtstun. Um 17 Uhr gab es tatsächlich eine Regenpause, so dass wir noch kurz mit Rad in die Stadt sind und ein bisschen was gegessen haben. Morgen geht's weiter nach Bad Pyrmont. Dort bleiben wir bis Samstag.
Heute morgen bin ich aufgewacht und dachte ich seh nicht richtig 😱 das Gesicht sah aus, als ob ich 12 Stunden unterm Solarium eingeschlafen bin. Alle anderen Stellen am Körper ne Katastrophe. Das Wetter war allerdings fantastisch. Was tun? Heim? Arzt?Apotheke? Muss/kann ja nur ne Nebenwirkung des Antibiotikas gewesen sein. Aber so schlimm hatte ich es selten. Ok, Apotheke. Gestern in Harlingen eine gesehen. Oh, alle Apotheken haben samstags zu 🙄 also auf nach Leeuwarden ins Medical Center. Wenn die Apotheke nicht weiterhelfen kann gibt es dort wenigstens einen ärztlichen Notdienst. Das Medial Center kann man gut mit dem Bus in 5 Stationen erreichen. Der Busfahrer war total nett und wir brauchten keine Fahrkarte kaufen 🙂 Die Apothekerin super freundlich. Ah ja verstehe: ein Antihistaminikum. Plus Kühlcreme. Für insgesamt 4,86 €. Ich gab zweimal nachgefragt, ob das stimmt.
Danach ging es direkt heim. Derselbe Busfahrer begrüßte uns lachend und winkte uns direkt durch 😍
Da es sehr warm war, haben wir tagsüber nur noch den Schatten genossen. Abends ging es dann noch ins Levels in die Stadt zum Burger Essen 🍔🍺 die Stadt wie immer trubelig und gut besucht. Das war noch mal ein netter Abend zum Abschluss. Ein Absacker Bier in der Brauerei am Hafen haben wir auf dem Weg noch mitgenommen.
Morgen geht's heim, wir waren aber bestimmt nicht zum letzten Mal hier.
Ich hab einen recht hässlichen Ausschlag auf Beinen und Armen, vermutlich aufgrund des Antibiotikas, das ich nehmen musste.Also war heute keine riesen Aktion geplant, sondern alles locker weg. Also sind wir am frühen Nachmittag in die Stadt und haben eine Grachtentour durch Harlingen gemacht. Das Wetter war super und unser Guide Hank auf dem Boot hat sowohl auf niederländisch, als auch deutsch über das Wasser durch Harlingen geführt. Auch vom Wasser aus ist Harlingen schön anzusehen. Kleine Grachten führen durch die Stadt. Harlingen hat durchschnittlich die meisten Denkmale pro Einwohner, nämlich mehr als 500. Entsprechend schön sind die Häuser und Gassen anzusehen.
Einen Tag haben wir noch, dann geht's wieder heim. Morgen soll es noch wärmer werden. Ich hoffe der Ausschlag wird weniger 🙄
Nun ging es endlich nach Leeuwarden. Von Harlingen aus pendelt direkt eine Bahn nach Leeuwarden. Man zahlt etwas über 12 Euro für ein Tagesticket und ist rund 30 Minuten später da.
Leeuwarden ist eine Stadt. Kein Städtchen, sondern schon größer.
Trubelig, zig Cafés auf Schiffen, die in den Grachten liegen. Leeuwarden hat den schiefen Turm "Oldehove", das Wahrzeichen Leeuwardens. Hier kann man den Turm über eine Wendeltreppe etwas über 180 Stufen für 3,50 Euro pro Person besteigen. Beim Hochlaufen merkt man,wie schief der Turm ist. Man hat einen tollen Blick über Leeuwarden.
Außerdem gibt es noch Kirchen anzusehen. In einer waren wir nun auch. Bislang hatten wir kein Glück und die meisten waren zu.
Ein besonderes Highlight für eine Stadtbesichtigung der besonderen Art sind die sind die Miniatur People Leeuwarden. Das Stadtzentrum von Leeuwarden ist voller Miniaturen. Diese Wanderer, Bergsteiger, Radfahrer und Bauarbeiter fügen sich vollständig in die Umgebung ein, in der sie untergebracht sind. Man findet diese kleinen Menschen an Zäunen, hinter Abflussrohren, in Mauerfugen und unter Fensterrahmen. Und klein ist wirklich klein; die Figuren sind maximal zwei Zentimeter hoch. Für 2 Euro kann man sich bei der Touri-Info eine Karte kaufen, die einen zu den entsprechenden Punkten führt. 3 haben wir gefunden, dann haben wir aufgegeben 🙈🙈 Aber eine wirklich nette Idee.
Für morgen planen wir eine Grachtentour in Harlingen. Das Wetter soll ja gut sein 🌞
Kein Regen, nur ein wenig Wind heute. Also sind wir mit dem Rad rund 14 km nach Franeker. Was für ein schöner kleiner Ort. Tolle Häuser und es gibt einiges zu sehen. Hier gab es tatsächlich auch eine offene Kirche mit einer wahrlich tollen Orgel!
Das Planetarium hatte leider keinen Platz mehr frei, so dass wir nur noch so gemütlich durch die Stadt gelaufen sind.
Auf dem Rückweg hatten wir (wie immer) Gegenwind. Und nicht zu wenig. Ich glaube, in all meinen Jahren in den Niederlanden haben wir noch nie einen Rückweg ohne Gegenwind gehabt 🙄 naja. Da muss man dann ja durch 🤷♀️
Morgen wäre Abreisetag. Wir wollten eigentlich noch eins / zwei Landvergnügen auf dem Heimweg mitnehmen. Da das Wetter nun aber richtig gut werden soll, bleiben wir bis Sonntag. Keiner hatte so richtig Lust auf Einräumen. Außerdem wollten wir nochmal in die Brauerei.
Jeden Tag besuchen uns mindestens 2x täglich die Enten. Die watscheln hier völlig in Ruhe über die Plätze und holen sich überall einen Happen ab 🦆🦆
Mal schauen, ob wir es morgen mal nach Leuwarden schaffen. Ab hier kann man dort gut mit dem Zug hin.
Wie vorausgesagt war es heute sehr windig. Also kein Wetter zum Radfahren. Also ging es nur in den Hafen von Harlingen. Wir hatten aber Glück, genau zu dem Zeitpunkt kam die Yed Prior. Ein wirklich großes ehemaliges Containerschiff. Auftrag der Firma Spaansen wurde ein aktuelles Containerschiff zu einem Hopperbagger umgebaut.
Das Schiff wurde in Singapur gefunden und nach Harlingen überführt, wo die Werft Bijlsma mit dem Umbau des Laderaums des Schiffes beauftragt wurde. Der Laderaum musste komplett überholt werden, und auf dem Deck mussten neue Fundamente für die Förderbänder angebracht werden.
Das Schiff wird zum Abladen von Kies verwendet. Dieses Material wird für Beton-Fertigteile verwendet.
Sehr spannend anzusehen.
Mal sehen wie das Wetter morgen wird.
Heute war das Wetter mal wirklich gut! Fast windstill und sonnig. Es war kein Regen vorhergesagt, so dass wir ins mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Makkum gemacht haben. Makkum liegt rund 15 km entfernt und ist ein wirklich niedliches Städtchen. Als erstes sind wir zum Makkumer Strand. Das muss man mögen. Voll, rappelig (kein Wunder bei dem Wetter) und leider gab es keinen Strandpavillion, wo man hätte was trinken können. Also haben wir uns wieder in Richtung Zentrum aufgemacht. Vorbei an einer ziemlich großen und schönen Marina hin zum Zentrum. Durch das Zentrum führt eine Hauptstraße, die durch eine Schleuse getrennt wird. Wenn sie hoch geht bildet sich hier ein ganz schöner Stau. Man kann aber das ein- oder andere Schiff anschauen.
Nach einem kurzen Mittagsstopp ging es dann auch langsam wieder heim. Mit, wie kann es in den Niederlanden auch anders sein: Gegenwind 🙄
Heute haben wir tatsächlich auch endlich mal den Grill rausgeholt.
In der Nacht soll es Regen und morgen dann viel Wind geben. Sa fällt Radfahren wohl aus 🤨
Am Samstag war das Wetter extrem schlecht. Dauerregen vom Feinsten und mit 14-16 Grad sehr kalt 🌨🌬 also haben wir nichts gemacht. Da der Wind immer stärker wurde, haben wir vorm Schlafen gehen noch die Markise eingefahren und unser Zeugs verräumt. Jetzt am Sonntag hatten wir kein Regen (juhuu) stattdessen starken Wind und wärmere Temperaturen. So sind wir nochmal durch Harlingen geschlendert. Auf dem Weg haben wir Harlingens Brauerei im Hafen entdeckt und uns diese für abends ausgesucht.
Gegen vier sind wir also wieder zum Hafen. Viele Kitesurfer nutzten das Wetter und es war gut was los. Toll anzusehen! Im Hafen hatte das Lichtschiff Harlingen "open ship". Also sind wir dort erst noch gucken gegangen. Es kostet kein Eintritt. Ehrenamtliche führen durch das Schiff. Das Feuerschiff Jenni Baynton diente 1949 den Engländern als schwimmender Leuchtturm
Ende des 20. Jahrhunderts wurde das Schiff viele Jahre lang als Diskothek genutzt, bis die Regeln verschärft wurden. Zwischen 2005 und 2015 strahlte das bekannte Radio Waddenzee vom Sendeschiff aus.
Von da aus ging es dann in die Brauerei. Direkt im Hafen gelegen. Sehr witzig und wuselig eingereicht. Wir haben je 2 Proefplantjes 🍻 bestellt.
Das Bier ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber wir haben zwei gefunden, die ins gut geschmeckt haben. Wir kommen sicher wieder! Morgen soll endlich die Sonne rauskommen. Wir freuen uns schon! Dann können wir ein wenig Radfahren 🌞🚲
Nach dem Aufstehen sind wir heute zu Fuß ins Zentrum von Harlingen. Für eine größere Radtour war das Wetter zu schlecht, so dass wir nur zu einem kurzen Stadtbummel nach Harlingen gelaufen sind. Das Zentrum liegt ca. 2km entfernt und ist fußläufig gut erreichbar. Harlingen ist ein wirklich nettes Städtchen. Viele Grachten, Lädchen, Cafés und Restaurants laden zum Bummeln ein. Ab 14 Uhr ging allerdings der Regen los, so dass wir dann zurück zum Platz sind. Jetzt, um 22 Uhr hat es endlich aufgehört zu regnen. Mal sehen, was das Wetter morgen so bringt 🙂
Heute geht es für uns für 7 Nächte nach Harlingen. Nachdem wir im Mai viel gefahren sind, haben wir uns für einen festen Platz entschieden. Und so sind wir beim Camping de Zeehoeve entschieden. Der Platz ist nett und bietet alles, was man braucht (oder auch nicht). Das Wetter ist noch gut, so dass wir uns nach Ankunft zum Strand für ein Getränk aufgemacht haben. Für niederländische Verhältnisse ein sehr kleiner Strand. Aber wir wollen ja nicht baden, sondern eigentlich Radfahren. Aktuell ist die Wettervorhersage noch verbesserungswürdig, mal schauen wie es wird.
Abends waren wir im Restaurant hier am Platz. Dietmar war nach dem Essen noch nicht wirklich satt, so dass wir noch einen "Nachtisch für zwei" bestellt haben. Eine Überraschung der Küche. Das war es dann auch. Was für eine Platte. Ein Zuckerschock lässt grüßen! Morgen schlafen wir erstmal aus und dann schauen wir mal. Ist ja Urlaub 🙂
Nach einer gefühlt kurzen Nacht ging es gegen 10 Uhr zu Willi zum Boot. Das Wetter war traumhaft, die Sonne schien. Willi wollte mit uns zum circa 15 km entfernten "Nassem Dreieck" fahren. Am nassen Dreieck trifft man vom Mittellandkanal auf den Dortmund-Ems-Kanal. Eine schöne, ruhige Tour. Nur ab und an kamen uns ein paar Schiffe entgegen. Nach rund zwei Stunden sind wir wieder zurück zum Stellplatz und haben dort noch schnell einen Einkauf für einen gemeinsamen Grillabend erledigt.
In Recke selbst gibt es außer dem Mittellandkanal, einem Waldfreibad, der Marina und ein paar Restaurants nicht viel zu unternehmen, so dass wir einfach nur mal ein nettes Wochenende bei schönem Wetter ohne große Aktivitäten genossen haben.
Morgen geht's wieder heim. Aber solche Wochende sind immer wieder eine tolle kleine Auszeit 🌞
Wir kommen sicher nochmal wieder 🙂
Im strömenden Regen machten wir uns gemeinsam mit Vlamincks auf den Weg nach Recke zur Marina. Wir waren letztes Jahr schon einmal dort. Diesmal haben Chris & Marc Musik gemacht und wir haben dort mit Jaspers einen Tisch reserviert.
Kaum angekommen hörte der Regen auf, wir bekamen einen Stellplatz nebeneinander. Auf dem Weg zur Terrasse der Marina traf Dietmar Willi, einen alten Bekannten. Willi hat sein Boot in der Marina und wollte eigentlich am nächsten Tag heim. Im Laufe des Abends haben wir uns zu einer Bootstour am Sonntag auf dem Mittellandkanal verabredet 🙂
Was für ein schöner Abend. Essen super, Musik gut, Leute total nett, was will man mehr?
Heute haben wir uns einen ganz ruhigen Tag gemacht und einfach mal gar nichts mehr gemacht. Die Wettervorhersage sagte ab 15 Uhr Regen, Gewitter und Sturm voraus. Es war halb so schlimm, aber auch der erste Tag seit unserer Reise, der nicht sonnig und schön war.
Die Fähre geht um 22:30 Uhr. Circa 3 Stunden vorher sollte man mit dem Fahrzeug da sein. Der Hafen ist keine 10km entfernt. Wir sind gegen 17 Uht dann langsam losgefahren, das Navi wollte uns ein wenig ärgern und schlug komische Wege vor. Wir wussten zum Glück die Strecke noch von der Radtour am Vortag, so dass wir dann doch ohne Umwege angekommen sind. Check in problemlos. Dann heißt es aber: warten. Das Gate öffnet um 20:30 Uhr. Nachdem wir zumindest in der Wartespur gelandet sind, kam schon die Meldung "Bad News: 2 Stunden Verspätung." Aber: Wenigstens fährt sie 🙏
Kurz vor zehn ging es dann schnell. Jetzt aber los und an Bord.
Die Zimmer sind wie beim letzten Mal zweckmäßig. 21 Stunden können hier schon lang werden, weil man so gut wie gar nichts machen kann.
Morgen kommen wir geplant um 19:30 Uhr wieder in Travemünde an. Von dort aus geht es nur noch nach Halstenbek. Dietmar will morgen noch einen Kollegen besuchen.
Heute ging es bei bestem Wetter mit dem Rad nach Karosta. Ein kurzer Zwischenstopp am Hafen mit seinen teils alten Schiffen war auch ein Halt wert.
Unser heutiges Hauptziel war das Karostas cietums. Ca. 10 km von unserem Platz mit dem Rad entfernt. Ein ehemaliges Militärgefängnis. Das Gebäude wurde um 1900 erbaut und diente bis 1997 als Ort für die Verbüßung von Disziplinarstrafen. 1997 musste es wegen Verstoß gegen die Menschenrechte dann geschlossen werden. Seit seinen Anfängen war es ein düsterer Ort, an dem die Schicksale der Menschen gebrochen und der freie Geist unterdrückt wurde. Die Behörden wechselten und mit ihnen die Gefangenen: Revolutionäre, Matrosen und Unteroffiziere der zaristischen Armee, Deserteure der deutschen Wehrmacht, Volksfeinde aus der Stalinzeit, Soldaten der sowjetischen und lettischen Armee und andere Ungehorsame. Die letzten Gefangenen haben erst 1997 ihre Inschriften an den Wänden ihrer Zellen hinterlassen. Ein wirklich düsterer Ort, der heute im Sommer für Übernachtungen der besonderen Art dient.
Der Ort Karosta war ursprünglich ein Stützpunkt der Russischen Ostseeflotte, der nicht zuletzt aufgrund seiner Nähe zur deutschen Grenze bei Nimmersatt und seiner ganzjährigen Eisfreiheit gewählt wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts bildete Kara-Osta einen eigenen russischen Militärstadtteil. So gibt es eine eigene Post, die größte orthodoxe Kirche in Lettland, eine eigene Energieversorgung und eine umfassende Infrastruktur.
Durch die Auflösung der Sowjetunion wurden Estland, Lettland und Litauen wieder unabhängig, die Sowjets mussten abziehen. Nach Verlegung der etwa 20.000 bis 26.000 sowjetischen Soldaten aus der ehemaligen Hauptbasis wurde Karosta ein verwahrloster und nur zu etwa einem Drittel bewohnter Stadtteil Liepājas. Allerdings ist er toll am Wasser gelegen, sehr grün und ruhig und hat auf dem Weg tolle Gebäude.
Anschließend ging es wieder zurück Richtung Liepaja. Ein Radweg führt durch den Wald an der Küste entlang. Toll ausgebaut, alle paar 100m ein Strandzugang. Und was für ein Strand 😍 alles für den Tagesaufenthalt vorhanden, was man braucht. Über Duschen, WCs, Restaurants bis hin zu Kinderspielplätzen. Das Wasser wirklich glasklar. Das Wetter fantastisch. Auf unserer Reise hatten wir eigentlich nie mehr als 23- max 25 Grad. Und es fühlt sich hier deutlich wärmer an. Ab 17 Uhr wird man hier in der Regel gegart. Besser hätte es uns auf unserer Reise wohl nicht treffen können. Unser Stellplatz liegt auch gut und Liepaja, als drittgrößte Stadt Lettlands ist auf jeden Fall auch eine Reise wert.
Morgen geht um 22:30 Uhr die Fähre. Wir haben also fast noch einen ganzen Tag Zeit. Mal schauen, was wir so treiben.
Gestern gab es nicht viel zu berichten. Nach einem Einkauf im nahegelegenen Einkaufsmarkt (hier kosteten Zigaretten nur noch 42 Euro, Eisbergsalat dafür 5 Euro) ging es wieder heim. Es gab ein paar Zickereien mit dem Wechselrichter, so dass Dietmar was zu muckeln hatte 🤭
Abends kam Paula erfreulicherweise über Nacht zu Besuch ❤️ Nach einem leckeren Abendessen und Sonnenuntergang war der Tag dann auch recht schnell vorbei.
Heute ging es direkt nach Liepaja. Die Strecke war erfreulich gut zu fahren, bis Riga. Da mussten wir einmal durch. Zig LKW Fahrverbote (gehören wir nun dazu oder nicht?) haben wir ein wenig den Verkehr an einer engen Stelle kurzzeitig aufgehalten (ich war es 🙈), sind dann leider noch einmal falsch abgebogen bzw. haben wir die Abfahrt verpasst. Die Straße (hier gibt es tatsächlich eine 3spurige Stadtautobahn) eine einzige Katastrophe 🙄 Schlaglöcher über Schlaglöcher. Wirklich überhaupt kein Spaß.
Danach ging die Fahrt fast reibungslos. Wenig Verkehr und recht gute Straßen. Unser ewiges Dauerproblem ist, wie wir nun festgestellt haben, tatsächlich der Bremssattel. Wozu so eine Reise nicht auch gut ist 🤭 Also immer, wenn er heult kurz anhalten. Dietmar hat dann die ehrenvolle Aufgabe, den per Stange (natürlich unter dem Auto liegend), wieder zu lösen. Dadurch waren es nur sehr wenige und vorallem sehr kurze Zwischenstopps. Danach heißt es, möglichst ohne die Bremse zu betätigen, weit zu fahren 🤣 heute meine Aufgabe. Ich war zugegebenermaßen nicht schlecht, aber es ist auch eine Herausforderung und ich hoffe sehr, ich wurde nicht geblitzt/gefilmt. Überall wo 50 km/h vorgeschrieben ist, gibt es Kameras (Blitzer).
Naja, lange Rede, kurzer Sinn: nun sind wir in Liepaja. Wir haben uns dann doch (schweren Herzens) für einen relativ stadtnahen Platz entschieden. Kempings. Hier gibt es Hütten im Garten und eine wirklich gute Ausstattung. Ruhig gelegen und doch zentral. So können wir morgen auch noch was unternehmen 😉 die Stadt scheint auf jeden Fall recht nett. Wir werden berichten 🙂
Was man aber generell hier sagen muss: 300 km sind hier echt schon nen Ritt. Auch ohne Zwangspausen ist man locker auch mal 5-6 Stunden unterwegs. Wir lernen für Litauen
Wir haben uns heute für Tuja entschieden. Tuja liegt direkt an der Ostsee bzw. um genau zu sein, am Rigarschen Meerbusen. Es waren "nur" rund 230 km. Die waren aber geprägt durch ein zickiges Auto und dadurch bedingten vielen Zwangspausen. Zumindest hatten wir einen Platz davon geschickt ausgewählt, das war ein wenig erträglich. Nun sind wir also endlich nach fast 7 Stunden wieder Lettland gelandet und bewegen uns ganz langsam in Richtung Fähre zurück. Keine großen Städte mehr, stattdessen ein wenig Strand. Hier stehen wir auf dem Campingplatz "Jūrasdzeņi". Der Platz bietet den direkten Blick aufs Meer. Wir stehen auf der Terrasse und aufgrund der Länge nicht direkt untem am Meer. Die Plätze hier oben bieten auch ein bisschen mehr Platz als die Stellplätze am Strand. Neben uns steht Manfred aus dem Erzgebirge. Als Witwer (und Rentner) mittlerweile allein unterwegs. Ein total netter Typ und eine schöne Bekanntschaft 😊
Wir haben noch nicht abschließend entschieden, aber ich denke, eine weitere Nacht bleiben wir noch.
Was in Estland günstig ist, ist das Tanken. Estland hat im ganzen Land anscheinend Einheitspreise, das macht es ein wenig einfacher. Heute haben wir an der Grenze nochmal für 1,52€ bezahlt. Aber ein paar Kilometer haben wir ja auch noch vor uns.
Und zum Abschluss möchte ich jedem die Thermacell Lampe (unbezahlte Werbung 😉) ans Herz legen. So viele Mücken hatten wir noch nicht mal in Polen 🙄
Heute ging es nur knapp 120km weiter mach Haapsalu. Dietmar hatte sich diesen Ort aufgrund vieler netter Beschreibungen ausgesucht. Einen Zwischenstopp hatten wir noch nach etwas über 25km. Zum ehemaligen Tagebau Rummu. Direkt neben dem Tagebau liegt ein altes, stillgelegten Gefängnis.
Der Tagebau Rummu bezog die meisten seiner Arbeitskräfte aus diesem Gefängnis. Laut den Beschreibungen wurden die Pumpen abgeschaltet, welche den Bereich trocken hielten, als das Gefängnis geschlossen wurde. So wurde der Tagebau überflutet. Da dies sehr schnell geschah, wurden ein Bergbaubagger, Gebäude und andere Ausrüstung überschwemmt. Dank des klaren Wassers ist diese Unterwasserwelt gut sichtbar. Heute kann man Rummu für 6 Euro pro Person besichtigen. Der See lädt zum Baden und Kanufahren ein. Das Wasser ist glasklar.
Von da aus ging es weiter nach Haapsalu. Es gibt einen Platz "Pikseke". Man steht ruhig, im Grünen und ist ca. 3km vom alten Bahnhof entfernt. Die Stadt ist mit dem Rad gut zu erreichen. Haapsalu ist ein wirklich schickes Städtchen. Mit seinen vielen bunten Holzhäuser könnte man auch meinen, man sei in Schweden.
Der erste Weg führte uns zum alten Bahnhof. Neben vielen alten Zügen beherbergt es auch ein Museum. Heute ist "Nacht der Museen" in Estland. Ab 18 Uhr kosten alle Museen maximal 1 Euro Eintritt zur Person. Also haben wir den Besuch des Bahnhofsmuseeum auf später verschoben. Es ging weiter zur Seepromenade. Bei besten Wetter sind wir quer Beet geschlendert und haben in Anbetracht der Zeit (es war noch vor 18 Uhr) einen Zwischenstopp eingelegt. Eine kleine Hausbrauerei in Haapsalu. Dort konnte man für 8 Euro 4 frei wählbare Biere probieren. Das erste Mal, dass uns dunkles Bier hier nicht wirklich geschmeckt hat 🤭 Gestärkt ging es dann zu Ilon's Wonderland "Iloni Imedemaa". Das Museum ist der estnischen Künstlerin Ilon Wikland gewidmet. In den folgenden Jahren beschloss Wikland, dem estnischen Staat ca. 800 Originale zu den Kinderbüchern zu schenken, die sie im Laufe ihres Lebens illustriert hatte.
Dietmar hatte was ganz anderes erwartet. Es war eine kleine Ausstellung mit ihren Bildern und Illustrationen. So passte es ganz gut, dass der Eintritt nur 1 Euro gekostet hat 🤭 direkt gegenüber ging es noch in eine kleine Kirche, bis wir uns zum Linnus Castle aufgemacht haben. Ein schön aufgemachtes Museeum in der alten Stadtmauer/der alten Burg. Man hat einen schönen Rundweg der Mauer entlang zur Aussichtsplattform. Treppen. Wieder Treppen. Sie begleiten mich durch den Urlaub 🤣 Aber der Besuch hat sich absolut gelohnt. Ein toller Blick, sogar mit einer kleinen Burgeigenen Kathedrale. Mit platten Füßen ging es dann wieder zum alten Bahnhof ins Museem. Ein Teil des Museums drehte sich allerdings nicht um die Bahn sondern um alle möglichen Kommunikationsmittel vergangener Zeiten. Der zweite Teil wiederum war tatsächlich der Bahn gewidmet. Nach einem schönen Tag mit tollen Eindrücken ging es dann entspannt wieder heim. Wir planen gleich mal, wo es uns morgen hintreibt.
Nach dem Frühstück ging es wieder mit der Bahn nach Tallinn. Heute standen der Yachthafen, das alte Olympiagelände, die Turmbesteigung und die Stadtmauer auf dem Plan. Wir haben hier 23 Grad 🌞, die sich locker auch wie 30 Grad anfühlen. Wärmer braucht es tatsächlich nicht sein. Vom Bahnhof aus ging es erstmal rund 20 Minuten in Richtung Yachthafen/Wasserflugzeughafen. Tallinn besteht aus zig Baustellen. Egal wo man langgeht, überall wird gefühlt gebaut. Aber selbst die Nebenstraßen hinter dem Bahnhof sind wirklich schick gemacht. Überall auf den Gehwegen kleine Plätze zum Verweilen. Es ging vorbei an einem alten, stillgelegten Gefängnis. In dem Hafen selbst liegen neben kleinen Sportbooten auch einige Museeumsschiffe. In anbetracht der Zeit haben wir uns aber gegen die Besichtigung entschieden. Von dort aus sind wir zur Linnahall. Die Linnahall wurde 1980 als Mehrzweckarena gebaut. Sie hatte 5.000 Plätzen aus stammt noch aus der Sowjetzeit. Sie war bis zur Einweihung der Saku Suurhall im November 2001 die größte Mehrzweckhalle Estlands. Über den Erhalt des gigantischen Architekturdenkmals bzw. einem Umbau wird derzeit anscheinend in Estland noch gestritten. Der Anlage ist derzeit zunehmend dem Verfall ausgeliefert und hat eher den Charakter eines Lost Places. Man kann diverse Stufen nach oben laufen und hat einen tollen Ausblick über die Ostsee und dem alten Hafen.
Danach ging es bergauf zur Oleviste kogudus, die Olaikirche. Hier kann man für 5 Euro den Turm besteigen. 256 Stufen per Wendeltreppe (die zum Glück die Richtung zwischendurch wechselt, so dass man keinen Drehwurm bekommt) führen rund 60 Meter nach oben. Gegenverkehr ist spannend. Der Aufstieg anstrengend 🤭 aber das gehört ja irgendwie bei jeder Stadtbesichtigung mittlerweile dazu. Die Plattform ist recht schmal. In den Ecken kann man nicht aneinander vorbeigehen. Man sollte schon wenigstens ein bisschen höhentauglich sein.
Nun ging es noch auf den Markplatz. Wieder sonnig, voll, trubelig ❤️ Nach den vielen Treppen haben wir uns ein Bier und einen Snack redlich verdient 🍻 4 Bier kosten hier übrigens 26 Euro 🙈🤣 und das waren die günstigen...
Zum Abschluss ging es auf den Helleman's-Tower. Hier läuft man 200 m die Stadtmauer entlang und die Türme rauf und runter. Für 4 Euro pro Person lohnt sich das in jedem Fall. Man hat nochmal einen schönen Blick über Tallinn. Und wieder Treppen. Ich weiß nicht wieviele Stufen wir alleine heute gelaufen sind.
Unser Fazit: Tallinn ist 100%ig einen Besuch wert. Uns hat es wirklich richtig gut gefallen!
Morgen geht es Richtung Hapsaluu. Ab dann geht es eigentlich nur noch an der Ostseeküste entlang. Große Städte gibt es dann auf dem Weg nicht mehr wirklich.
Heute ging es mit zwei kleinen (unfreiwilligen) Zwischenstopps rund 233 km nach Tallinn. Landschaftlich keine schöne Strecke wie in den letzten Tagen, dafür gut ausgebaute, sogar zweispurige Autobahnen. Gleich zu Beginn, wie sollte es anders sein, zickte der Karren wieder mit seinem altbekannten Heulen. Kurz gewartet. Weiter ging. Ok. Der nächste Stopp dann wenigstens an einem einigermaßen netten Platz. Das war dann ein Parkplatz am Finnischen Meerbusen. Dort ein bisschen rumgedockert, abkühlen lassen. Wir glauben, wir haben das Problem nun zumindest gefunden. Der Bremssattel. Das war auch die letzte Vermutung nach dem Telefonat mit der Werkstatt. Es wäre ja ein Traum, wenn damit der Ärger vorbei wäre 🙏 so hat Dietmar da ein wenig rumgezimmert, dagegen geklopft und ist die nächsten 120 km absolut vorausschauend, dafür ohne bremsen müssen gefahren 🥴
Ohne weiteren Stress und Zickerei konnten wir noch die restlichen 180 km fast in Ruhe nach Tallinn fahren.
Anvisiert hatten wir den Vanamõisa Caravan Park in Saue. Etwas außerhalb von Tallinn gelegen, mit der Bahn aber sehr gut für 2,25 €/Person erreichbar. Der Platz ist nicht so gemütlich wie wir es in den letzten Tagen erlebt haben, bietet aber alles was man braucht (oder auch nicht). Hier sind sogar andere Camper. Sogar Deutsche 😂 Die "Nachbarn" am Platz rieten in Tallinn bezüglich Bier am Marktplatz zur Vorsicht. Es steht nicht auf den Karten, schlägt aber dann mit 8,50 € zu Buche 🙄
Wir hatten nach Riga keine große Erwartungshaltung an Tallinn und haben erstmal einen halben Tag eingeplant. Also gegen vier mit der Bahn in die Stadt. Und was soll ich sagen? Eine wirklich tolle Stadt. Wir haben recht schnell entschieden, einen Tag länger zu bleiben und morgen nach dem Frühstück nochmal gemütlich durch die Stadt zu bummeln. Insbesondere wollen wir noch auf die Stadtmauer und wenigstens einen Turm besteigen.
Die Stadt besticht durch tolle Gassen mit schönen Häuserfronten und vielen Kirchen. Absolut sehenswert. Der Marktplatz ist toll, voll und trubelig. Bei dem Wetter fantastisch 🌞 Die Preise auf dem Marktplatz sind aber Wahnsinn. Das teuerste Bier haben wir für 8,90 € gesehen. Wir haben mitten auf dem Marktplatz einen netten Irish Pub entdeckt, der tatsächlich einigermaßen zivile Preise hatte (das Bier für 6,50€).
Heets kosten hier auch gleich 50 € 😂 naja, wir fahren ja über Lettland wieder heim 🤷♀️
Ich freue mich tatsächlich über einen weiteren Tag morgen in Tallinn.
Heute haben wir traumhaftes Wetter, 20 Grad, sonnig. Gefühlte 25-28 Grad 🌞 Nach dem Frühstück (das erste Mal draußen) sind wir mit dem Rad nach Narva gefahren. Hier am Platz geht direkt neben der Hauptstraße ein Radweg direkt in die Stadt. Die Stadt ist rund 5km entfernt. Narva wurde uns von vielen hier empfohlen "wunderschön, musst Du gesehen haben". Hm. Was soll ich sagen 🤣 wir hatten ursprünglich das "Veneetsia" von Narva anvisiert. Nachdem wir gefühlt im Industriegebiet gelandet sind, sind wir wieder umgedreht und in Richtung Grenzfluss gefahren. Wir sind uns ziemlich einig: nein, Narva ist keine schöne Stadt. Vermutlich eine typisch osteuropäische Stadt. Aber insgesamt nicht wirklich schön.
Der erste Stopp für uns war die Auferstehungskathedrale "Jeesuse ülestõusmise katedraal". Eine russisch orthodoxe Kirche. Man macht die Tür auf und denkt nur "Wow, was für ein Prunk". Die Bilder können das gar nicht wiedergeben. So was hab ich bei all den vielen Kirchen noch nicht gesehen. Total faszinierend.
Der nächste Halt war wieder eine Kirche. Diesmal die Alexanderkirche "Narva Aleksandri Suurkirik" Hier konnte man per Fahrstuhl auf den Turm, der leider nicht außen begehbar war. Trotz allem erhält man einen kleinen Überblick über Narva. Im Eintritt enthalten war noch der Eintritt in die Kirche selbst. Auch hier waren wir wieder sprachlos. Die Kirche wird anscheinend wieder aufgebaut - aktuell fehlt es hierzu an Geld - und man kann über die nicht gesperrten Teile in der ersten und zweiten Ebene laufen. Total interessant anzusehen. Hier finden sogar in diesem Zustand Gottesdienste statt. Im Erdgeschoss kann man sogar hinter den Altar treten. Das hatten wir bei all unseren Besichtigung noch nie!
Weiter ging es dann hin zum Aussichts-Grenzpunkt. Die Promenade, von der aus man die beiden Festungen sieht - auf estischer Seite "narva castle" und auf russischer Seite "Iwangorod" - entschädigt
einiges. Hier ist es wirklich toll. Nur der Fluss trennt Europa und Russland. Insbesondere in der jetzigen Zeit schon beeindruckend, so dicht an der Grenze zu sein. Linker Hand die estische,
rechter Hand die russische Flagge. Hier hatten wir dann noch einen Stopp für unser erste estisches Bier. Mit Honiggeschmack 🤭 muss man mögen.
Wir hatten noch die Altstadt mit schönen Gassen und Häusern gesucht, aber auch die nicht gefunden. Oder einfach nicht erkannt 🙈 also sind wir - mit einem kurzen Einkaufsstopp - wieder heim. Und
stehen hier immer noch allein.
Aber wer glaubt, hier einen "billigen" Urlaub zu haben, täuscht sich gewaltig. In den Restaurants mindestens Preise wie bei uns. Teilweise teurer. Eine Dose Bier im Lidl (estisches Bier) kostet um die 1,60€. Wir sind nicht wegen erwarteter günstiger Preise hierher gefahren, aber die teilweise deutlich höheren Preise lassen uns doch erstaunt zurück.
Unser Fazit: Narva selbst als Stadt ist (für uns) keine Reise wert. Die Sache an sich (so dicht an der Grenze zu Russland) schon.
Morgen, so unser Auto will, geht's 200 km weiter nach Tallin. Meine Erwartungshaltung ist tatsächlich nicht mehr ganz so groß, aber ich lasse mich gerne überraschen.
Heute früh haben wir den schönen Platz verlassen. Ich hatte noch ein längeres Gespräch mit der Betreiberin. Der Ort Taevaskoja ist für Estland ein sehr wichtiger Ort. Man sagt dem Wald mit seinen Felsen eine magische Energie nach. Viele nutzen den Ort um Energie aufzunehmen und gesund zu werden.
Mit dem Platz ist es schwierig für sie. Während Corona war der Platz fast leer. Dann kam der Krieg. Seitdem haben sie kaum noch Gäste aus Deutschland oder den Niederlanden. Früher waren das die Haupttouristen. Heute bleiben sie aus. Letztes Jahr hatten sie 10 Deutsche und 1 Paar aus den Niederlanden. Die Angst vor Russland und die Nähe ist zu groß dass die Touristen ausbleiben. Campen ist für Esten völlig unpopulär, so dass sie auf ausländische Touristen angewiesen sind. Sie hat uns noch ein paar gute Tipps für den Weg nach Narva mitgegeben, die wir dankend annehmen. Für uns war der Plan, rund 220 km nordöstlich nach Narva zu fahren. Narva ist die drittgrößte und östlichste Stadt Estlands. Sie liegt an der Grenze zu Russland am Fluss Narva, der hier den Grenzfluss bildet und nördlich der Stadt in den Finnischen Meerbusen der Ostsee mündet. Man kann in Narva also direkt nach Russland hinübersehen.
Und dann kam unser Womo. Mittlerweile verbindet uns eine Hassliebe 🤐 wenn es läuft ist es super. Wenn es zickt (meist ohne nachvollziehbaren Grund), dann hasse ich es. Dietmar ist da generell ein wenig entspannter. Bislang hat zumindest die Werkstatt trotz aller Suche nix gefunden. So auch heute. Beim Losfahren jammerte der Karren schon ein bisschen. Irgendwann, kaum 40km weiter schreit und heult der. Rechts ran, Reifen/Bremse heiß 🙄 also warten...
Irgendwann ging es weiter...diesmal knapp 25 km. Schlechte Laune: "Ich verkauf den Karren, wenn wir zu Hause sind 🤮" Aufgebockt. Nix zu sehen. Werkstatt angerufen. Berichtet. Aber: vielleicht haben wir nun eine Idee woran es liegen könnte.
Ok. Nutzt ja nix. Nu sind wir hier. Wir brauchen einen Plan B. Ein Platz am See um die Ecke. Falls alles schiefgeht. Nur knapp 15 Minuten entfernt. Nach dem Abkühlen sind wir dann weiter. Siehe da: bis nach Narva. Ohne irgendeine Zickerei. "Bloß nicht mehr anhalten". Das Auto kostet alle Nerven 🥴 entspannt ist anders. Und sind wir also statt wie geplant um 14 Uhr um 17 Uhr auf dem Platz Vana Olgina Mõis angekommen. Hier sind wir die einzigen Gäste auf einem großen Platz nur 3km von Narva entfernt. Begrüßt wurden wir mit "Hello my friends". Den Platz können wir natürlich aussuchen.
Man muss aber sagen: landschaftlich eine fantastische Strecke. Störche überall. Tolle Farben und abgesehen von Baustellen gute Straßen. So ging es vorbei an dem Lake Peipus. Als Plan B wäre es auch eine tolle Alternative gewesen.
Mir gefällt es fast besser als Lettland Was man hier allerdings sagen muss: wenn sie Rollsplitt streuen fühlt es sich an, als ob man in einem Kiesbett fährt 🙄
Hier haben wir nun fantastisches Wetter und bleiben 2 Tage. Rund um den Platz klappert es überall und die Störche fliegen im Tiefflug über das Womo. Schon ziemlich cool 🥰
Heute machen wir nix mehr, außer den Grill anwerfen. Morgen geht es dann mit dem Rad nach Narva. Wir sind schon sehr gespannt.
Heute früh ging es rund 330km in Richtung Narva. Wir hatten unseren Zwischenstopp in Taevaskoja geplantNarva liegt im Nordosten von Estland und war von dem Rinderhof, wo wir das Wochenende verbracht haben, rund 530 km entfernt. Kann man fahren, muss man aber nicht. Wir sind schließlich im Urlaub 🙂
In Lettland war es noch ein wenig bedeckt und wir sind gegen viertel nach zehn gestartet. 330km standen an. Über die Sandstraße wollte uns das Navi dann doch nicht führen, so dass wir die ganz normalen Straßen gefahren sind. Die E77 ließ sich fast durchgängig super stressfrei fahren. Das Auto hat heute kein bißchen gezickt, kein Heulen und nicht. Wir klopfen auf Holz das es so bleibt 🍀✊️ das war auf dem Weg vom Hafen zu Paula ganz anders 🙄
330km hört sich nicht lange an, dauert hier aber mal eben 6 Stunden Fahrzeit mit ein paar kurzen Pausen. Irgendwann haben wir Estland dann erreicht und auch ein paar schlechtere Straßen. Was soll ich sagen: das Auto heult nicht, dafür kam das Hubbett runter 🤭🤣🙈 irgendwas ist halt immer...auf dem Weg tröpfelte es sogar ein wenig.
Camping Salamaar ist ein wirklich toller Platz. Viel tolle Stellplätze, ruhig gelegen mit einem kleinen See, total freundlicher Betreiber. Nur ein weiterer Camper auf dem Platz. Was will man mehr? Vorallem können wir hier ver-und entsorgen. Ist ja auch nicht unwichtig ☝️
Nach 6 Stunden Fahrt haben wir eine kleine Wanderung zu den roten Klippen, die "Suur ja Väike" unternommen. Es kam due Sonne taus, das Wetter wurde super. Und 100te Mücken haben sich über unseren Besuch gefreut. Es führt ein schöner Rundweg entlang der Ahja zu den roten Sandsteinklippen. Alles gut durchdacht, sogar gute Wege für Rollstuhlfahrer 👍
Während ich schreibe lassen wir es uns auf diesem tollen Platz bei Weißwein und Sonne gut gehen 🌞 Dietmar freut sich schon, dass er standesgemäß endlich auch den Grill anschmeißen kann.
Morgen geht's dann die letzten 220 km nach Narva. Getrennt durch einen Fluss zu Russland. Wir sind schon sehr gespannt.
Heute früh ging es nach dem Frühstück rund 1 Std mit dem PKW nach Riga. Der erste Stopp war der Kauf einer Internet-Karte. Dank Tipp der lettischen Familie bei der wir zu Besuch sind, gestaltet sich dieser Kauf extrem einfach. In Riga angekommen sind wir erst durch die Markthalle und den Markt außerhalb der Markthallen geschlendert. Hier kriegt man alles. Lebensmittel, Getränke, Gewürze und alles an Kleidung, Schuhen, Taschen und alles, was man sonst noch so gebrauchen könnte 🤣
Erstmal sind wir auf Observation Deck in der Akademie der Wissenschaften. Der Fahrstuhl geht bis auf den 15. Stock, dann muss man noch zwei Stockwerke zu Fuß. Bei strahlendem Sonnenschein hatten wir einen wirklich tollen Blick über Riga.
Anschließend ging es noch durch die Altstadt von Riga. Der Marktplatz mit seinen Häusern ist nett anzusehen. Hier waren wir noch auf ein Getränk auf der Dachterrasse eines wirklich netten kleinen Restaurants.
Unsere Vorstellung, insbesondere nach unserem Besuch in Breslau wurden nicht so ganz erfüllt. Alles ziemlich teuer. Eintrittspreise überall, zum Teil deutlich teurer als in deutschen Städten. Außerhalb der Altstadt und des Marktplatzes ist es fast eine ganz normale Stadt.
Wir sind dann noch nach Jūrmala an den Strand gefahren. Ein schöner Kurort mit einem Mix aus hochmodernen und ursprünglich alten Häusern. Viel grün. Ich fand, es ist ein echter Wohlfühl-Ort. Die Straßen schick und grün, der Strand lang und breit und gut besucht. Strandcafes fehlen auch nicht.
In Riga hab ich mich noch mit Heets eingedeckt, eine Stange 45 Euro.
Auf dem Rückweg waren wir noch einkaufen. Die Preise sind teilweise erschreckend hoch. So kostet ein Eisbergsalat hier 4,50 € und eine kleine Flasche Dressing knapp 5 €. Andere Sachen sind hingegen wieder günstig. Kann man gar nicht so richtig feststellen, welche Lebensmittel günstig oder teurer sind. Zumindest haben wir noch keine Logik entdeckt. Komischerweise kosteten die Heets in dem Supermarkt hier in der Nähe nur 43 € 🤔 wie hier wer was rechnet 🤷♀️
Zum Abschluss hatten wir noch einen netten Abend mit Kaspers, den Kids und Paula.
Morgen geht's dann nun rund 300 km Richtung Narva zu unserem ersten Stopp in Estland: Taevaskoja. Wie Kaspers uns schon mitteilte, zu Beginn rund 20 km Sandstraße durch den Wald "eine gute Sandstraße" 🤣 wir lassen uns überraschen.
Unser allerzliches Dankeschön geht an Kaspers, der wirklich ein fantastischer Gastgeber ist ❤️ für den Platz für unseren Camper, seine Zeit, dem leckeren Essen und vielen Erzählungen und Tipps 🫶 für die Fahrt hat er uns sogar noch mit Eis versorgt. Ganz lieben Dank 🤩🥰
Heute ging es passend zu Dietmars Geburtstagswochenende mal kurz weg. Wir hatten einen schönen Stellplatz in Lemgo gefunden. Der Heimathafen Lemgo. Zentral gelegen, fußläufig zur Stadt, die wirklich nett ist. Nette Cafés und Restaurants gibt es um die Ecke, ein Schwimmbad mit Sauna direkt nebenan. Da gehen wir morgen hin. Dietmar bekommt eine Saunagutschein und eine Massage zum Geburtstag. Abends waren wir am Marktplatz in einem schönen Wirtshaus. Das Wetter war so gut, dass wir gemütlich draußen sitzen konnten. Morgen dann erstmal ruhig und entspannt 🫠
Heute sind wir ein bisschen quer durch die Gegend gefahren. Es stand kein besonderes Ziel auf dem Zettel. Das Wetter war super, die Sonne schien, es ging wenig Wind. Wir sind vorbei an den Yachthafen und dem Landal Park. Da haben die ein komplettes niederländischen Dorf gebaut. Mit Tor, diversen Straßen, Häusern am Wasser, einem Marktplatz, Schwimmbad und was sonst noch das Herz begehrt 🙂 sowas haben wir noch nicht gesehen. Danach ging es noch ein wenig durch die Felder, bis wir am frühen Nachmittag wieder am Platz waren. Morgen geht's heim. Es war ein wirklich toller Urlaub auf einem schönen Platz mit super abwechslungsreicher Gegend zum Radfahren. Da waren wir bestimmt nicht das letzte mal.
Für Urlaubsverhältnisse ging es heute früh raus. Um halb neun wollten wir zum Fährhafen nach Lauwersoog. Wir haten die Fähre um 9:45 Uhr nach Schiermoninkoog gebucht. Mit Fahrräder kostet sie für 2 Personen 69 Euro hin und zurück. Kein Schnäppchen, aber den Preis definitiv wert. Die Sonne schien, es war fast windstill, aber noch ein bisschen kalt. Aber viel besser als erwartet oder gehofft. Die Fähre fährt rund 45 Minuten und war gut besucht. Der Fährhafen liegt in Schiermoninkoog rund 3km vom Dorf entfernt, aber es warten bereits Busse am Hafen. Ansonsten startet hier bereits der Rundweg um die Insel. Bzw einer der vielen Wege. Radwege gibt es in allen Richtungen und gut ausgeschildert. Durch die Salzwiesen. Zum Strand, durch die Dünen oder durch den Wald. Die Insel ist unglaublich abwechslungsreich. Es gibt hunderte Gänse, zig Fasane. Der Strand ist einfach riesig. Einen netten kleinen Ort gibt es auch. Uns hat es wahnsinnig gut gefallen und wir waren bestimmt nicht das letzte Mal dort. Da es morgen um die 17/18 Grad geben soll, bleiben wir noch einen Tag 🌞
Das Wetter war heute super. Zwar kalt, aber sonnig. Strahlendblauer Himmel. Was will man mehr. Also die Fahrräder geschnappt und los gings zur Rundtour um das Lauwersmeer. Diese Tour ist absolut zu empfehlen. Tolle Radwege, die durch den Nationalpark führen. Unmengen an Gänse auf den Wiesen, tolle Landschaften und zumindest zu Beginn gar nicht viel Wind. Wir haben zwei nette Zwischenstopps gemacht. Im Fährhafen von Lauwersoog hatten wir den letzten Stopp, kurz vor zu Hause. Mit Kibbeling. In den Niederlanden eigentlich ein Muss. Zumindest für uns. Wir hatten zwischenzeitlich unerwartet viel Gegenwind, was den Rest doch etwas beschwerlich gemacht hat. Aber das ist jammern auf hohem Niveau.
Für morgen haben wir Tickets für eine Tagestour nach Schiermoninkoog gebucht. Um halb zehn geht die Fähre. Also ungewohnt früh aufstehen 😴 wir müssen ja noch zum Hafen radeln. Ich freue mich schon und bin sehr gespannt!
Die Nacht war stürmisch und es ging direkt morgens so weiter. Die Sonne schien, es war kalt. Aber sehr windig. Also sind wir nach dem Frühstück zu Fuß zum Leuwersmeer und zur Nordsee. Es sind etwas über 4 km und man schaut rechts vom Deich zum Leuwersmeer, links davon auf die Nordsee. Auf dem Deich war natürlich nochmal windiger und es waren einige Kitesurfer unterwegs.
Der Rückweg war dank des Windes wirklich schwer und waren froh, als wir wieder am Womo angekommen sind. Ab frühen Abend gab es dann auch Regen, so dass wir nichts mehr unternommen haben.
Heute ging es zur ersten Radtour. Nach einer sehr windigen Nacht und extrem nervigen Meißen, die ab halb fünf (aus welchen Gründen auch immer) an den Seitenscheiben gepickt haben, ging es heute nach dem Frühstück auf die erste Radtour. Dietmar wollte zur Stadsbrouwerij Bonifatius, die nur noch heute auf hat und dann erst ab Mittwoch wieder. Hier gab es eine schöne Rundtour, die wir dann geplant haben. Bei vollem Gegenwind ging es zum großen Teil am Deich entlang. Zum Teils mitten durch den netten Fischerort mit dem Museum ’t Fiskershúske. Die Schafe inklusive ihrer Hinterlassenschaften lagen zum Teil mitten auf dem Radweg. Irgendwann wurde der Wind weniger und Dokkum näherte sich. Ein schöner Ort mit netten Gassen, Restaurants und Cafés, zum Teil direkt am Wasser. Ein netter (wirklich verdienter) Stopp war gefunden. Nach dem ersten Bier und einem Mittagssnack ging es zwei Häuser weiter zu urigen Stadsbrouwerij. Da wir aber noch knapp 15 km Heimweg vor uns hatten, blieb es dann tatsächlich bei einem Bier.
Gegen halb fünf waren wir nach knapp 52 Kilometer wieder daheim. Hintern, Beine, Knie. Alles tat weh. Die Radstecken hier (allgemein in den Niederlanden) sind einfach toll. Allerdings auch oft mit sehr viel (meist Gegenwind) behaftet.
Heute Abend gab es Platz dann Fish & Chips. Genau richtig nach nem langen Tag.
Morgen soll es anscheinend laut Vorhersage etwas windiger sein und auch Regen geben. Wir sind gespannt. Die nächsten Tage sehen auf jeden Fall gut aus.
Heute ging es am späten Vormittag nach Friesland in den Niederlanden. Hier haben wir einen netten Platz gefunden, der nicht weit vom Wasser entfernt ist. Leider seit nachmittags auch von oben🌧 , daher waren die Aktivitäten heute etwas eingeschränkt Tun Hus in Anjum ist knapp 250km entfernt und liegt ruhig neben einem kleinen Dorf. Ab morgen soll das Wetter besser werden, so dass wir dann auch einige Radtouren unternehmen können.
Nein, wir waren heute nicht beim Faszien Training. Schlecht geschlafen, zu kurz geschlafen. Völlig unmotiviert, irgendwas zu tun. Also waren wir nur am Pool.
Wir wollten uns noch eine Massage buchen, aber dort war tatsächlich Feiertag. Mal schauen, ob wir es morgen noch hinbekommen.
Heute abend ist White Night. Die Gäste werden um weiße Kleidung gebeten. Es gibt einen Cocktailempfang. Und das Buffet ist wieder ein wenig aufwändiger. Leider sind viele Gäste gar nicht in weiß. Man wundert sich eh, in was für einen "Schluff" die Leute hier zum Essen gehen.
Morgen ist schon unser letzter ganzer Tag. Wir versuchen, eine Massage zu buchen. Angeblich soll es morgen regnen. Heute Abend auch schon. Und es gab nur ganz kurz ein ganz wenig Regen. Wir lassen uns überraschen.
Morgen ist für uns Yoga und für mich im Anschluss Zumba auf dem Programm. Für Zumba konnte ich meinen Mann nicht überreden🤷♀️ da beide Kurse nachmittags sind, stehen die Chancen gut 👍
Der Club wird deutlich leerer. Das Buffet ist nicht mehr so wuselig, um den Pools herum ist es nicht mehr so voll. Das ist auch schön 🙃
Ich hätte es fast vergessen: wir haben einen noch so tollen Wiedehopf vorm Balkon. Total toll. Sieht man bei uns ja gar nicht (mehr).
Heute waren wir bei der Yoga Power Hour. Ich hatte vorsorglich reserviert. Der Kurs war auch voll, die Trainerin super. Abends war das Gala Silvester Dinner. Live Musik, Sektempfsng, tolle Deko. Es gab Hirschrücken, Lamm, Beef Wellington und eine riesen Auswahl an Desserts. Mein Essen war es leider nicht, aber man findet ja immer was. Hier am Theater gab es nen tolles Feuerwerk, begleitet von einer Sektbar. 1 Stunde später als in Deutschland. Es war verhältnismäßig kalt am Abend. Aber man muss wirklich sagen, der Club hat alles gegeben. Morgen steht Faszien Fitness auf dem Plan. Mal sehen, ob wir es zu elf Uhr schaffen 🤭
Heute waren wir bei der Yoga Power Hour. Ich hatte vorsorglich reserviert. Der Kurs war auch voll, die Trainerin super. Abends war das Gala Silvester Dinner. Live Musik, Sektempfsng, tolle Deko. Es gab Hirschrücken, Lamm, Beef Wellington und eine riesen Auswahl an Desserts. Mein Essen war es leider nicht, aber man findet ja immer was. Hier am Theater gab es nen tolles Feuerwerk, begleitet von einer Sektbar. 1 Stunde später als in Deutschland. Es war verhältnismäßig kalt am Abend. Aber man muss wirklich sagen, der Club hat alles gegeben. Morgen steht Faszien Fitness auf dem Plan. Mal sehen, ob wir es zu elf Uhr schaffen 🤭
Heute waren wir bei der Yoga Power Hour. Ich hatte vorsorglich reserviert. Der Kurs war auch voll, die Trainerin super. Abends war das Gala Silvester Dinner. Live Musik, Sektempfang, tolle Deko. Es gab Hirschrücken, Lamm, Beef Wellington, Fisch und eine riesen Auswahl an Desserts. Mein Essen war es leider nicht, aber man findet ja immer was. Hier am Theater gab es nen tolles Feuerwerk, begleitet von einer Sektbar. 1 Stunde später als in Deutschland. Es war verhältnismäßig kalt am Abend. Aber man muss wirklich sagen, der Club hat alles gegeben. Morgen steht Faszien Fitness auf dem Plan. Mal sehen, ob wir es zu elf Uhr schaffen 🤭
Heute waren wir bei der Yoga Power Hour. Ich hatte vorsorglich reserviert. Der Kurs war auch voll, die Trainerin super. Abends war das Gala Silvester Dinner. Live Musik, Sektempfang, tolle Deko. Es gab Hirschrücken, Lamm, Beef Wellington, Fisch und eine riesen Auswahl an Desserts. Mein Essen war es leider nicht, aber man findet ja immer was. Hier am Theater gab es nen tolles Feuerwerk, begleitet von einer Sektbar. 1 Stunde später als in Deutschland. Es war verhältnismäßig kalt am Abend. Aber man muss wirklich sagen, der Club hat alles gegeben. Morgen steht Faszien Fitness auf dem Plan. Mal sehen, ob wir es zu elf Uhr schaffen 🤭
Heute waren wir bei der Yoga Power Hour. Ich hatte vorsorglich reserviert. Der Kurs war auch voll, die Trainerin super. Abends war das Gala Silvester Dinner. Live Musik, Sektempfang, tolle Deko. Es gab Hirschrücken, Lamm, Beef Wellington, Fisch und eine riesen Auswahl an Desserts. Mein Essen war es leider nicht, aber man findet ja immer was. Hier am Theater gab es nen tolles Feuerwerk, begleitet von einer Sektbar. 1 Stunde später als in Deutschland. Es war verhältnismäßig kalt am Abend. Aber man muss wirklich sagen, der Club hat alles gegeben. Morgen steht Faszien Fitness auf dem Plan. Mal sehen, ob wir es zu elf Uhr schaffen 🤭
Heute waren wir bei der Yoga Power Hour. Ich hatte vorsorglich reserviert. Der Kurs war auch voll, die Trainerin super. Abends war das Gala Silvester Dinner. Live Musik, Sektempfang, tolle Deko. Es gab Hirschrücken, Lamm, Beef Wellington, Fisch und eine riesen Auswahl an Desserts. Mein Essen war es leider nicht, aber man findet ja immer was. Hier am Theater gab es nen tolles Feuerwerk, begleitet von einer Sektbar. 1 Stunde später als in Deutschland. Es war verhältnismäßig kalt am Abend. Aber man muss wirklich sagen, der Club hat alles gegeben. Morgen steht Faszien Fitness auf dem Plan. Mal sehen, ob wir es zu elf Uhr schaffen 🤭
Heute waren wir bei der Yoga Power Hour. Ich hatte vorsorglich reserviert. Der Kurs war auch voll, die Trainerin super. Abends war das Gala Silvester Dinner. Live Musik, Sektempfang, tolle Deko. Es gab Hirschrücken, Lamm, Beef Wellington, Fisch und eine riesen Auswahl an Desserts. Mein Essen war es leider nicht, aber man findet ja immer was. Hier am Theater gab es nen tolles Feuerwerk, begleitet von einer Sektbar. 1 Stunde später als in Deutschland. Es war verhältnismäßig kalt am Abend. Aber man muss wirklich sagen, der Club hat alles gegeben. Morgen steht Faszien Fitness auf dem Plan. Mal sehen, ob wir es zu elf Uhr schaffen 🤭
Heute waren wir bei der Yoga Power Hour. Ich hatte vorsorglich reserviert. Der Kurs war auch voll, die Trainerin super. Abends war das Gala Silvester Dinner. Live Musik, Sektempfang, tolle Deko. Es gab Hirschrücken, Lamm, Beef Wellington, Fisch und eine riesen Auswahl an Desserts. Mein Essen war es leider nicht, aber man findet ja immer was. Hier am Theater gab es nen tolles Feuerwerk, begleitet von einer Sektbar. 1 Stunde später als in Deutschland. Es war verhältnismäßig kalt am Abend. Aber man muss wirklich sagen, der Club hat alles gegeben. Morgen steht Faszien Fitness auf dem Plan. Mal sehen, ob wir es zu elf Uhr schaffen 🤭
Heute war der Tag ganz sportlich. Nach dem Frühstück ging es in den 19 Grad kalten Pool. Anschließend haben wir beim Aqua Fitness mitgemacht. Unser zweites Mal. Der Kurs ist ganz nett. Dann haben wir Yoga für Einsteiger gebucht. Dietmar ist auf der Suche nach einem passenden Sport für ihn. Der Kurs war wirklich gut. Anstrengend aber gut. Mit einer tollen Trainerin. Und-tada-Dietmar findet Yoga gut. In weiser Voraussicht hab ich direkt einen Yoga Kurs für den nächsten Tag gebucht. Ich war danach direkt noch mein Step Burn. Gleiche Trainerin, cooles Training. Völlig kaputt. Danach hatten wir einen ruhigen Tag. Abends hatten wir die Bodega gebucht. Spanische Tapas. Sehr lecker, wenn auch (für mich leider) sehr fischlastig.
Morgen früh geht's zum Yoga. Dietmar findet es gut 👍 wir machen tatsächlich mehr Sport, als zu Hause. Heute Abend ist ein Silvester Gala Buffet. Wir sind schon sehr gespannt.
Um 9:30 Uhr wurden wir heute von Natalie zu einer Privattour in den hohen Norden von Fuerteventura abgeholt. Der erste Ort war Betancuria. Betancuria ist ein niedliches kleines Bergdorf. Nach einem kurzem Spaziergang ging es weiter nach El Cotillo. Neben dem Leuchtturm gibt es hier eine wirklich tolle, wilde Küste. Es gibt keinen Sandsteand sondern eine große Fläche Lavagestein. Das Meer ist rau, dunkelblau und toll anzusehen. Offroad ging es weiter an der Küste entlang. Zum "Popcorn" Beach. Es handelt sich hierbei um weiße Korallen, die aus der Mischung und Erosion kalkhaltiger Algen mit fem weißen Sand des Strandes entstehen. Und eben aussehen wie Popcorn. Allerdings darf man sich nicht den ganzen Strand so vorstellen.
Mittags hatten wir einen Mittagssnack in Corralejo. Eine schöne, etwas größere Hafenstadt mit vielen kleinen Bars und Restaurants. Hier hatten wir die leckeren kanadischen Kartoffeln mit der super leckeren Mojo Sauce 🙂
Einen letzten Halt gab es dann noch bei den Dünen von Corralejo. Weißer Sandstrand. Tolles Farbspiel mit türkis klarem Wasser. Wirklich schön 🤩
Bepackt mit vielen Eindrücken ging es dann wieder rund 110km in Richtung Hotel. Ein schöner Tag! Wir kommen sicher nochmal wieder.
Morgen haben wir einen Sporttag. Erst Aqua Fitness, dann Yoga für Einarbeitung und ich gehe noch zum Step. Nicht ruhig, aber ohne viel Aufregung.
Der zweite Tag war ganz entspannt. Fast ausschlafen, frühstücken und dann fing es schon zum Aqua Fitness.
Ich hab mich vorher noch in den 19 Grad (wirklich kalten) Pool gewagt. Nach anderthalb furchtbaren Minuten ist es wirklich gut auszuhalten. Aber die ersten anderthalb Minuten dachte ich, ich muss einfach sterben 🤣 Gott, wie kalt können19 Grad sein 🥶
Aqua Fitness war gut, das findet im beheizten Activity Pool statt. Das behalten wir bei. Ich habe nachmittags noch Aqua Power mitgemacht. Aber wenn man trotz Aqua Power im Wasser anfängt zu frieren, kann man es sich auch sparen.
Morgen machen wir einen Ganztagesausflug in den Norden. Wir sind schon sehr gespannt 🙂
Heute ging es um 23 Uhr bei -6 Grad Richtung Hannover. Wir haben entschieden, mal nicht mit dem Wohnmobil über Silvester wegzufahren, sondern mal wieder in die Sonne zu fliegen. Nach langem hin-und her haben wir uns für Fuerteventura entschieden. Pünktlich um 3:55 Uhr ging es in Hannover in den Flieger. Nachdem die Tragflächen noch enteist wurden, ging es los. 4:15 Uhr dauert der Flug. Es war zwar ruhig und ohne irgendwelche Turbulenzen, aber dennoch anstrengend. Angekommen sind wir bei 18 Grad 🌞 die Fahrt mit dem Bus hat circa anderthalb Stunden gedauert. Und nun sind wir hier 😊 wir haben den Privat Lodge Bereich gebucht. Ein separater Bereich, ab 16 Jahren. Mit eigenem Liegebereich und Pools. Die Pools sind allerdings nicht beheizt und entsprechend kalt 🥶 aber es gibt hier einen eigenen Barbereich und alle Zimmer haben Meerblick. Sonne, Meer, leckeres Essen. Was will man mehr?
Bis 12 Uhr war es trocken. Wir haben die Chance für ne große Runde um den Platz genutzt. Für Kinder wirklich toll. Überall Spielplätze, ein Wasserpark und sehr kinderfreundlich.
Gegen Mittag ging dann der Regen los. Rund 100 Kinder hatten sich zum sammeln angemeldet. Gegen 15 Uhr fab es doch tatsächlich eine kurze Regenpause und es kamen die ersten. Der ganz große Teil doch wirklich gut verkleidet und witzig anzusehen. Und dann kam der große Dauerregen. Es gab doch einige Kids, die den Regen getrotzt und entsprechend mit Süßem belohnt wurden. 100 Kids waren es dann nicht, eher die Hälfte. Also haben wir noch Süßes für daheim 😊 Dietmar freut sich.
Außer Essen gehen steht für heute (auch wetterbedingt) nichts mehr an. Schadet mal auch nicht 🙃
Heute ging es nach Renates Geburtstag gegen 13 Uhr zum Familiencamping am Kransburger See an der Wurster Nordseeküste. Rund 20km von Cuxhaven entfernt. Der Platz bietet an 3 Wochenenden hintereinander eine Halloween Party. Mit viel Deko, Grusellabyrinth, Essen vom Grill und Party. Gut ausgestattet ging es los und wir sind völlig stress- und staufrei gegen halb vier angekommen. Unser Womo passend geschmückt und kurz über den ziemlich weitläufigen Platz geschlendert. Einige haben richtig fett dekoriert. Aber auf dem Platz selbst doch nicht ganz so viele, wie ich gedacht hätte. Gegen sechs startete es mit der Kinderdisco. Wir sind dann gegen 20 Uhr langsam in Richtung Zelt (quasi fast nebenan). Es war voll. Wahnsinnig geschmückt. Viele Gäste mit wirklich tollen und witzigen Kostümen. Die Party schon voll im Gang. Essen gut, Getränkepreise voll ok. DJ und entsprechend die Musik auch sehr gut. Nach einer tollen Party ging es nach verschiedenenen Schlür-Bieren irgendwann zurück. Für morgen haben wir nicht viel geplant. Zum einen liegt die Regenwahrscheinlichkeit bei 99%. Außerdem kommen zwischen 15:00 Uhr und 18:00 Uhr die Kids zu "Süßes oder Saures". Alle Gäste des Platzes wurden vorab gefragt, ob sie sich entweder beim Sammleln (als Sammelstelle) beteiligen wollen, oder ob man sammeln möchte. Also die Kids 🫢 wir sind als Sammelstelle dabei und sehr gespannt.
Heute hieß es bis 16 Uhr tatsächlich Dauerregen. Hier sind nur die armen Teufel mit Hund vor die Tür. Wir haben einfach mal gar nichts gemacht. Gegen 16 Uhr kam dann die Sonne raus und es wurde noch richtig schön. Also sind wir noch eine Runde durch den Wald gelaufen. Der Weg war stellenweise regenbedingt sehr matschig. Eingezeichnet Wege waren irgendwie nicht mehr auffindbar, so dass wir irgendwann umgedreht sind.
Eine schöne Urlaubswoche geht zu Ende. Schön war es. Tolles Wetter, leckeres Essen, Bier und Wein und schöne Plätze. Das nächste Mal geht es dann Ende Oktober nochmal auf eine Wochenendtour. Wie sagt man: nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub 😊
Viel über Land gefahren sind wir gegen halb drei in Niedenstein gelandet. Wir sind auf dem Campingplatz Weißenthalsmühle. Der Platz liegt mitten im Wald, zwischen Bad Emstal und Fritzlar. Die Betreiber sind super nett. Hier kann man im Biergarten was trinken oder auch eine Kleinigkeit essen. Wobei es sehr kalt war. Losgefahren in Schweinfurt bei strahlendem Sonne und TShirt. Hier angekommen: Jacke raus.
Die Wettervorhersage sagt Regen in den nächsten zwei Tagen vorher. Dann machen wir halt mal nix. Das geht ja auch 😊
Heute ist bestes Wetter. Zwar kühl, aber Sonne satt. Für Urlaub kann man es sich kaum besseres wünschen. Mittags ging es mit dem Bus zwei Stunden zur Maintalstraße. Den Bus bezahlt man huer mit EC oder Kreditkarte am Automaten im Bus. Beim Einsteigen ein-, beim Aussteigen mit der Karte wieder auschecken. Von dort startet der rund 7km lange Höllental und Mainblick Rundwanderweg. Der Wanderweg bietet einen wirklich tollen Blick über den Main. Bei dem Wetter wirklich toll. Zwischendurch ging es zum Biergarten Almrösl. Leckeres Essen, süffiges Bier. Irgendwann ging es aber weiter Richtung Womo Platz. Nach einer tollen Tour mit einem Abschlussbier beim Hirschen gibg es in den Bus Richtung Stellplatz. Morgen geht's langsam Richtung Heimat. 2 Nächte haben wir noch im Wald in der Nähe von Fritzlar. Feiertagsbedingt gebucht.
Hallo aus Schweinfurt. Etwas über 30km entfernt ging es heute zum Hutrasen nach Schweinfurt. Ein wirklich schicker Platz knapp 1,5km von der Stadt entfernt. Hier hatten wir in weiser Voraussicht zwei Nächte reserviert.
Heute ist das Wetter fantastisch gut. Sonne satt. Ein bisschen kühler, aber wirklich schön.
Am frühen Nachmittag ging es dann zu Fuß in die Stadt. Ehrlich gesagt überzeugt uns Schweinfurt nicht wirklich. Dönerladen neben Barbershops, Tedis und diverser ähnlicher Geschäfte. Nichtsdestotrotz haben wir zum Abschluss noch ein nettes Lokal, den Korkenzieher gefunden. Fränkische Küche, Wein, was will man zum Abschluss des Abends nehr?
Morgen gehen wir wahrscheinlich wandern. Nach dem Ausschlafen, versteht sich. Wir haben ja Urlaub 🙂
Heute ging es erst nach Rottendorf. Dietmars Kollegen auf einen Kaffee besuchen. Es war bedeckt und recht frisch. Geregnet hat es zum Glück aber nur heute früh um 4:00 Uhr. Kurz und heftig. Also weiter nach Würzburg. Hier waren wir vor Jahren schon mal zu einem Konzert von Elton John. So fiel die große Würzburg Tour aus. Stattdessen haben wir den obligatorischen Schoppen auf der Mainbrücke genossen. Mit vielen anderen Menschen. Nach einem Besuch einer der vielen Kirchen und dem Dom ging es langsam wieder heim. Mittlerweile sonnig und schön. Zum Abschluss gab es noch den ein oder auch andere Wein beim Düll getrunken und gekauft. Dann war auch schon Zeit, sich um Essen zu kümmern. Hier gibt es nicht ganz so viel, so dass wir Lieferando bemüht haben. Morgen geht's nach Schweinfurt. Kurze Fahrt, wir sind gespannt.
So, nach nur etwas über 60km entfernt sind wir beim Weingut Düll in Neuses am Berg oberhalb von Dettelbach gelandet. Ab jetzt gibt's Wein. Kein Bier.
Mit dem Rad ging es heute nach Volkach. In Escherndorf hatten wir eine erste kurze Rast. Pause beim Radfahren muss ja sein. Und trinken ist ja auch wichtig! Volkach selbst hat einen wirklich netten Marktplatz. Es war erstaunlich wenig los, vielleicht weil Montag ist. Die Bartholomäus Kirche ist wahnsinnig schick. Da hatten wir gar nicht mit gerechnet. Ansonsten ist aktuell nicht ganz so viel los. Nach Federweißer und Zwiebelkuchen ging es wieder Richtung Wohnmobil. Mit dem Rad ging es am Main entlang Richtung Nordheim. Nordheim ist tatsächlich auch wirklich ein schicker Ort. Hier geht die Fähre über den Main. 1,50 Euro kostet die Überfahrt und geht ruck zuck. Durch die Weinberge ging es zurück zum Womo. Einen kurzen Zwischenstopp hatten wir noch beim benachbarten Weingut.
Morgen geht's (wenn es nicht regnen sollte) mit dem Rad nach Würzburg. Würzburg ist 20km entfernt, das geht wohl.
Heute hatten wir strahlendem Sonnenschein. Nach dem Frühstück ging es mit dem Rad zur Altenburg, die in der Nähe von Bamberg liegt. Steil ging es hoch. Der Blick fantastisch. Der Besuch bei der Altenburg lohnt sich. Man kann auf der Terasse was trinken und essen, alles zu moderaten Preisen. Den Turm der Burg kann man besteigen. Er ist 33m hoch und bietet einen guten Ausblick über Bamberg und das Frankenland.
Irgendwann ging es zurück in die Altstadt von Bamberg. Einen kurzen Zwischenstopp in der wirklich schönen St.Martin Kirche. Den Orgel-Spaziergang haben wir leider verpasst. Auf dem Heimweg haben wir noch in Bischberg die fränkische Küche genossen. Preislich ist es hier sehr angenehm. Gutes Essen, leckeres Bier (je 2 große) gab es für 48 Euro. Unfassbar. Hier kann man es gut aushalten.
Morgen geht's nach Dettelbach. Zum Winzer.
Früh um 6:00 Uhr ging es los. Bamberg war unser Ziel. In Bischberg kurz vor Bamberg gibt es einen wirklich schönen Stellplatz. Der ist so weitläufig, so dass man immer völlig entspannt einen Platz findet. Fast staufrei sind wir gegen elf angekommen. Es war zwar bedeckt, von Regen aber keine Spur. Bamberg ist mit dem Rad in rund 6,5km gut erreichbar. Nach einem Frühstück haben wir also die Fahrräder ausgepackt und los ging es. Die Strecke führt direkt am Main entlang und ist gut zu fahren. In Bambergs Altstadt war heute Flohmarkt und die Stadt war wirklich rappelvoll. Wir sind ein wenig durch die Stadt geschlendert, haben das ein- oder andere fränkische Bier probiert. Anschließend waren wir in der wunderschönen "Obere Pfarre"- Kirche. Neben dem schönen Rathaus und diverser netter Altstadt-Gassen haben wir uns noch die fränkische Küche gegönnt. Preislich deutlich günstiger als bei uns und wirklich gut. Hier kann man es gut aushalten. Bis Montag bleiben wir erstmal. Morgen gibt es einen "Orgel-Spaziergang". Verschiedene Kirchen laden zu Orgelkonzerten ein. Vielleicht spazieren wir morgen dann mal durch die Kirchen 🙂
Den Tag haben wir diesmal mit einem Frühstück im Hotel gestartet. 26 Euro pro Person macht man nicht jeden Tag, aber zum Abschluss des Wochenendes war das genau richtig. Gut gestärkt ging es zur Expo Halle zur Titanic Ausstellung. Sie wurde uns von Dietmars Kollegen empfohlen. Wir wurden nicht enttäuscht. Absolut sehenswert und zu empfehlen.
Nach etwas Hampelei (Busse fielen aus) haben wir es dann doch zurück zum Hotel geschafft und konnten von dort aus die Heimreise antreten. Mit einem Stau direkt an der Auffahrt. Vorm Elbtunnel. Aber: wir sind gut, stressfrei und mit vielen Eindrücken wieder gut zu Hause angekommen.
Der nächste Urlaub steht bevor. Nur noch eine Woche arbeiten 🙂
Nach einer recht ruhigen Nacht ging es diesmal per Bus zum Rathausmarkt. Von hier kann man ja diverse Dinge machen. An der Alster haben wir erstmal mit einem Frühstück gestartet. Bei bestem Sommerwetter🌞
Wir haben nichts großartiges geplant, da ja abends das Konzert war. Erstmal ging es zum Michel und von da aus sind wir gemütlich über die Landungsbrücken geschlürt, hatten eine kurze Pause auf einen der vielen Restaurant - Schiffe. Es war rappelvoll. Überall. Das muss man mögen. Wir sind dann noch einmal zu Fuß durch den alten Elbtunnel. Bei dem Wetter war es eine wahre Wohltat 🙂 nach einem Bier auf der Reeperbahn ging es dann auch bald schon wieder ins Hotel. Kurze Pause und fertig machen zum Konzert. Ein ziemliches Durcheinander erwartete uns an der Barclays Arena. Das Heimspiel war gerade zu Ende, als wir angekommen sind. Eine Menge Besucher kam, die andere ging 🫢
Der Check in zum Konzert hat hervorragend geklappt. Es gibt einen recht große Auswahl an Essen. Preislich ist es mittlerweile schon etwas verrückt. Ein 0,4l Bier 7 Euro plus 3 Euro Pfand. Bratwurst 4,50 Euro. Popcorn für 8 Euro.
Das Konzert war absolut großartig. Von der ersten Minute an war in der Halle eine super Stimmung. Die Show gucken wir uns gerne nochmal an.
In der wirklich schönen Hotelbar gab es noch ein Absacker-Bier. Morgen geht's noch zur Titanic Ausstellung und dann heim. Wochenenden sind einfach zu kurz 🤷♀️
Am Wochenende ging es nach Hamburg. Lang ist's her, dass ich mit Dietmar dort war. Zum 50.hatte ich einen Aufenthalt mit Karten für "One Vision of Queen" geschenkt bekommen. Und das war dieses Wochenende.
Diesmal wieder ein Hotel. Das Gastwerk in Altona sollte es sein. Preise in Hamburg waren an diesem Wochenende total versaut. Heims, Reeperbahn-Festival und Konzert. Da macht man nix 🤷♀️
Freitagmittag sind wir bei bestem Wetter losgefahren. Der übliche Stau in Bremen und vorm Elbtunnel, der Rest war aber ok. Am Wochenende stand das Glück auf unserer Seite. Einen der letzten Parkplätze direkt vor der Tür des Hotels, kurz eingecheckt und schon ging es los. "Ach komm, lass uns laufen. Sind ja nur 4km." Das sag ich so schnell nicht mehr. Am Ende des Abends war es dann irgendwas um die 10-15km 🫢
Erst ging es zu Hamburgs Bunker. Dieser wurde komplett begrünt und es gibt Restaurants, Bars und nen Fitnessstudio. Es geht insgesamt 7 Stockwerke und man kann über gefühlt 100erte Treppen auf die schöne Aussichtsplattform. Ein Besuch, der sich lohnt und noch nicht einmal Eintritt kostet.
Nach einem Bummel durch das Schanzenviertel ging es noch in das Brauhaus "Altes Mädchen". Leckeres Essen und leckeres Bier im Biergarten. Dann ging es langsam wieder heim. Zu Fuß. Was für ein schöner erster Tag!
Nachdem dem Ausschlafen und Frühstück sind wir eine Runde über den Campingplatz geschlendert. Es ist schon eine nette Anlage. Ein großer Teil besteht aus Dauerplätzen. Daneben gibt es den Bereich der Touristen-Plätze. Wenn es nicht so voll ist, sicher schön. Die Plätze sind frei wählbar und es gibt keinerlei vorgeschriebene Plätze. Der Campingplatz liegt am See mit einem Badestrand. Es gibt Aqua Climbing und ein Strandcafe mit Kleinigkeiten zu Essen.
Gegen Mittag haben wir dann den Fahrradanhänger und Picknickkorb gepackt und sind wieder zum Schloss geradelt. Für das Picknick darf man bereits zwischen 10 und 17 Uhr aufbauen. Nach diversen unfreiwilligen Zwischenstopps - die Klamotten rutschten runter, ein Spanngurt ist gerissen, der Anhänger ist umgekippt- wir hatten wenig Hoffnung, überhaupt anzukommen, hat es nach einer erneuten Gewichtsverlagerung endlich geklappt. Man kann sich nicht vorstellen, was auf den Picknickwiesen los war. So riesig hätte ich es mir nicht vorgestellt. Wir haben ziemlich weit hinten, aber mit Blick auf die Bühne unseren Platz gefunden. Man musste dann um 17 Uhr den Platz bis zum offiziellen Einlass im 18 Uhr verlassen. Also sind wir noch durch den Schlosspark geschlendert, bis sich um 18 Uhr die Tore geöffnet haben. Das Konzert war schön, die Kulisse wieder toll und dank der Decke war es auszuhalten. Im 23 Uhr sind wir wieder heim. Außer einem Überschlag des Hängers sind wir tatsächlich recht zügig zu Hause angekommen. Ein tolles Wochenende 🙃
Heute ging es nach Selm, zum Ternscher See. Wir haben ein Konzertwochenende im Schloss Nordkirchen. Leider ist es nur bewölkt und nicht so warm,wie in den letzten Tagen, aber zumindest regnet es nicht. Also alles gut.
Der Campingplatz am Ternscher See ist rund 10km vom Schloss Nordkirchen entfernt und ist recht gut zu fahren. Der Campingplatz hat für die Touristen Plätze freie Platzwahl unter Bäumen. Er ist aktuell sehr voll und wuselig. Im Normalfall wäre so ein Platz nicht unsere erste Wahl, aber da wir nicht riskieren wollten, keinen Stellplatz in Nordkirchen selbst zu bekommen, haben wir hier gebucht. Die Leute hier sind allerdings sehr entspannt und alles ist gut 🙃
Am Schloss ist es gut organisiert. Einlass völlig stressfrei und ohne jegliche Wartezeiten. Während des Einlass hat es tatsächlich einmal ganz kurz geregnet, aber dann war es zum Glück den Rest des Abends trocken. Das Konzert selbst war gut. Das letzte Mal hatten wir Götz Alsmann kurz vor Corona gesehen. Die Kulisse hier in Nordkirchen ist schon toll und was besonderes. Insbesondere mit dem Orchester.
Morgen geht's nochmal zum Schloss, zu Sommer - Nacht - Musik. Hier haben wir Plätze auf der Picknickwiese. Wir sind schon sehr gespannt.
Heute früh war es bedeckt und es hat sogar etwas genieselt. Zwar nicht so, dass man hätte nass werden können, aber es war ausnahmsweise mal nicht schön. Wir haben nach dem Mittag dann beschlossen, nur eine kleine Radtour zum Amstelmeer zu machen. Eine Rundtour drumherum hat von hier knapp 28km. Es klarte auf und die Sonne kam raus. Um das Amstelmeer herum sind einige Campingplätze. Viele Surfer tummeln sich auf dem Wasser. Leider haben wir bei der Rücktour etwas geschlafen und das Abbiegen verpasst 🫣 also irgendwann umgedreht und hatten, als wir am Platz ankamen, doch knapp 35km. Aber morgen, morgen geht's vielleicht endlich doch mal nach Den Helder.
Wir sind heute verhältnismäßig früh aufgestanden, weil wir zum Umzug nach Schagen wollten. Passend dazu haben wir eine schöne 45km Runde gefunden. Schagen selbst ist rund 10km entfernt und man fährt durch die Polderlandschaft. In Schagen war heute Markttag und passend dazu gab es einen ganz traditionellen Umzug. Den haben wir leider verpasst, wir haben zuviel getrödelt 🤭
Schagen selbst war durch den Markt rappelvoll. Als ob ein Feiertag war. Wir sind auch mehr oder weniger gemütlich über den Markt geschlendert, uns mit Käse eingedeckt und sind dann weiter Richtung Callantsoog. Den Ort kannten wir von einem Silvesterurlaub. Nach einer kleinen Pause ging es weiter Richtung Juliandorp. Ein schöner Dünenradweg. Die Sonne kam raus und es wurde warm 🌞 Der Radweg in Juliandorp ist toll zu fahren. Vorbei an tollen Häusern, die direkt an einer Gracht liegen. Wirklich toll anzusehen. Was muss es ein Glück sein, so zu wohnen 🤩
In Juliandorp sind wir auf eine Mini-Fähre, um über den Kanal zu kommen. Zwei kleine PKWs passen wohl auf die Fähre. Mehr sind es definitiv nicht. Weiter ging es wieder Richtung Anna Paulowna und dann heimwärts. Ein schöner Tag. Wir hatten tolle Radwege und unterwegs viel zu sehen 🙂 Hier bleiben wir erstmal noch. Wahrscheinlich bis Sonntag.
Heute sind wir ca.20km von Den Helder gelandet. Beim Camping Zonnehoeve in Wieringerwaard. Ein Minicamping beim Bauern. Noch so schön. Total ruhig, riesige Plätze, super nette Begrüßung durch Marina, eine der beiden Betreiberinnen. Heute waren wir auch nur zum Einkaufen im Nebenort, in Anna Paulowna. Ansonsten kann man auf diesem Platz auch einfach nichts tun 🙂 wir stehen direkt bei den Schafen. Das Wetter ist noch immer super und soll auch recht gut bleiben 🌞 Morgen geht's dann erstmal auf ne Radtour.
Heute ging es um 12 Uhr nach Oudeschild. Wir haben gestern bei Tex 44 eine Bootstour zu den Robbenbäbken und in den Militärhafen von Den Helder gemacht. 40 Euro für 2 Personen, Dauer 2 Stunden. Der Hafen von Den Helder wimmelt nur so von Anbietern. Da soll für jeden was dabei sein. Ob kleiner Kutter, Schnellboot oder Ausflugsschiff (wie wir es hatten). Wir hatten Plätze direkt ganz vorn im Boot, draußen an Deck. Kumpel war die Durchsage "Achtung vorne, es könnte Wasser rüberspritzen" ausgesprochen war, waren wir pladdernass 🤣 schlimmer als in jeder Wasserbahn.
Die erste Sandbank lag schon fast unter Wasser, so dass nicht mehr ganz so viele Robben zu sehen waren. Es ging weiter raus (schaukeln darf ja nicht fehlen), hier waren wir zwar weiter weg von der Sandbank, sie war aber deutlich größer mit viel mehr Robben. Auch im Wasser konnten wir die ein oder andere beobachten. Weiter ging es in den Militärhafen von Den Helder. Hier gab es einige Schiffe und auch zwei Uboote zu begucken. Die Tour ist auf Niederländisch und deutsch und hat viele Infos während der Tour parat. An Bord gibt es alles, was das gerz begehrt. Nach rund 2,5 Stunden sind wir wieder im Hafen gelandet. Von hier aus sind wir nur noch rund 20km heim geradelt. Zwischendurch hatten wir noch den ein oder anderen Vogel-Zwischenstopp und haben noch ein paar schöne Exemplare erwischt. Ein letztes Abendessen in Cocksdorp später ging es dann etwas kaputt aber gut gelaunt heim. Morgen geht's Richtung Den Helder, weiter in Nordholland nach Wieringerwaard. Hier haben wir uns ein Minicamping beim Bauern ausgesucht. Wir sind gespannt.
Wir wollten eigentlich in die Dünen zu einem Vogelaussichtspunkt. Zwischendurch wurde es aber in die Richtung so pechschwarz, dass wir wieder den Rückweg angetreten haben. Wir sind dann in dem schönen Örtchen Oostende gelandet. Super schick, klein, gemütlich. Nach einer kurzen Pause haben wir nur noch Gas gegeben, um pünktlich vorm Regen anzukommen. Passend geschafft, es regnete dann fast den ganzen Nachmittag. Also haben wir nicht mehr viel gemacht. Morgen geht's nochmal nach Oudeschild, dort haben wir eine Bootstour gebucht.
Für heute war ein Regentag angesagt, also haben wir mal nichts geplant. Entgegen aller Vorhersagen war das Wetter viel besser, so dass wir uns nochmal zur Strandbar aufgemacht haben.
Gegen 16 Uhr ging dann allerdings dr Regen los. Und wie viel in kurzer Zeit. Kurzzeitig stand unser Platz dann unter Wasser.
Aber: das Wetter ist viel besser, als wir es im Juli gewöhnt sind, also alles gut 🙂
Heute war es laut Wettervorhersage bewölkt aber wärmer als gestern. Mittags sind wir mit dem Rad ins 20km entfernte Oudeschild zum Beach Food Festival am Jachthafen gefahren. Wie immer gegen den Wind 🙄
Beim Beach Food Festival gab es verschiedene Leckereien, verschiedene Biere, Musik und Yoga am Strand. Yoga haben wir allerdings ausgelassen 🤣
Die Sonne hat ganz schön gedrückt, so dass wir mit einem kleinen Umweg zur Texels Brauerei dann nur heim sind. Die Tour hatte auch wieder 45km. Unterwegs haben wir in den Dünen dann noch Wildpferde gesehen. Nach einem Besuch am Strand - heute gab es hier wahnsinnig viele blaue Besselquallen - haben wir es uns nur noch gemütlich gemacht.
Morgen soll es anscheinend regnen. Bislang war das Wetter ja super. Mal sehen, wie es wird. Sonst tun wir halt mal nix 🤷♀️
Heute sind wir bei bestem Wetter mittags mit dem Rad gestartet. Das erste Ziel war De Bollekamer, rund 20km entfernt. So heißt das Dünengebiet zwischen Hoornderslag und Jan Ayeslag im Südwesten von Texel. Es ist eines der ältesten Dünentäler. Bei einer Wanderung soll man Wildpferde und Black Angus Rinder sehen können. Nach knapp 5km Wanderung haben wir zwar Enten, aber keine Pferde oder Rinder gesehen. Gegart von der Sonne hatte wir einen kurzen Stopp in Den Hoorn. Raus aus der Sonne, ein kühles Getränk, schon ging es wieder besser 🙂 Bitterballen haben wir auch probiert, allerdings kann ich der Konsistenz nichts abgewinnen.
Weiter ging es auf der anderen Inselseite zur Texels Brauerei in Oudeschild. Die kennen wir noch von vor zwei Jahren. Heute, bei bestem Wetter gut besucht. Hätten wir nicht noch rund 20km mit dem Rad heim gemusst, hätten wir hier auch bleiben können. Das Bier ist wirklich gut und man bekommt alle Sorten von Texels. Schweren Herzens sind wir also aufs Rad und sind am Deich entlang-natürlich mit entsprechendem Gegewind- nach Hause gefahren. Die Radwege hier sind super, durch tolle Landschaften oder Orte. Morgen geht's vermutlich nochmal runter Richtung Oudeschild. Morgen ist Beach Food Festival. Das Wetter spricht nicht dagegen, es soll schön und sonnig werden. Man darf es kaum laut aussprechen: so viel trockene Tage sind wir im Juli Urlaub gar nicht gewöhnt. Umso schöner 🙂
Nachdem wir früh von kreischenden Möwen geweckt wurden, sind wir gegen Mittag nach einem ruhigen Frühstück gestartet. Vorher kam noch ein Fasan mit ein paar kleinen Begleitern am Wohnmobil vorbei.
Heute mittag war es noch bedeckt, aber um die 20 Grad. Ein Ziel der Tour war das Naturzentrum De Marel. Rine große Vogelbeobachtungsstation mit zwei Rundwegen, die man zu Fuß entlang spazieren kann. Viele Vögel haben wir nicht gesehen und haben uns dann langsam wieder auf den Rückweg begeben. Die Fahrradstrecke durch die Dünen ist wirklich toll. Super Radwege und eine tolle Landschaft. Nach einem kurzen Eis-Stop in de Cocksdorp, ein kleines Dörfchen hier in der Nähe des Platzes, sind wir bei strahlendem Sonnenschein wieder am Platz gelandet. Heute Abend ging es wieder zum Strand. Robbie war auch wieder da 🙂 Für morgen ist auch kein Regen angesagt, so dass wir vermutlich eine andere Radtour machen 🌞
Heute ging es um neun Richtung Texel. Losgefahren bei Regen ☔️ die Vorhersage für Texel war aber gut. Deutlich besser als bei uns. Unterwegs ein Wolkenbruch. Regen satt. Kennen wir ja leider im Juli.
Fast staufrei (Osnabrück mal ignoriert) sind wir pünktlich zur 14 Uhr Fähre angekommen. Unser Platz, Duinpark en Camping De Robbenjager liegt fast am Ende der Insel. Fast am Leuchtturm. Gegen 15 Uhr sind wir auf den Platz angekommen, eingerichtet und bei einem Rosè auf den Urlaub angestoßen. Hier bleiben wir 7 Nächte. Der Platz hat einen direkten Strandzugang. Keine 200m durch die Dünen. Und was für ein schöner,breiter Strand 🤩. Trotz Hochsaison recht wenig los. Das Wetter hier ist super. Warm, sonnig, ein bisschen windig. Ab und an bewölkt. An diesem Strandabschnitt herrscht aufgrund der Strömung Schwimmverbot. Vermutlich deshalb so ruhig. Wir sind zur ersten Strandbar gelaufen. Auf Texel trinken wir Texels. Das gab es hier tatsächlich nicht 😱 also ein Rosè. Das erste (und letzte) Bier auf Texel soll dann schon ein Texels sein. Also machten wir uns auf dem Weg zum Leuchtturm. Die andere Strandbar. Unterwegs lag mitten am Strand eine Robbe, im Wasser schwammen ein paar. So toll 🤩
Lecker Kibbeling gab es hier auch.
Morgen machen wir eine Radtour. Das Wetter soll ja gut werden
Heute ging es noch zum letzten Platz unserer Reise. In Mecklenburg-Vorpommern bei Hagenow haben wir noch einen Platz gefunden. Dank Pfingstwochenende nicht ganz so einfach. Der Platz Texas MV kostet auf den XXL Stellplätzen 10 Euro. Alles gut, alles nett. Von Regen, Wind und Sonne hatten wir alles dabei. Morgen fahren wir heim. 16 Tage sind nun um. Ein interessanter, abwechslungsreicher Urlaub. Litauen war schön, aber Lettland und Estland haben uns deutlich besser gefallen. Es gab schönere Plätze. Nicht zu voll.
Polen finde ich persönlich immer wieder schön. Preislich sind sowohl Litauen und Polen auf Plätzen nicht günstig. Oft gibt es an den Hotspotd nur einen Platz. Einen Platz unter 35 Euro? Fast unmöglich. Trotzdem schön. Wir haben viel gesehen und viel unternommen. Eine spannende Zeit. Im Juli schauen wir mal, ob es ruhiger wird. Mal sehen.
So, nach einem erneuten Besuch von Stettin sind wir uns einig: unsere Stadt ist es nicht. Sie ist sehr "zerrissen". Die Stadt mit der Fußgängerzone liegt ganz woanders als das Zentrum. Die Altstadt ebenso. Wobei es sich bei der Altstadt um einen kleinen Platz mit ein paar Restaurants bzw. Brauerei handelt. Wir sind dem 7km Weg nicht gefolgt. Wir hatten gestern bereits viele Punkte gesehen. Wir sind erst beim Schloss der Pommerschen Herzöge gewesen. Das Museum selbst haben wir nicht besucht sondern sind stattdessen zur Aussichtsterrasse auf dem Turm der erzbischöflichen Basilika St. Jakob. Hier geht es mit dem Fahrstuhl auf die Terasse. Die ist leider allerdings verglast. Trotz allem ein netter Ausblick. Dann gab es gefühlt noch einmal einen kurzen aber heftigen Regenschauer. Wir haben uns dann entschlossen, nur noch ins Einkaufszentrum zu gehen und uns dann auf den Heimweg zu machen. Umgehauen hat uns Stettin nicht. Ja, es gibt ein paar schöne Ecken und Häuserfronten, aber die muss man eben suchen.
Morgen geht's nach Deutschland. An einem Stück war uns die Strecke zu weit, so dass wir in Hagenow noch einen Zwischenstopp einlegen. Die Fahrerei über Berlin bzw die A2 wollen wir uns sparen. Jetzt fahren wir morgen zwar einen Umweg, der Platz den wir ansteuern scheint aber ganz schick. Und wir kommen dann über Hamburg heim.
Wir sind doch nicht an der Ostseeküste 🫢 stattdessen sind wir in Szczecin. Stettin. Es war verkehrsgünstiger für uns gelegen und wir sind komplett stau-und stressfrei an einer Marina
angekommen. Hier stehen wir wirklich schön. Mit dem Bus sind es rund 30 Minuten in die Stadt. Nach einem wolkenbruch kurz nach der Ankunft klarte es sich wieder auf und
wir haben eine erste Tour durch Stettin gemacht. Szczecin soll eine der größten und schönsten Städte Westpommerns sein. Für uns ist sie im ersten Eindruck wirr und laut. Es erschließt sich uns
nicht so ganz und wir haben uns die Füße plattgelaufen.
Morgen geht es nochmal ganz in Ruhe los. Ein roter Faden (eine Markierung auf dem Bürgersteig) führt rund 7km durch die Stadt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Wir sind
gespannt.
Heute sind wir einen Großteil der Strecke über Land Richtung Darłowo gefahren. Das Ziel war ein Winzer. Ein Winzer in Polen. In der Nähe der Ostsee? Wer uns kennt, der weiß: wir lieben Wein. Die Fahrt ging mal wieder über zum Teil schlechte Straßen. Aber irgendwann waren wir hier. Der Platz liegt toll im Grünen, ähnlich wie in Deutschland viele Landvergnügen Plätze. Es hat kurz nach Ankunft gewittert und geregnet. Daher war heute Nichtstun angesagt. Der Winzer hat bei einer Fläche von 2ha trotzdem 4 Sorten Wein und sogar einen Prosecco. Aber: Rund 18 Euro die Flasche 😳 wir heben uns die Flasche für gute Zeiten auf 🤣
Morgen geht's nochmal an die Küste. Ob noch in Polen oder schon auf der deutschen Seite, haben wir noch nicht entschieden.
Wieder stand ein Danzig Besuch auf dem Programm. Zu Beginn allerdings mit Regen. Da es in der Stadt durch den Regen auf dem Kopfsteinpflaster so glatt war, musste ich erstmal Schuhe kaufen 🫣
Zuerst ging es in die Marienbasilika. Da gerade diverse Stadttouren unterwegs waren und gefühlt zusätzlich zig Schulklassen, war es rappelvoll. Die Basilika ist 105,2 m lang und im Querschiff 66,2 m breit. Das Stern- und Kristallgewölbe wird von 26 freistehenden Säulen getragen. Sie ist nicht so prächtig, wie wir erwartet haben, aber interessant anzusehen.
Dann ging es auf die Außenplattfom des Rathauses. Der Rathausturm ist 80 Meter hoch und das zweithöchste Gebäude in der Altstadt von Danzig (direkt nach der Marienbasilika). Hier kommt man in einem guten und breiten Treppenhaus bis zur Aussicht. So gute Zugänge sind wir von anderen Besichtigungen gar nicht gewöhnt. Anstrengend ist es trotzdem 🫢 aber die Aussicht über Danzig ist einfach grandios.
In der Nähe waren wir noch in der Nikolaibasilika. Was für eine tolle, prächtige Kirche. Es lief gerade ein Orgelspiel. Wirklich beeindruckend.
Nach einem großen Rundgang durch diverse Ecken Danzigs sind wir zum Abschluss noch in im Muzeum Archeologiczne W Gdańsku. Hier konnte man in einer kurzen Führung die Grundmauern und Reste einer alten Kirche besichtigen.
Mit platten Füßen und kaputt ging es nach einem Essen wieder heim. Morgen geht's weiter. Mal sehen, wo wir landen. Wir müssen geschickt planen, da auf der Autobahn scheinbar zig Sperrungen sind.
Rund 60km weiter und wir stehen beim Stogi 128. Plätze in Danzig selbst gibt es nicht. Dafür 2 hier in Stogi. Die Preise sind erwartungsgemäß recht hoch. Wir haben hier allerdings noch Nebensaison und der Platz kostet für 2 Nächte rund 54 Euro. Der Strand ist in ca. 300 m entfernt, die Bahn ebenfalls. Allerdings fährt aktuell nur ein Bus, dafür kostenlos. In 20 Minuten ist man fast in der City. Gdańsk zählt heute rund 460.000 Einwohner und ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Pomorskie (Pommern).
Was für eine schöne Stadt. Wir waren direkt hin und weg. Ich hatte Danzig gar nicht auf dem Schirm. Aber die Stadt ist wirklich interessant. Dietmar sagt: die schönste Stadt an der polnischen Ostseeküste, sagt man. Tolle bunte Häuserfronten, wie gemalt. Wahnsinnig trubelig. Heute haben wir nur einen Stadtbummel mit Shoppingtour geplant. Dietmar wollte nach Schuhen gucken. Ich nach allem, was man vielleicht brauchen könnte 😉 wir wurden beide fündig. Dietmar hat 2 Paar Schuhe, ich 2 Taschen gefunden.
Nach nem Abendessen und einem Bier ging es zurück.
Morgen machen wir eine Stadtour mit Besichtigung. Hier gibt es ja einiges zu sehen.
Heute ging es rund 540km in Richtung Danzig. Früh gestartet ging der Plan auf, die Straßen waren recht leer.
Unser Stopp der Reise durch Polen führte uns der Weg nach Danzig zur beeindruckenden Marienburg (Malbork), einem wahren Juwel mittelalterlicher Baukunst. Hier stehen wir rund 500km von der Burg entfernt auf einem Camp. Dem einzigen. Wie so oft auf unserer Reise
Die gigantische Backsteinburg, einst Hauptsitz des Deutschen Ordens, ist heute ein UNESCO-Weltkulturerbe – und völlig zurecht.
Schon beim Näherkommen erhebt sich die Festung majestätisch über dem Fluss Nogat. Die Dimensionen sind überwältigend: Die Marienburg gilt als größte Burg der Welt, gemessen an der Fläche. mit einem Audioguide bewaffnet startet unsere rund 2 stündige Tour durch die Burganlage. Innerhalb ihrer roten Mauern erwarten einen nicht nur Ritterromantik und Wehrgänge, sondern auch kunstvoll restaurierte Innenräume, eine Schatzkammer und eindrucksvolle Ausstellungen zur Ordensgeschichte.
Besonders faszinierend war die riesige Hochmeisterkapelle und der Ausblick vom Wehrturm – ein perfekter Fotospot mit Blick über das Burggelände und die umliegende Landschaft.
Marienburg ist nicht einfach ein kurzer Stopp, sondern ein echtes Abenteuer in die Vergangenheit und faszinierender Baukunst
Morgen geht's für 2 Tage Richtung Danzig. Mit nur 60km eine kurze Anreise. Also können wir ein wenig Ausschlafen.
Ausgeschlafen und ausgeruht ging es heute mit dem Bus nach Kaunas. Der Bus hält 5 Minuten vom Platz entfernt und fährt knapp 20 Minuten. Die Fahrt kostet pro Person ein Euro,die man diesmal beim Busfahrer zahlen muss.
Zuerst ging es ins Centrum. Sehr sauber, sehr schick. Nach der ersten Kirchenbesichtigung ging es quer durch die Stadt. Da wir Zeit hatten, Dietmar Schuhe brauchte sind wir durch das Akropolis Einkaufszentrum geschlürt. Schön, nicht zu voll und für Dietmar erfolgreich. Danach ging es Richtung Castle. Durch die wirklich schöne Altstadt. Nach einem kleinen Zwischenstopp in einem Pub - wir haben ja Urlaub- sind wir in der wirklich wunderschönen Peter & Paul Kathedrale gelandet. Man kann die wirkliche Pracht mit ihren vielen Details auf Fotos gar nicht einfangen.
Gemütlich ging es weiter zur Burg von Kaunas. Hier konnten wir allerdings nur die Kirche besichtigen.
Nach einem tollen Tag in einer Stadt, die uns wirklich gut gefallen hat, ging es wieder zurück. Heute Abend müssen wir uns mal mit der Weiterfahrt beschäftigen. Es geht nun Richtung Polen.
Auf geht's nach Vilnius. Wir haben aufgrund der Zeit entschieden, direkt nach Vilnius zu fahren. Zwei Zwischenstopps haben wir geplant. Der erste führte uns zum Kreuzhügel (Kryžių kalnas). Der "Berg der Kreuze" befindet sich inmitten eines Ackerlandes, sechzehn Kilometer von Šiauliai entfernt. Man sieht ihn von der Autobahn Šiauliai - Ryga aus. Der Hügel ist 60 Meter lang und 40-50 Meter breit. Laut der Website ist es schwer, sich so viele Kreuze an einem Ort vorzustellen. Aber all diese Kreuze erzählen von persönlichen und öffentlichen Unglücken und Katastrophen. Ein Kreuz wurde zum Beispiel nach dem Untergang der Fähre "Estonia" aufgestellt. Es sind mit Sicherheit über 100.000 Kreuze, wenn nicht deutlich mehr.
Danach ging es zum Europapark.
Seinen Namen verdankt der Park seiner örtlichen Lage in der Nähe des geographischen Zentrums von Europa. Gemeint ist hiermit nicht die Europäische Union, sondern der Kontinent Europa. Dieser befindet sich nach einer Berechnung des französischen Institut Géographique National aus dem Jahre 1989 bei folgenden Koordinaten: 54° 54′ 0″ N, 25° 19′ 0″ O
Das Ziel des Museums ist es, dem geographischen Zentrum Europas durch Werke der Kunst Bedeutung zu verleihen. Auf einer Fläche von 55 ha werden hier mehr als 100 Skulpturen ausgestellt, die von Künstlern aus 33 Ländern geschaffen wurden.
Die Fahrerei war sehr anstrengend. Rund 360km. Nach der ersten halben Stunde hätte ich fast ge*****🤢 ständige Bodenwellen mit allem was dazu gehört. Von engen, kaputten Landstraßen, guten Autobahnabschnitten und engen, übersichtlichen Ecken.
Aber nun sind wir in Vilnius gelandet. Hier stehen wir beim City Camping. Ein Parkplatz an der Messe. Offiziell geöffnet ab 1.6. Also gibt keine Serviceleistungen. Nur ein Platz. Aber da wir sowieso nur in die Stadt wollen, passt es.
Heute ging es leider runter von der Kuhrischen Nehrung. Mein Mann hat gewonnen 🤷♀️
Wir sind weiter in nordöstlicher Richtung und wollten zum Cold War Museum (Šaltojo karo muziejus). Hier handelt es sich um einen unterirdisch in Bunker verbauten Raketenanschusskomplex. 8 gab es insgesamt in Litauen. Von den vier unterirdischen Schächten (rund 30m tief) wurde einer aufbereitet und konnte besichtigt werde. Der Zugang kostet 10 Euro pro Person und 4 Euro für einen Audio Guide. Die Führung mit Guide dauert rund 1 Stunde und erklärt den kalten Krieg und viel über die Raketentechnik mit seinen Atomsprengköpfen. Grundsätzlich sehr interessant, aber laut und dadurch sehr wuselig. Verschiedene Erklärungen durch Lautsprecher, dazu parallel der Audio Guide und wenn es dumm lief, noch Besucher, die gesprochen haben oder ein Audio Guide in anderer Sprache hatten 🙄 trotzdem recht interessant. Schon allein deshalb, was früher gebaut wurde. Danach ging es auf Platzsuche. Ca. 3km sollte etwas sein. Die Fahrt allerdings war....spannend. Solche Straßen kannten wir bis dato nur aus Lettland. Irgendwann hatten wir wieder befestigte Straße unter uns und wurden direkt an der Straße gefragt, ob wir auf den Campingplatz Banga wollten. Campingplatz ist etwas übertrieben. Ein Platz auf der Wiese aber mit direktem Zugang und Blick auf den Lake Plateliai, in der Rajongemeinde Plungė. Uns gefällt es hier! Morgen geht's weiter. Mal sehen, wo wir landen.
Heute war eine Radtour zur Dead Dune auf dem Plan. Die Düne ist rund 20km mit dem Rad entfernt, das Wetter dafür phantastisch. Sonnig, aber nicht zu warm. Die Radwege hier sind super und führen in Nida am Wasser entlang, dann geht's auf super befestigten Wegen durch den Wald. Was hier sofort auffällt: der Eintritt auf die Kuhrische Nehrung ist gerechtfertigt. Es ist super sauber, egal wo man hinsieht. Es gibt immer wieder Rastmöglichkeiten, öffentliche WCs oder mindestens Dixis. Dietmar war völlig fasziniert, weil hier sogar der Grünabfall abgeholt wird.
Was es hier allerdings gibt sind Viecher, am Boden, in der Luft. Man fährt ständig durch irgendwelche mega Schwärme. Sie beißen wenigstens nicht. Zumindest die Fliegviecher. Ameisen gehen sofort in die Schuhe, sobald man kurz stehenbleibt. Ich hab irgendwann die Schuhe auch mit Insektenzeugs eingeschmiert, dann ging es.
Ein Zwischenstopp hatten wir bei Lighthouse of the Cape of Horses (Žirgų rago švyturys). Von dort war es eigentlich nur noch knapp 2km von der Düne entfernt. Man konnte sie schon sehen. Irgendwie haben wir uns aber völlig verrannt. Plötzlich gab es keine wirklichen Wege mehr und wir mussten die Räder gefühlte 5km (wahrscheinlich waren es nur 2-3km) quer durch den Wald über Sand schieben 🙄 was für ein Akt. Irgendwann kamen wir tatsächlich wieder auf den regulären Radwege und sind auch endlich an der Düne angekommen.
Der Zugang zur Düne kostet pro Person 5 Euro. Und, nicht anders zu erwarten, geht es hoch. Sehr hoch 🙄 erst auf Holzstegen, dann "Schuhe aus" und ab durch den Sand. Die Düne ist riesig, der Ausblick wirklich toll. Man kann das auf Fotos gar nicht festhalten. Ich hab zwei Videos eingestellt.
Zurück hatten wir beide keine Lust mehr, nutzt ja aber nix. In Nida hatten wir endlich einen kurzen Zwischenstopp am Wasser auf ein kühles Bier und sind dann in Hafennähe noch was essen gegangen.
Kaputt aber gut zufrieden sind wir wieder am Platz angekommen. Ein schöner Tag, eine schöne Tour. Wir diskutieren noch, ob wir morgen weiterfahren, oder noch einen Tag bleiben. Mal sehen, wie wir uns entscheiden 🤷♀️
Gestern Nacht haben wir Um 22:45 Uhr waren wir von der Fähre runter und wollten entsprechend nicht mehr weit fahren. Auf Empfehlung einer Baltikum Gruppe haben wir ein Plätzchen für die Nacht in Klaipeda anvisiert. Es handelt sich zwar nicht um einen offiziellen Stellplatz aber Parkbuchten am Skulpturenpark in Klaipeda. Nach einen paar extra Runden aufgrund diverser LKW Verbotszonen haben wir es irgendwann geflissentlich ignoriert und sind am Platz gelandet. Eine ruhige Spielstraße. Das Womo hätte auch keine 30 cm länger sein dürfen, dann hätte es nicht geklappt. Hier haben wir Eibe ruhige Nacht mit noch einem niederländischen Camper verbracht.
Um 9:00 Uhr ging es erneut zum Hafen. Diesmal war die neue Fähre für die Überfahrt auf die Kuhrische Nehrung nach Smiltyne unser Ziel. Die Fähre pendelt und man hat grundsätzlich keine langen Wartezeiten. Wir hatten aber Glück und konnten sofort auf die Fähre. Die Fähre kostete uns 46,60 Euro und fährt keine10 Minuten. Es gibt nur einen Campingplatz auf der Nehrung, dazu bleibt man knapp 48 km auf der Hauptstraße. Die Zufahrt zur Nehrung kostet Eintritt, da es sich um einen Nationalpark handelt. Dieser lag für uns bei 20 Euro für die gesamte Dauer des Aufenthalts.
Allein die ersten Kilometer sind landschaftlich absolut toll. Fantastisch grüne Wälder, durch die die Straße führt. Irgendwann wird es lichter und man sieht linker Hand die Küste mit einen netten kleinen Ort. Allerdings waren die Straßenverhältnisse selbst zwischenzeitlich zum Teil eine Katastrophe. Schlaglöcher wechseln sich ab und es ist wirklich kein Spaß mit dem Wohnmobil zu fahren. Irgendwann sind wir aber beim Nida Kempingas angekommen. Der Platz liegt im Kiefernwald und gefällt uns gut. 34 Euro kostet er pro Nacht inkl Strom und Sanitär. Man hat freie Platzwahl, da er lange nicht ausgebucht ist. Gegen Mittag sind wir zu Fuß nach Nida. Zuerst ging es zur Parnidis Düne mit dem Sonnenuhr-Kalender. Alleine für die Aussicht hat sich die Reise auf die Nehrung schon gelohnt. Von hier aus kann man die russische Grenze (vermutlich knapp einen Kilometer entfernt) sehen. Früher konnte man über die Grenze Richtung Kaliningrad. Heute lässt man das besser sein.
Es führt ein Rundweg entlang der Düne in Richtung Nida. Vorbei an dem "Valley of death". Hier hab ich ein kurzes Video erstellt, das kann man auf Fotos gar nicht festhalten. Kurz vor Nida kann man einen Abstecher zum "Valley of silence". Ein riesen Thron / Stuhl (erinnert ein ganz klein wenig an Game of Thrones", der zum Sitzen und "Stille genießen" einlädt. Folgt man dem Weg weiter, landet man schon bald in Nida. Ein kleiner, schicker Ort mit bunten Häusern und schönen Gärten. Während unser Pause hat es dann kurzzeitig angefangen zu regnen, so mussten wir den Schauer nutzen, um noch gemütlich einen Wein zu trinken. Den Leuchtturm von Nida haben wir wetterbedingt nicht mehr besucht. Morgen soll es aber den ganzen Tag sonnig sein. Da fahren wir Rad und wollen gerne zur "Dead Dune". Rund 18km entfernt. Wir sind sehr gespannt. Beim Vorbeifahren sah es schon großartig aus.
Mein Fazit am Tag 1: ich gewinne im Lotto und bleib einfach hier 🙂
Heute sind wir den ganzen Tag auf See. Alles ein wenig durcheinander. Irgendwie haben wir verschlafen und es grad noch so zum Frühstück geschafft. Auf dem Schiff gilt die Uhrzeit von Litauen, also eine Stunde weiter. Frühstück geht bis 11 Uhr, 10:30 Uhr waren wir da 🫢
Hier kann man tagsüber nicht wirklich was machen. Außer schlafen und nix tun.
Die Kabine hat keinen Fernseher. Freies Internet gibt es pro Tag für nur 30 Minuten. Man kann dann verschiedene Pakete buchen. Heute früh hab ich dann mit Erschrecken festgestellt, dass sie auch keinen Fön haben. Naja, ich will ja keinen Schönheitswettbewerb gewinnen 🤭
Der Lunch war gut. Man kann direkt mit Blick aufs Wasser essen.
Um 22 Uhr soll das Schiff in Klaipeda ankommen. Ich denke, es wird früher, da die Fähre über ne halbe Stunde früher abgelegt hat.
Die Fähre ist lange nicht ausgebucht. Aber ehrlich gesagt möchte ich das auch nicht erleben.
Die Stena Line nach Liepaja hat uns um einiges besser gefallen, dabei war sie deutlich günstiger. Aber so schnell fahren wir vermutlich nicht wieder ins Baltikum.
Heute ging es gegen Mittag los nach Kiel zur Fähre nach Klaipeda. Ein trauriger Einstieg ins Womo ohne Katz 😓 es soll wohl mit der Zeit besser werden. Im Herzen ist er immer dabei!
Gegen 17 Uhr sind wir am Hafen angekommen. Bisschen Stau unterwegs, aber nicht dramatisch. Um 22 Uhr ging die Verladung los. Die Fähre ist lange nicht ausgebucht, wir konnten trotzdem erst als vorletztes an Bord. Aber: kein Stress beim Aussteigen, kein Drängeln. Viel Platz und Ruhe nach dem Einparken. Das war auf dem Weg nach Liepaja deutlich anstrengender. Die Fähre hat sogar eine halbe Stunde früher abgelegt. Aber wie auch nach Lettland ist es eben eine Trucker Fähre. Viel gibt's nicht. Zwei Bars und einen (recht teuren Shop). Dann machen wir halt 22 Stunden nix 🤷♀️
Morgen kommen wir um 22 Uhr In Klaipeda an. Da suchen wir nur noch einen Platz für die Nacht und Montag geht's dann auf die Kuhrische Nehrung.
So, leider der letzte Platz unserer Tour. Aber nach dem Urlaub ist bekanntlich vor dem Urlaub 😉
Heute sind wir rund 1,5 Stunden von zu Hsuse entfernt. Bei der Burg Heiligenberg. Hier gibt es unterhalb der Burgruine ein Restaurant und Hotel mit 6 toll angelegten Stellplätzen. Der Blick ist toll, das Wetter phantastisch. Also machen wir uns auf zur Burg. Ein bisschen bergauf zur Burg. Unterhalb war noch ein Künstler-Rundweg ausgeschildert, den wir erstmal abgelaufen sind. Ungefähr auf der Rückseite sollte es laut maps ein Weg zur Burg geben. Leider dem nicht so. Es ging bergab, bergab. Immer weiter von der Burg weg. Wie solltest anders sein, irgendwann mussten wir auch wieder hoch. Und es ging durchgängig nur noch bergauf 🙄
Als wir das Burghotel wieder erreicht haben, brauchten wir erstmal eine Pause. Danach konnten wir uns dann doch noch überwinden, einen zweiten Anlauf zur Burg zu nehmen. Uns erwartete ein absolut toller Ausblick über das schöne Hessenländle. Es hat sich gelohnt!
Abends waren schwere Gewitter angekündigt. Es zog sich dunkel zu und wir sind nur noch ins Restaurant. Gut bürgerliche Küche mit sogar kostenlosem Dessert für die Wohnmobil-Leute 🙂
Es grummel am Abend zwar und es gab Regen, aber das schwere Gewitter blieb zum Glück aus.
Den Platz hier werden wir uns aber auf jeden Fall merken. Hier passt eigentlich alles 🙂
Morgen geht's leider heim. Aber der nächste große Urlaub steht ja bald bevor!
In der Brauerei konnte man am Frühstücksbuffet teilnehmen. Also sind wir um halb neun zum Frühstück und sind gut gestärkt hier direkt auf den Brauereiwanderweg gestartet. Aufseß selbst ist mit seinen vier Brauereien Weltrekordhalter für die größte Brauereiendichte pro Einwohner. In den jeweiligen Brauereigaststätten erhält man einen Brauereienweg-Wanderpass. Beim Besuch der vier Brauereigasthäuser wird dieser abstempelt und bei der letzten Brauerei bekommt man als Erinnerung eine Urkunde "Fränkischen Biergenießer der Weltmeister".
Ein schöner Weg der durch die Felder, Wiesen und Wälder führt. 2 Strecken sind circa je 5km, 2 Strecken dann je 2km. Zumindest hatten wir die Runde so gedreht, dass wir die kurzen Strecken zum Schluss hatten. Die reine Wanderzeit lag bei etwas über 3,5 Stunden und war gut machbar. Das Wetter war super. Nicht zu warm, aber trocken. Bei der vorletzten Brauerei kam die Sonne raus, so dass wir im Biergarten mit anderen netten Wanderen unser Bier trinken konnten.
Morgen geht's weiter Richtung Heimat. Eine Übernachtung kurz vor zu Hause planen wir noch im Schwalm-Eder-Kreis.
Heute früh ging es auf direkt rund 120km weiter Richtung Norden zur Reichold Brauerei nach Aufseß. Hier gibt es einen Stellplatz für rund 38 Fahrzeuge und er war erstaunlich gut gefüllt. Hier wollen wir 2 Tage bleiben. Heute hat es fast den ganzen Rag geregnet, so dass wir nachmittags in die Gaststube eingekehrt sind. Das Bier ist gut und die Preise deutlich besser als bei uns.
Morgen soll es trocken bleiben, so dass wir nach dem Frühstück den Brauereiwanderweg gehen wollen.
Wir werden berichten 🙂
Heute haben wir mal ganz in Ruhe ausgeschlafen. Um 0:00 Uhr haben wir noch auf Dietmars Geburtstag angestoßen, so dass wir ausgeschlafen ganz in Ruhe ausgiebig gefrühstückt haben. Heute ging es dann nur eine kleine Runde durch die Weinberge. Sobald der Himmel aufklarte, war es wieder warm und schön. Der Blick auf den Main ist toll. Die ersten Weinreben werden langsam grün.
Morgen geht's zur Reichold Brauerei nach Aufseß, weiter Richtung Heimat.
Dort gibt es einen 14km Brauereiwanderweg. Mal schauen, wie das Wetter wird.
So, das Womo mit seinen Scheiben ist wieder schick und wir sind gegen neun Uhr gestartet. Nicht zum Brombachsee, sondern doch ne Ecke weiter zum Winzer im Nachbarort von Dettelbach. Hier bleiben wir 2 Tage uns machen morgen mal einen ganz ruhigen Start mit Ausschlafen (hach, wie schön 🤩).
Wir stehen beim Weinbau Düll. Heute noch alleine. Ab Donnerstag/Freitag soll es hier voller werden. Schräg gegenüber ist Weingut Mangold mit einem richtigen Stellplatz mit toller Aussicht und schon recht voll. Wir stehen auf der Wiese und haben Platz und unsere Ruhe 🙂 Die Winzer sind völlig unkompliziert und herzlich. So hatten wir direkt bei der Anmeldung bereits eine Weinprobe 😋 der Wein ist gut und wir haben uns mit dem ein oder anderen Wein und Secco eingedeckt. Leider hat die Schankwirtschaft noch geschlossen und öffnet erst am Sonntag "aber a Brotzeit könnt ihr immer bekommen". Uns gefällt es gut. Mal schauen, was wir morgen so unternehmen.
Das Hofstübel ist wirklich zu empfehlen. Die Wohnung super schick, das Frühstück super und ruhig ist es hier auch und alle sind sehr nett. Heute ging es nach dem super Frühstück mit dem
Rennhobel nach Passau. Das Auto fährt sich wie ein GoKart und ist für kurze Strecken mit Sicherheit nicht schlecht. Mir wäre er zu klein 🫢 Passau ist ca.30km entfernt
und definitiv eine Reise wert.
Ein sehenswerter Dom, eine nette Altstadt mit vielen kleinen Gassen. Hier kann man es gut aushalten.
Nachmittags sind wir dann noch auf eine kleine Wanderung zum Saußbachklamm. Hier geht eine nette Runde um den Saußbachklamm über Stock und Stein durch den Wald. Anschließend noch einen Besuch durch Waldkirchen mut seinen bunten Häuserfronten an der Hauptstraße.
Nach dem Besuch beim Glaser haben wir uns noch das Gelände von Knaus Tabbert angesehen. Man fragt sich, wer die Menge an Fahrzeugen und Wohnmobilen kauft. Eine kleine eigene Stadt in Jandelsbrunn. Gefühlt alles in Jandelsbrunn hat Mut Wohnmobilen und Co zu tun.
Morgen geht's weiter. Mal sehen, ob es am Brombachsee einen Platz für uns gibt.
Heute ging unser Auto in die Werkstatt bzw zum Glaser. Die Ausenscheiben müssen neu verklebt werden. Die Werkstatt ist in Jandelsbrunn, ca. 30 km von Passau entfernt. Wir haben im Nachbarort eine Ferienwohnung gebucht, wir können den Katz ja nicht alleine im Wohnmobil lassen. Die Wohnung gehört zum Hofstüberl und liegt direkt am Golfplatz. Sie ist richtig schick, so dass wir uns hier zwei (knappe) schöne Tage machen. Vom Glaser haben wir einen kleinen E-Smart bekommen, so dass wir hier mobil sind. Morgen wollen wir wohl nach Passau. Mal sehen, was der Tag bringt.
Heute ging es früh um 5:30 Uhr los nach Bayern. Unser Auto kriegt neue Scheiben und die Werkstatt ist in Jandelsbrunn. Also verbinden wir das Gnze bei der Strecke mit einem Urlaub im Süden Deutschlands. Hinter Fulda haben wir nach einer Pause geschaut, wo wir den ersten Stopp machen. Wir haben uns für den Wohnmobilstellplatz Bischberg entschieden. Dieser liegt etwas über 6,5 km vor Bamberg, direkt am Main. Der Platz hat rund 250 Plätze, war aber lange nicht voll und man hat hier freie Platzwahl. Wir haben einen direkten Blick auf den Main. Das Wetter ist nicht schlecht. Maximal Nieselregen.
Wir sind mittags mit dem Rad nach Bamberg. Was für eine schöne Stadt, insbesondere die Altstadt. Tolle Gassen, bunte Häuserfronten, viel Gastronomie und ziemlich stark besucht. So sind wir natürlich in die erste Brauerei und haben ein erstes Rauchbier getrunken. Den Rauchgeschmack im Bier muss man mögen 🤷♀️
Nachher ging es natürlich in den Dom und die Residenz Bamberg. Nach einem Bummel durch die Stadt und einem typisch fränkischen Essen ging es dann wieder heim.
Der Katz ist erfreulich gut drauf und frisst mehr als zu Hause. Vielleicht wollte er auch einfach nur wieder "on Tour".
Morgen geht's knapp 300 km weiter südlich nach Jandelsbrunn.
Es ist grau, aber es regnet nicht. Mit der Urlaubsplanung sind wir noch nicht ganz so weit gekommen. Da machen wir im neuen Jahr weiter. Wir hatten noch kurzzeitig überlegt, ob wir nach Nordhorn fahren, Gas kaufen. Aber auspacken? Wegräumen? Ach ne. Dann lieber Risiko 🤭
Heute haben wir nachmittags mal unsere faulen Knochen bewegt und haben einen Spaziergang durch Het Hulsbeek gemacht.
Das Naherholungsgebiet bietet ein riesen Angebot. Über einen Badestrand, SUP Verleih, Kartbahn, Hochseilgarten und Mountainbike-Park gibt es noch viele weitere Freizeitangebote. Hier wird es einem im Sommer (insbesondere mit kids) sicher nicht langweilig. Auch zum Spaziergang und Radfahren gibt es genug Möglichkeiten.
Abends ging es mit dem Rad rund 3,5km nach Deurningen. Dort hatten wir bei Pelles mit Jörg und Sabine einen Tisch reserviert. Hier gibt eseine große Auswahl an diversen Biersorten und leckeres Essen. Für uns sehr zu empfehlen. Für morgen ist hier auf dem Platz ein gemütliches Beisammensein geplant. Letztes Jahr war es sehr schön ☺️
Heute wollten wir endlich mal unser niederländischen Leergut loswerden. Die Niederlanden haben nun auch ein Pfandsystem für Dosen und Flaschen und aus dem letzten Harlingen Urlaub hatten wir noch einige Reste, die wir loswerden wollten. Also mit dem Rad nach Oldenzaal. Es ist zwar trocken, aber kalt und nebelig. Oldenzaal ist ein kleines aber recht nettes Städtchen mit einer Einkaufspassage und ein paar netten Gassen und einem kleinen Markt. Nach einem kleinen Stadtbummel ging es dann, eingedeckt mit Medikamenten und Texels es am frühen Nachmittag wieder heim. Heute geht es dann vielleicht an die Urlaubsplanung fürs nächste Jahr. Mal sehen, wie weit wir kommen.
Heute ging es um elf mal wieder zu Topparks t"hulsbeck. Es ist einer meiner Lieblingplätze kurz hinter der niederländischen Grenze. Wir haben direkt den Platz wie im letzten Jahr, direkt an der Einfahrt. Diesmal statt Pavillon neben uns ein Weihnachtsauto. Komplett mit Lichterketten geschmückt. Im Dunkeln ist es schon besonders schön anzusehen. Im Laufe des frühen Nachmittags sind noch einige angereist. Laut den Betreibern ist er wohl ausgebucht. Aus der Camper Gruppe sind Jörg & Sabine aus Herford auch hier.
Heute ist es extrem neblig, aber es regnet wenigstens nicht. Wir machen einen ruhigen Tag heute. So wie es im Urlaub sein soll.☺️
Heute ists eher unschön draußen. Nieselregen, grau und usselig. Also machen wir mal nix. Nur zum Kaffee ging es mit einem Teil der geselligen Camper. Abends geht es ins Fairway knapp 2km entfernt am See entlang zu einem netten Abend in großer Runde.
Morgen geht's wieder heim und dann ist erstmal Reisepause 🙄
Zuerst einmal: Heizung läuft wieder. Natürlich 🙂
Nach dem Ausschlafen ging es mittags rund 7km weiter zum Twistesee. Die Anfahrt war kurzzeitig etwas spooky, weil uns die Navis über Feld und Wiese schicken wollte. Wir haben uns dann aber für den Weg auf der Hauptstraße entschieden und sind gegen 12 Uhr angekommen. Es ist hier etwas grau und die Sonne versteckt sich. Aber es ist trocken. Dann ist ja alles gut 🙂
Wir stehen hier am Reisemobilhafen Twistesee und treffen uns hier mit den "Geselligen Camper".
Vorher geht's ne Runde zu Fuß um den Twistesee. In 6,4 km kommt man durch den Wald einmal um den See. Auf der einen Seite geht es doch teilweise ganz schön hoch und runter. An der anderen Seite führt ein schöner Weg flach direkt am See entlang. Abends ging es auf einen geselligen Abend mit 24 Mitcampern in den Wintergarten auf eine Pizza oder das ein-oder andere Getränk. Eine bunt gemischte nette Truppe und ein netter Abend beenden den Tag.
Heute ging es früh noch zu Renates Geburtstag. Für 14 Uhr war die Abfahrt Richtung Hessen geplant. Und wir waren pünktlich. Wir wollten uns hier einmal auf dem Weg zum Twistesee den Stellplatz "Wohnmobilhafen unter dem scharfen Stein" anschauen. Mittels Webcam kann man sich über die Auslastung des Platzes informieren. Es gibt einen Platzbereich für kleine und einen für große Fahrzeuge. Sanitäranlagen vorhanden, Ver-und Entsorgung ist gut angelegt. Gastronomie soll um sein. Auf dem Weg fiel leider die Heizung aus, so dass wir nicht wandern sondern Dietmar nach dem Fehler sucht. Mal sehen. Ich bin guter Dinge. Er hat was das angeht, ja Mac Gyver Qualitäten 😉
Morgen geht's zum Twistesee zu einem Treffen. Das liegt direkt um die Ecke, wir sind schon sehr gespannt!
Nach einer ruhigen Nacht ging es zum Frühstück zu Annemie und Reimund. Der Plan für heute: wir fahren nach Koblenz. Mit der Seilbahn kann man zur Festung Ehrenbreitstein. Sie sieht schon von der Talstation der Seilbahn gewaltig aus. Unten kann man ein Kombi-Ticket für die Seilbahn und die Festung kaufen. Das Ticket kostet 19 Euro.
Die Festungsanlage ist schon beeindruckend. Sehr groß und weitläufig bietet sie einen tollen Blick über den Rhein und dem Deutschen Eck, und somit auch der Mosel. In der Festung gibt es viel zu sehen. Von einer Sonderausstellung zum Fußball lernt man über die Entstehung und Entwicklung der Festung und kann einiges über die Weinherstellung lernen. Hier oben kann man schon eine ganze Weile verbringen. Seit der Bundesgartenschau finden hier noch diverse Veranstaltungen statt. Zwei Biergarten auf der Terrasse und ein Winzer im Inneren runden das Ganze schön ab. Es war oben sehr windig und dadurch recht kalt.
Anschließend ging es wieder mit der Seilbahn runter und zu Fuß zum Deutschen Eck. Die Altstadt von Koblenz mit seinen bunten Häusern ist schön anzusehen. Ein Besuch im Brauhaus Koblenz rundete den Besuch bei gutem Essen und leckerem Bier ab 🙂 wir kommen gerne wieder. Direkt am Deutschen Eck gibt es auch den Knaus Campingplatz. Sehr schön gelegen. Ursprünglich hatten wir den mal im Blick, aber über den Feiertag konnte man nur 5 Tage reservieren.
Morgen geht's wieder heim. Alles in allem war es ein toller Kurzurlaub mit lieben Leuten 🙂❤️ die Mosel gefällt uns tatsächlich noch besser. Wir kommen sicher wieder.
Heute ging es dann zum Reimund und Annemie. Am Loreleyblick war es noch komplett nebelig und trüb, während der Fahrt klarte es aber schön auf und die Sonne kam raus 🌞Dort konnten wir direkt gegenüber von den beiden auf einem Grundstück stehen. Ruhig und gut in netter Nachbarschaft 🙂
Die Weinkönigin aus Rheinbrohl wohnt in der Straße, am Wochenende war hier das Weinfest, so dass hier schon einige Vorbereitungen zum Empfang liefen.
Heute kam die Sonne raus und nach einen Begrüßungsgetränk sind wir dann mit dem Trecker in den Wald zum Römerturm. Hiervon gab es an verschiedenen ziemlich viele, von den meisten sind nur noch die Fundamente zu sehen.
Man hat einen wirklich tollen Ausblick und nach einer kurzen Rast sind wir wieder zurück. Abends ging es erst noch zur Weinkönigin und von da an noch aufs Weinfest. Rappelvoll, leckere Weine zu guten Preisen und Livemusik. So kann man es wohl aushalten.
Ein wenig angeschickert ging es dann nach einem letzten Kölsch nur noch zurück zum Wohnmobil und ab ins Bett.
Morgen wollen wir den Reimund und Annemie in Rheinbrohl besuchen. Also haben wir uns schon auf dem Weg an den Rhein gemacht und sind zum Loreleyblick auf einen (riesen) Campingplatz. Hier haben wir Glück und einen Stellplatz in der ersten Reihe. Ein bisschen mehr Sonne wäre zwar schön, aber wenigstens regnet es (noch) nicht! Der Platz hier geht nur ohne Reservierung. Geschätzt hat er mindestens 100, eher 200 Plätze. Normalerweise mögen wir es kleiner und ruhiger, die Winzer oder Höfe in der Gegend hier waren aber alle ausgebucht.
Wir sind dann bei bewölkten Himmel mit dem Fahrrad rund 16km nach Boppard gefahren. Dort angekommen ging der Regen los. Ansonsten hat der Ort irgendwie nicht so viel zu bieten. Oder wir haben es einfach nicht gefunden. Viel hatte geschlossen. Statt Winzerstube gibt es zig Italiener. Also nix mit "wir kehren auf einen Wein ein". Das Wetter wurde nicht besser, also haben wir entschieden, mit dem Schiff nach St. Goar zurück zu fahren. Das letzte Schiff haben wir bekommen und als einzige Gäste hatten wir es für uns.
In St. Goar angekommen wollten wir noch was essen gehen. Nicht so einfach. Die wenigen Restaurants, die es noch gibt, waren ausgebucht. Letztlich sind wir noch in einem Bistro untergekommen. Das Essen war gut und reichlich, so dass wir zumindest nicht mehr kochen müssen.
Alles in allem gefällt uns die Mosel deutlich besser. Die Orte sind netter. Es ist mehr los. An der Mosel findet sich gefühlt in jedem Mini-Ort ein Winzer, bei dem man nett einkehren kann. Einfach mehr Wohlfühl-Charakter.
Heute früh brachte uns Sarah,die Chefin vom Ferienweinhaus Roth den Wein und Secco von gestern direkt zum Wohnmobil 🙂🍾 wir sind dann nochmal hoch zu ihn, um die Esel anzugucken. Ein Fohlen haben sie, was getrennt von den anderen mit Sarahs Pferd steht, da die anderen Eseln es wohl nicht akzeptiert haben. Sarah musste eh zum Füttern und hat uns freundlicherweise mit dem Auto mitgenommen. Also sind wir auch noch zu den Ziegen in den Steilhang gefahren.
Danach ging es zu Mertes in Minheim an der Mosel. Hier hatten wir über Landvergnügen reserviert. Es war aber schon mächtig voll. Der Platz war zweckmäßig an einer Halle an den Weinbergen. Nach einem Besuch des Herbstmarktes im Ort und einer Mini-Selfmade-Weinprobe sind wir wieder zurück zum Wohnmobil. Da die "böse" Überraschung. Warum wir hier stehen, warum so viele andere hier stehen? Keine Ahnung, wir haben reserviert 🤷♀️ Ende vom Lied: der Winzer hatte Stress, wir mussten abreisen.
Also geschaut wo wir hinfahren können. Der Stellplatz direkt um die Ecke war voll. Also auf nach Kesten. Hier gibt es einen Wohnmobilstellplatz direkt an der Mosel. Der hatte Platz. Nicht ärgern, wir sind ja im Urlaub 😉 der Platz ist super für eine Nacht. Im Ort gab es einen Winzer, der auch ein Abendessen im Angebot hatte. Also sind wie noch nett was essen gegangen und lassen den Abend gemütlich ausklingen. Morgen versuchen wir einen Platz am Rhein zu bekommen. Mal sehen, ob es klappt.
Ausgeschlafen und ausgeruht konnten wir bei bestem Wetter draußen mit dem Frühstück starten ☕️
Wir hatten heute eine Radtour um den Dümmer geplant. Rund 27km, also ganz entspannt. Leider sind wir nur zur Schranke des Campingplatzes gekommen. Dietmars Bremse kaputt. Nix geht mehr, keine Radtour 🙄
Okay, also laufen wir ein Stück. Auf Richtung Lembruch. Auf dem Deich läuft man direkt am Wasser. Allerdings, bei 27/28 Grad fast komplett in der prallen Sonne, fast ohne Schatten. Nach einem netten Zwischenstopp in Lembruch im Biergarten "am Turm mit der Uhr" ging es durchgeschwitzt langsam wieder zurück. Ein Zwischenstopp bei der frechen Fritte für ein kühles Getränk war genau richtig, bis wir endlich die Eismanufaktur in Hüde erreicht haben die ein super leckers Eis haben.
Abends ging es mit Ines und Carsten noch zum Italiener und anschließend (Dani, die Stellplatznachbarin von Ines kam noch dazu) hatten wir noch einem fantastischen Ausklang in der Strandbar Pearl, mit leckeren Getränken und tollem Sonnenuntergang 🌅
Dieses Wochenende ging es zunächst Dümmer nach Hüde. Ines, eine alte Bekannte und Carsten haben dort einen Dauerplatz. Ich hatte mit Ines immer mal wieder gesagt: ach wir kommen Euch mal besuchen. Und nun hat es geklappt.
Wir hatten einen Platz auf dem Campingplatz Rennegarbe in Hüde reserviert. Gegen 15 Uhr ging es bei bestem Wetter los. Da es keine 50km entfernt ist, eine kurze Anreise. Der Platz liegt direkt an Ende der Hafenstraße. Sobald man am Platz ist, steht man schon am See. Der Platz selbst hat nur 10 Plätze und ist daher übersichtlich. Die Mitcamper dort waren total nett und aufgeschlossen. Nach einem Begrüßungsprosecco 🥂 mit Ines sind wir dann noch in der Bar du Mare was essen gegangen. Zum Abschluss sind wir dann noch auf einen Absacker zu Ines und Carsten, keine 400m entfernt. Ein schöner Start für ein kurzes Wochenende 🙂
Am Freitag ging es mit den Campingfreunden Hilter ins Moorcamp nach Warmsen. Durch Zufall hatte ich gesehen, dass es dort an diesem Wochenende ein Grill- und Winzerfest gibt. Also haben wir rechtzeitig einen Platz reserviert.
Kurz vor unserer Abreise gab es massig Regen 🙄 in der Hoffnung auf besseres Wetter sind wir gegen halb vier losgefahren. Rund 85 km Richtung Petershagen. Vlamincks sind diesmal schon vorgefahren, sie müssen ja nicht mehr arbeiten.
Der Platz liegt irgendwo im Nirgendwo zwischen Feld und Wiese. Sehr ruhig, aber auch wirklich sehr nett mit tollen Betreibern. Der Regen hat kurz nach Ankunft auch aufgehört. Das Wochenende kann losgehen 🙂 Wir haben abends nur nett gegessen und ein bisschen was getrunken (vielleicht war es auch ein bisschen mehr 🤭). Eine meiner Niesattacken bescherte uns abends noch Besuch vom Nachbarplatz "ob jemand einen Notarzt bräuchte". Naja. Irgendwann war auch wieder gut.
Am nächsten Tag haben wir uns nur von der Woche erholt. Das Wetter war gut und wir sind nur ein wenig über den Platz geschlürt.
Gegen 18 Uhr ging es zum Grill- und Winzerfest am Platz. Das Winzerfest war eher zweitrangig. Es gab 4 Sorten Wein in Flaschen zu kaufen. Das Grillbuffet war aber mega. Riesen Auswahl, super lecker. Absolut empfehlenswert. Wir wären im nächsten Jahr wieder dabei, es war wirklich ein schönes Wochenende.
Erstmal haben wir den Platz bis Sonntag verlängert. Das war gar kein Problem. Heute stand dann das kleine Fest im Kurpark an.
Der Kurpark verwandelt sich für 2 Tage in eine große Bühne mit mehreren Auftrittsflächen für zahlreiche Künstler aus aller Welt. Grandiose Artistik, atemberaubende Akrobatik, beste Comedy und Clownerie, verblüffende Zauberei, poetische Walk-Acts und vieles mehr sind die Attraktionen im Kurpark. Den krönenden Abschluss ist ein barockes Feuerwerk.
Normalerweise macht man Picknick im Park. Die Wettervorhersage war allerdings nicht so prickelnd, es sollte Regen geben. Heidi blieb mit Hund leider daheim, so dass wir mit Michael und dem gepackten Bollerwagen gegen halb vier in Richtung Kurpark aufmachten. Es zieht sich einmal auf die Alm eine Steigung hoch. Wir waren leicht geschwitzt 🙈. Aber,zumindest von oben noch trocken. Zum Kurpark geht's dann nur noch bergab, durch die Fußgängerzone und nach rund 2,5km ist man da.
Es hat gegen vier noch einmal kurz geregnet. Und danach blieb es komplett trocken. Riesig Glück gehabt. Heidis Karte konnten wir auch verkaufen, also alles gut 👍
Das Fest war schön. Tolle Walking-Acts, schöne Shows. Und ein tolles Feuerwerk zum Abschluss. Wir fanden, es hat sich gelohnt. Gegen halb elf ging es wieder heim. Ein Taxi gab es leider nicht, also ging es tapfer berghoch 🥵
Nach einem Bier ging es dann irgendwann ins Bett. Ein wirklich schöner Abend!
Es ging mal wieder nach Bad Pyrmont zum Schellental Camping. Der Platz ist außerhalb gelegen, hat uns aber so gut gefallen, dass wir uns Karten für das "kleine Fest im Kurpark" gekauft haben. Diesmal sind Vlamincks mit dabei. Wir sind aus Paderborn entsprechend direkt dorthin gefahren und waren gegen mittag bereits da. Plätze hatten wir im Vorfeld reserviert, Restaurant auch 🙂 also alles entspannt!
Der Platz hat wahnsinnig tolle Plätze in Richtung Alm und er besticht durch die absolute Ruhe, die man sofort merkt, sobald man aussteigt. Ab und an wiehert ein Pferd, das war es auch schon.
Auch hier hat es den Tag vorher viel geregnet, so dass wir uns tatsächlich erstmal mit Teppich und Co eingerichtet haben.
Heute abend wird gegrillt, den Rest der Zeit schauen wir mal.
Heute ging es gegen halb zwölf nach Paderborn. Wir wollten mal wieder über Landvergnügen weg und haben "Landallerliebst" gefunden. Auf dem Weg direkt zur Abfahrt hat es massig geregnet und es sah nicht nach Besserung aus.
Hier bei Landallerliebst gibt es 3 befestigte Stellplätze und einen kleinen Hofladen. Franz-Josef, einer der Betreiber hat uns sehr nett begrüßt und uns ein bisschen was zu ihrem Betrieb erzählt. Nach einem kleinen Einkauf im Hofladen kam der Regen. Dauerhaft und in Massen. Also Zeit fürs Nichtstun. Um 17 Uhr gab es tatsächlich eine Regenpause, so dass wir noch kurz mit Rad in die Stadt sind und ein bisschen was gegessen haben. Morgen geht's weiter nach Bad Pyrmont. Dort bleiben wir bis Samstag.
Heute morgen bin ich aufgewacht und dachte ich seh nicht richtig 😱 das Gesicht sah aus, als ob ich 12 Stunden unterm Solarium eingeschlafen bin. Alle anderen Stellen am Körper ne Katastrophe. Das Wetter war allerdings fantastisch. Was tun? Heim? Arzt?Apotheke? Muss/kann ja nur ne Nebenwirkung des Antibiotikas gewesen sein. Aber so schlimm hatte ich es selten. Ok, Apotheke. Gestern in Harlingen eine gesehen. Oh, alle Apotheken haben samstags zu 🙄 also auf nach Leeuwarden ins Medical Center. Wenn die Apotheke nicht weiterhelfen kann gibt es dort wenigstens einen ärztlichen Notdienst. Das Medial Center kann man gut mit dem Bus in 5 Stationen erreichen. Der Busfahrer war total nett und wir brauchten keine Fahrkarte kaufen 🙂 Die Apothekerin super freundlich. Ah ja verstehe: ein Antihistaminikum. Plus Kühlcreme. Für insgesamt 4,86 €. Ich gab zweimal nachgefragt, ob das stimmt.
Danach ging es direkt heim. Derselbe Busfahrer begrüßte uns lachend und winkte uns direkt durch 😍
Da es sehr warm war, haben wir tagsüber nur noch den Schatten genossen. Abends ging es dann noch ins Levels in die Stadt zum Burger Essen 🍔🍺 die Stadt wie immer trubelig und gut besucht. Das war noch mal ein netter Abend zum Abschluss. Ein Absacker Bier in der Brauerei am Hafen haben wir auf dem Weg noch mitgenommen.
Morgen geht's heim, wir waren aber bestimmt nicht zum letzten Mal hier.
Ich hab einen recht hässlichen Ausschlag auf Beinen und Armen, vermutlich aufgrund des Antibiotikas, das ich nehmen musste.Also war heute keine riesen Aktion geplant, sondern alles locker weg. Also sind wir am frühen Nachmittag in die Stadt und haben eine Grachtentour durch Harlingen gemacht. Das Wetter war super und unser Guide Hank auf dem Boot hat sowohl auf niederländisch, als auch deutsch über das Wasser durch Harlingen geführt. Auch vom Wasser aus ist Harlingen schön anzusehen. Kleine Grachten führen durch die Stadt. Harlingen hat durchschnittlich die meisten Denkmale pro Einwohner, nämlich mehr als 500. Entsprechend schön sind die Häuser und Gassen anzusehen.
Einen Tag haben wir noch, dann geht's wieder heim. Morgen soll es noch wärmer werden. Ich hoffe der Ausschlag wird weniger 🙄
Nun ging es endlich nach Leeuwarden. Von Harlingen aus pendelt direkt eine Bahn nach Leeuwarden. Man zahlt etwas über 12 Euro für ein Tagesticket und ist rund 30 Minuten später da.
Leeuwarden ist eine Stadt. Kein Städtchen, sondern schon größer.
Trubelig, zig Cafés auf Schiffen, die in den Grachten liegen. Leeuwarden hat den schiefen Turm "Oldehove", das Wahrzeichen Leeuwardens. Hier kann man den Turm über eine Wendeltreppe etwas über 180 Stufen für 3,50 Euro pro Person besteigen. Beim Hochlaufen merkt man,wie schief der Turm ist. Man hat einen tollen Blick über Leeuwarden.
Außerdem gibt es noch Kirchen anzusehen. In einer waren wir nun auch. Bislang hatten wir kein Glück und die meisten waren zu.
Ein besonderes Highlight für eine Stadtbesichtigung der besonderen Art sind die sind die Miniatur People Leeuwarden. Das Stadtzentrum von Leeuwarden ist voller Miniaturen. Diese Wanderer, Bergsteiger, Radfahrer und Bauarbeiter fügen sich vollständig in die Umgebung ein, in der sie untergebracht sind. Man findet diese kleinen Menschen an Zäunen, hinter Abflussrohren, in Mauerfugen und unter Fensterrahmen. Und klein ist wirklich klein; die Figuren sind maximal zwei Zentimeter hoch. Für 2 Euro kann man sich bei der Touri-Info eine Karte kaufen, die einen zu den entsprechenden Punkten führt. 3 haben wir gefunden, dann haben wir aufgegeben 🙈🙈 Aber eine wirklich nette Idee.
Für morgen planen wir eine Grachtentour in Harlingen. Das Wetter soll ja gut sein 🌞
Kein Regen, nur ein wenig Wind heute. Also sind wir mit dem Rad rund 14 km nach Franeker. Was für ein schöner kleiner Ort. Tolle Häuser und es gibt einiges zu sehen. Hier gab es tatsächlich auch eine offene Kirche mit einer wahrlich tollen Orgel!
Das Planetarium hatte leider keinen Platz mehr frei, so dass wir nur noch so gemütlich durch die Stadt gelaufen sind.
Auf dem Rückweg hatten wir (wie immer) Gegenwind. Und nicht zu wenig. Ich glaube, in all meinen Jahren in den Niederlanden haben wir noch nie einen Rückweg ohne Gegenwind gehabt 🙄 naja. Da muss man dann ja durch 🤷♀️
Morgen wäre Abreisetag. Wir wollten eigentlich noch eins / zwei Landvergnügen auf dem Heimweg mitnehmen. Da das Wetter nun aber richtig gut werden soll, bleiben wir bis Sonntag. Keiner hatte so richtig Lust auf Einräumen. Außerdem wollten wir nochmal in die Brauerei.
Jeden Tag besuchen uns mindestens 2x täglich die Enten. Die watscheln hier völlig in Ruhe über die Plätze und holen sich überall einen Happen ab 🦆🦆
Mal schauen, ob wir es morgen mal nach Leuwarden schaffen. Ab hier kann man dort gut mit dem Zug hin.
Wie vorausgesagt war es heute sehr windig. Also kein Wetter zum Radfahren. Also ging es nur in den Hafen von Harlingen. Wir hatten aber Glück, genau zu dem Zeitpunkt kam die Yed Prior. Ein wirklich großes ehemaliges Containerschiff. Auftrag der Firma Spaansen wurde ein aktuelles Containerschiff zu einem Hopperbagger umgebaut.
Das Schiff wurde in Singapur gefunden und nach Harlingen überführt, wo die Werft Bijlsma mit dem Umbau des Laderaums des Schiffes beauftragt wurde. Der Laderaum musste komplett überholt werden, und auf dem Deck mussten neue Fundamente für die Förderbänder angebracht werden.
Das Schiff wird zum Abladen von Kies verwendet. Dieses Material wird für Beton-Fertigteile verwendet.
Sehr spannend anzusehen.
Mal sehen wie das Wetter morgen wird.
Heute war das Wetter mal wirklich gut! Fast windstill und sonnig. Es war kein Regen vorhergesagt, so dass wir ins mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Makkum gemacht haben. Makkum liegt rund 15 km entfernt und ist ein wirklich niedliches Städtchen. Als erstes sind wir zum Makkumer Strand. Das muss man mögen. Voll, rappelig (kein Wunder bei dem Wetter) und leider gab es keinen Strandpavillion, wo man hätte was trinken können. Also haben wir uns wieder in Richtung Zentrum aufgemacht. Vorbei an einer ziemlich großen und schönen Marina hin zum Zentrum. Durch das Zentrum führt eine Hauptstraße, die durch eine Schleuse getrennt wird. Wenn sie hoch geht bildet sich hier ein ganz schöner Stau. Man kann aber das ein- oder andere Schiff anschauen.
Nach einem kurzen Mittagsstopp ging es dann auch langsam wieder heim. Mit, wie kann es in den Niederlanden auch anders sein: Gegenwind 🙄
Heute haben wir tatsächlich auch endlich mal den Grill rausgeholt.
In der Nacht soll es Regen und morgen dann viel Wind geben. Sa fällt Radfahren wohl aus 🤨
Am Samstag war das Wetter extrem schlecht. Dauerregen vom Feinsten und mit 14-16 Grad sehr kalt 🌨🌬 also haben wir nichts gemacht. Da der Wind immer stärker wurde, haben wir vorm Schlafen gehen noch die Markise eingefahren und unser Zeugs verräumt. Jetzt am Sonntag hatten wir kein Regen (juhuu) stattdessen starken Wind und wärmere Temperaturen. So sind wir nochmal durch Harlingen geschlendert. Auf dem Weg haben wir Harlingens Brauerei im Hafen entdeckt und uns diese für abends ausgesucht.
Gegen vier sind wir also wieder zum Hafen. Viele Kitesurfer nutzten das Wetter und es war gut was los. Toll anzusehen! Im Hafen hatte das Lichtschiff Harlingen "open ship". Also sind wir dort erst noch gucken gegangen. Es kostet kein Eintritt. Ehrenamtliche führen durch das Schiff. Das Feuerschiff Jenni Baynton diente 1949 den Engländern als schwimmender Leuchtturm
Ende des 20. Jahrhunderts wurde das Schiff viele Jahre lang als Diskothek genutzt, bis die Regeln verschärft wurden. Zwischen 2005 und 2015 strahlte das bekannte Radio Waddenzee vom Sendeschiff aus.
Von da aus ging es dann in die Brauerei. Direkt im Hafen gelegen. Sehr witzig und wuselig eingereicht. Wir haben je 2 Proefplantjes 🍻 bestellt.
Das Bier ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber wir haben zwei gefunden, die ins gut geschmeckt haben. Wir kommen sicher wieder! Morgen soll endlich die Sonne rauskommen. Wir freuen uns schon! Dann können wir ein wenig Radfahren 🌞🚲
Nach dem Aufstehen sind wir heute zu Fuß ins Zentrum von Harlingen. Für eine größere Radtour war das Wetter zu schlecht, so dass wir nur zu einem kurzen Stadtbummel nach Harlingen gelaufen sind. Das Zentrum liegt ca. 2km entfernt und ist fußläufig gut erreichbar. Harlingen ist ein wirklich nettes Städtchen. Viele Grachten, Lädchen, Cafés und Restaurants laden zum Bummeln ein. Ab 14 Uhr ging allerdings der Regen los, so dass wir dann zurück zum Platz sind. Jetzt, um 22 Uhr hat es endlich aufgehört zu regnen. Mal sehen, was das Wetter morgen so bringt 🙂
Heute geht es für uns für 7 Nächte nach Harlingen. Nachdem wir im Mai viel gefahren sind, haben wir uns für einen festen Platz entschieden. Und so sind wir beim Camping de Zeehoeve entschieden. Der Platz ist nett und bietet alles, was man braucht (oder auch nicht). Das Wetter ist noch gut, so dass wir uns nach Ankunft zum Strand für ein Getränk aufgemacht haben. Für niederländische Verhältnisse ein sehr kleiner Strand. Aber wir wollen ja nicht baden, sondern eigentlich Radfahren. Aktuell ist die Wettervorhersage noch verbesserungswürdig, mal schauen wie es wird.
Abends waren wir im Restaurant hier am Platz. Dietmar war nach dem Essen noch nicht wirklich satt, so dass wir noch einen "Nachtisch für zwei" bestellt haben. Eine Überraschung der Küche. Das war es dann auch. Was für eine Platte. Ein Zuckerschock lässt grüßen! Morgen schlafen wir erstmal aus und dann schauen wir mal. Ist ja Urlaub 🙂
Nach einer gefühlt kurzen Nacht ging es gegen 10 Uhr zu Willi zum Boot. Das Wetter war traumhaft, die Sonne schien. Willi wollte mit uns zum circa 15 km entfernten "Nassem Dreieck" fahren. Am nassen Dreieck trifft man vom Mittellandkanal auf den Dortmund-Ems-Kanal. Eine schöne, ruhige Tour. Nur ab und an kamen uns ein paar Schiffe entgegen. Nach rund zwei Stunden sind wir wieder zurück zum Stellplatz und haben dort noch schnell einen Einkauf für einen gemeinsamen Grillabend erledigt.
In Recke selbst gibt es außer dem Mittellandkanal, einem Waldfreibad, der Marina und ein paar Restaurants nicht viel zu unternehmen, so dass wir einfach nur mal ein nettes Wochenende bei schönem Wetter ohne große Aktivitäten genossen haben.
Morgen geht's wieder heim. Aber solche Wochende sind immer wieder eine tolle kleine Auszeit 🌞
Wir kommen sicher nochmal wieder 🙂
Im strömenden Regen machten wir uns gemeinsam mit Vlamincks auf den Weg nach Recke zur Marina. Wir waren letztes Jahr schon einmal dort. Diesmal haben Chris & Marc Musik gemacht und wir haben dort mit Jaspers einen Tisch reserviert.
Kaum angekommen hörte der Regen auf, wir bekamen einen Stellplatz nebeneinander. Auf dem Weg zur Terrasse der Marina traf Dietmar Willi, einen alten Bekannten. Willi hat sein Boot in der Marina und wollte eigentlich am nächsten Tag heim. Im Laufe des Abends haben wir uns zu einer Bootstour am Sonntag auf dem Mittellandkanal verabredet 🙂
Was für ein schöner Abend. Essen super, Musik gut, Leute total nett, was will man mehr?
Heute haben wir uns einen ganz ruhigen Tag gemacht und einfach mal gar nichts mehr gemacht. Die Wettervorhersage sagte ab 15 Uhr Regen, Gewitter und Sturm voraus. Es war halb so schlimm, aber auch der erste Tag seit unserer Reise, der nicht sonnig und schön war.
Die Fähre geht um 22:30 Uhr. Circa 3 Stunden vorher sollte man mit dem Fahrzeug da sein. Der Hafen ist keine 10km entfernt. Wir sind gegen 17 Uht dann langsam losgefahren, das Navi wollte uns ein wenig ärgern und schlug komische Wege vor. Wir wussten zum Glück die Strecke noch von der Radtour am Vortag, so dass wir dann doch ohne Umwege angekommen sind. Check in problemlos. Dann heißt es aber: warten. Das Gate öffnet um 20:30 Uhr. Nachdem wir zumindest in der Wartespur gelandet sind, kam schon die Meldung "Bad News: 2 Stunden Verspätung." Aber: Wenigstens fährt sie 🙏
Kurz vor zehn ging es dann schnell. Jetzt aber los und an Bord.
Die Zimmer sind wie beim letzten Mal zweckmäßig. 21 Stunden können hier schon lang werden, weil man so gut wie gar nichts machen kann.
Morgen kommen wir geplant um 19:30 Uhr wieder in Travemünde an. Von dort aus geht es nur noch nach Halstenbek. Dietmar will morgen noch einen Kollegen besuchen.
Heute ging es bei bestem Wetter mit dem Rad nach Karosta. Ein kurzer Zwischenstopp am Hafen mit seinen teils alten Schiffen war auch ein Halt wert.
Unser heutiges Hauptziel war das Karostas cietums. Ca. 10 km von unserem Platz mit dem Rad entfernt. Ein ehemaliges Militärgefängnis. Das Gebäude wurde um 1900 erbaut und diente bis 1997 als Ort für die Verbüßung von Disziplinarstrafen. 1997 musste es wegen Verstoß gegen die Menschenrechte dann geschlossen werden. Seit seinen Anfängen war es ein düsterer Ort, an dem die Schicksale der Menschen gebrochen und der freie Geist unterdrückt wurde. Die Behörden wechselten und mit ihnen die Gefangenen: Revolutionäre, Matrosen und Unteroffiziere der zaristischen Armee, Deserteure der deutschen Wehrmacht, Volksfeinde aus der Stalinzeit, Soldaten der sowjetischen und lettischen Armee und andere Ungehorsame. Die letzten Gefangenen haben erst 1997 ihre Inschriften an den Wänden ihrer Zellen hinterlassen. Ein wirklich düsterer Ort, der heute im Sommer für Übernachtungen der besonderen Art dient.
Der Ort Karosta war ursprünglich ein Stützpunkt der Russischen Ostseeflotte, der nicht zuletzt aufgrund seiner Nähe zur deutschen Grenze bei Nimmersatt und seiner ganzjährigen Eisfreiheit gewählt wurde. Anfang des 20. Jahrhunderts bildete Kara-Osta einen eigenen russischen Militärstadtteil. So gibt es eine eigene Post, die größte orthodoxe Kirche in Lettland, eine eigene Energieversorgung und eine umfassende Infrastruktur.
Durch die Auflösung der Sowjetunion wurden Estland, Lettland und Litauen wieder unabhängig, die Sowjets mussten abziehen. Nach Verlegung der etwa 20.000 bis 26.000 sowjetischen Soldaten aus der ehemaligen Hauptbasis wurde Karosta ein verwahrloster und nur zu etwa einem Drittel bewohnter Stadtteil Liepājas. Allerdings ist er toll am Wasser gelegen, sehr grün und ruhig und hat auf dem Weg tolle Gebäude.
Anschließend ging es wieder zurück Richtung Liepaja. Ein Radweg führt durch den Wald an der Küste entlang. Toll ausgebaut, alle paar 100m ein Strandzugang. Und was für ein Strand 😍 alles für den Tagesaufenthalt vorhanden, was man braucht. Über Duschen, WCs, Restaurants bis hin zu Kinderspielplätzen. Das Wasser wirklich glasklar. Das Wetter fantastisch. Auf unserer Reise hatten wir eigentlich nie mehr als 23- max 25 Grad. Und es fühlt sich hier deutlich wärmer an. Ab 17 Uhr wird man hier in der Regel gegart. Besser hätte es uns auf unserer Reise wohl nicht treffen können. Unser Stellplatz liegt auch gut und Liepaja, als drittgrößte Stadt Lettlands ist auf jeden Fall auch eine Reise wert.
Morgen geht um 22:30 Uhr die Fähre. Wir haben also fast noch einen ganzen Tag Zeit. Mal schauen, was wir so treiben.
Gestern gab es nicht viel zu berichten. Nach einem Einkauf im nahegelegenen Einkaufsmarkt (hier kosteten Zigaretten nur noch 42 Euro, Eisbergsalat dafür 5 Euro) ging es wieder heim. Es gab ein paar Zickereien mit dem Wechselrichter, so dass Dietmar was zu muckeln hatte 🤭
Abends kam Paula erfreulicherweise über Nacht zu Besuch ❤️ Nach einem leckeren Abendessen und Sonnenuntergang war der Tag dann auch recht schnell vorbei.
Heute ging es direkt nach Liepaja. Die Strecke war erfreulich gut zu fahren, bis Riga. Da mussten wir einmal durch. Zig LKW Fahrverbote (gehören wir nun dazu oder nicht?) haben wir ein wenig den Verkehr an einer engen Stelle kurzzeitig aufgehalten (ich war es 🙈), sind dann leider noch einmal falsch abgebogen bzw. haben wir die Abfahrt verpasst. Die Straße (hier gibt es tatsächlich eine 3spurige Stadtautobahn) eine einzige Katastrophe 🙄 Schlaglöcher über Schlaglöcher. Wirklich überhaupt kein Spaß.
Danach ging die Fahrt fast reibungslos. Wenig Verkehr und recht gute Straßen. Unser ewiges Dauerproblem ist, wie wir nun festgestellt haben, tatsächlich der Bremssattel. Wozu so eine Reise nicht auch gut ist 🤭 Also immer, wenn er heult kurz anhalten. Dietmar hat dann die ehrenvolle Aufgabe, den per Stange (natürlich unter dem Auto liegend), wieder zu lösen. Dadurch waren es nur sehr wenige und vorallem sehr kurze Zwischenstopps. Danach heißt es, möglichst ohne die Bremse zu betätigen, weit zu fahren 🤣 heute meine Aufgabe. Ich war zugegebenermaßen nicht schlecht, aber es ist auch eine Herausforderung und ich hoffe sehr, ich wurde nicht geblitzt/gefilmt. Überall wo 50 km/h vorgeschrieben ist, gibt es Kameras (Blitzer).
Naja, lange Rede, kurzer Sinn: nun sind wir in Liepaja. Wir haben uns dann doch (schweren Herzens) für einen relativ stadtnahen Platz entschieden. Kempings. Hier gibt es Hütten im Garten und eine wirklich gute Ausstattung. Ruhig gelegen und doch zentral. So können wir morgen auch noch was unternehmen 😉 die Stadt scheint auf jeden Fall recht nett. Wir werden berichten 🙂
Was man aber generell hier sagen muss: 300 km sind hier echt schon nen Ritt. Auch ohne Zwangspausen ist man locker auch mal 5-6 Stunden unterwegs. Wir lernen für Litauen
Wir haben uns heute für Tuja entschieden. Tuja liegt direkt an der Ostsee bzw. um genau zu sein, am Rigarschen Meerbusen. Es waren "nur" rund 230 km. Die waren aber geprägt durch ein zickiges Auto und dadurch bedingten vielen Zwangspausen. Zumindest hatten wir einen Platz davon geschickt ausgewählt, das war ein wenig erträglich. Nun sind wir also endlich nach fast 7 Stunden wieder Lettland gelandet und bewegen uns ganz langsam in Richtung Fähre zurück. Keine großen Städte mehr, stattdessen ein wenig Strand. Hier stehen wir auf dem Campingplatz "Jūrasdzeņi". Der Platz bietet den direkten Blick aufs Meer. Wir stehen auf der Terrasse und aufgrund der Länge nicht direkt untem am Meer. Die Plätze hier oben bieten auch ein bisschen mehr Platz als die Stellplätze am Strand. Neben uns steht Manfred aus dem Erzgebirge. Als Witwer (und Rentner) mittlerweile allein unterwegs. Ein total netter Typ und eine schöne Bekanntschaft 😊
Wir haben noch nicht abschließend entschieden, aber ich denke, eine weitere Nacht bleiben wir noch.
Was in Estland günstig ist, ist das Tanken. Estland hat im ganzen Land anscheinend Einheitspreise, das macht es ein wenig einfacher. Heute haben wir an der Grenze nochmal für 1,52€ bezahlt. Aber ein paar Kilometer haben wir ja auch noch vor uns.
Und zum Abschluss möchte ich jedem die Thermacell Lampe (unbezahlte Werbung 😉) ans Herz legen. So viele Mücken hatten wir noch nicht mal in Polen 🙄
Heute ging es nur knapp 120km weiter mach Haapsalu. Dietmar hatte sich diesen Ort aufgrund vieler netter Beschreibungen ausgesucht. Einen Zwischenstopp hatten wir noch nach etwas über 25km. Zum ehemaligen Tagebau Rummu. Direkt neben dem Tagebau liegt ein altes, stillgelegten Gefängnis.
Der Tagebau Rummu bezog die meisten seiner Arbeitskräfte aus diesem Gefängnis. Laut den Beschreibungen wurden die Pumpen abgeschaltet, welche den Bereich trocken hielten, als das Gefängnis geschlossen wurde. So wurde der Tagebau überflutet. Da dies sehr schnell geschah, wurden ein Bergbaubagger, Gebäude und andere Ausrüstung überschwemmt. Dank des klaren Wassers ist diese Unterwasserwelt gut sichtbar. Heute kann man Rummu für 6 Euro pro Person besichtigen. Der See lädt zum Baden und Kanufahren ein. Das Wasser ist glasklar.
Von da aus ging es weiter nach Haapsalu. Es gibt einen Platz "Pikseke". Man steht ruhig, im Grünen und ist ca. 3km vom alten Bahnhof entfernt. Die Stadt ist mit dem Rad gut zu erreichen. Haapsalu ist ein wirklich schickes Städtchen. Mit seinen vielen bunten Holzhäuser könnte man auch meinen, man sei in Schweden.
Der erste Weg führte uns zum alten Bahnhof. Neben vielen alten Zügen beherbergt es auch ein Museum. Heute ist "Nacht der Museen" in Estland. Ab 18 Uhr kosten alle Museen maximal 1 Euro Eintritt zur Person. Also haben wir den Besuch des Bahnhofsmuseeum auf später verschoben. Es ging weiter zur Seepromenade. Bei besten Wetter sind wir quer Beet geschlendert und haben in Anbetracht der Zeit (es war noch vor 18 Uhr) einen Zwischenstopp eingelegt. Eine kleine Hausbrauerei in Haapsalu. Dort konnte man für 8 Euro 4 frei wählbare Biere probieren. Das erste Mal, dass uns dunkles Bier hier nicht wirklich geschmeckt hat 🤭 Gestärkt ging es dann zu Ilon's Wonderland "Iloni Imedemaa". Das Museum ist der estnischen Künstlerin Ilon Wikland gewidmet. In den folgenden Jahren beschloss Wikland, dem estnischen Staat ca. 800 Originale zu den Kinderbüchern zu schenken, die sie im Laufe ihres Lebens illustriert hatte.
Dietmar hatte was ganz anderes erwartet. Es war eine kleine Ausstellung mit ihren Bildern und Illustrationen. So passte es ganz gut, dass der Eintritt nur 1 Euro gekostet hat 🤭 direkt gegenüber ging es noch in eine kleine Kirche, bis wir uns zum Linnus Castle aufgemacht haben. Ein schön aufgemachtes Museeum in der alten Stadtmauer/der alten Burg. Man hat einen schönen Rundweg der Mauer entlang zur Aussichtsplattform. Treppen. Wieder Treppen. Sie begleiten mich durch den Urlaub 🤣 Aber der Besuch hat sich absolut gelohnt. Ein toller Blick, sogar mit einer kleinen Burgeigenen Kathedrale. Mit platten Füßen ging es dann wieder zum alten Bahnhof ins Museem. Ein Teil des Museums drehte sich allerdings nicht um die Bahn sondern um alle möglichen Kommunikationsmittel vergangener Zeiten. Der zweite Teil wiederum war tatsächlich der Bahn gewidmet. Nach einem schönen Tag mit tollen Eindrücken ging es dann entspannt wieder heim. Wir planen gleich mal, wo es uns morgen hintreibt.
Nach dem Frühstück ging es wieder mit der Bahn nach Tallinn. Heute standen der Yachthafen, das alte Olympiagelände, die Turmbesteigung und die Stadtmauer auf dem Plan. Wir haben hier 23 Grad 🌞, die sich locker auch wie 30 Grad anfühlen. Wärmer braucht es tatsächlich nicht sein. Vom Bahnhof aus ging es erstmal rund 20 Minuten in Richtung Yachthafen/Wasserflugzeughafen. Tallinn besteht aus zig Baustellen. Egal wo man langgeht, überall wird gefühlt gebaut. Aber selbst die Nebenstraßen hinter dem Bahnhof sind wirklich schick gemacht. Überall auf den Gehwegen kleine Plätze zum Verweilen. Es ging vorbei an einem alten, stillgelegten Gefängnis. In dem Hafen selbst liegen neben kleinen Sportbooten auch einige Museeumsschiffe. In anbetracht der Zeit haben wir uns aber gegen die Besichtigung entschieden. Von dort aus sind wir zur Linnahall. Die Linnahall wurde 1980 als Mehrzweckarena gebaut. Sie hatte 5.000 Plätzen aus stammt noch aus der Sowjetzeit. Sie war bis zur Einweihung der Saku Suurhall im November 2001 die größte Mehrzweckhalle Estlands. Über den Erhalt des gigantischen Architekturdenkmals bzw. einem Umbau wird derzeit anscheinend in Estland noch gestritten. Der Anlage ist derzeit zunehmend dem Verfall ausgeliefert und hat eher den Charakter eines Lost Places. Man kann diverse Stufen nach oben laufen und hat einen tollen Ausblick über die Ostsee und dem alten Hafen.
Danach ging es bergauf zur Oleviste kogudus, die Olaikirche. Hier kann man für 5 Euro den Turm besteigen. 256 Stufen per Wendeltreppe (die zum Glück die Richtung zwischendurch wechselt, so dass man keinen Drehwurm bekommt) führen rund 60 Meter nach oben. Gegenverkehr ist spannend. Der Aufstieg anstrengend 🤭 aber das gehört ja irgendwie bei jeder Stadtbesichtigung mittlerweile dazu. Die Plattform ist recht schmal. In den Ecken kann man nicht aneinander vorbeigehen. Man sollte schon wenigstens ein bisschen höhentauglich sein.
Nun ging es noch auf den Markplatz. Wieder sonnig, voll, trubelig ❤️ Nach den vielen Treppen haben wir uns ein Bier und einen Snack redlich verdient 🍻 4 Bier kosten hier übrigens 26 Euro 🙈🤣 und das waren die günstigen...
Zum Abschluss ging es auf den Helleman's-Tower. Hier läuft man 200 m die Stadtmauer entlang und die Türme rauf und runter. Für 4 Euro pro Person lohnt sich das in jedem Fall. Man hat nochmal einen schönen Blick über Tallinn. Und wieder Treppen. Ich weiß nicht wieviele Stufen wir alleine heute gelaufen sind.
Unser Fazit: Tallinn ist 100%ig einen Besuch wert. Uns hat es wirklich richtig gut gefallen!
Morgen geht es Richtung Hapsaluu. Ab dann geht es eigentlich nur noch an der Ostseeküste entlang. Große Städte gibt es dann auf dem Weg nicht mehr wirklich.
Heute ging es mit zwei kleinen (unfreiwilligen) Zwischenstopps rund 233 km nach Tallinn. Landschaftlich keine schöne Strecke wie in den letzten Tagen, dafür gut ausgebaute, sogar zweispurige Autobahnen. Gleich zu Beginn, wie sollte es anders sein, zickte der Karren wieder mit seinem altbekannten Heulen. Kurz gewartet. Weiter ging. Ok. Der nächste Stopp dann wenigstens an einem einigermaßen netten Platz. Das war dann ein Parkplatz am Finnischen Meerbusen. Dort ein bisschen rumgedockert, abkühlen lassen. Wir glauben, wir haben das Problem nun zumindest gefunden. Der Bremssattel. Das war auch die letzte Vermutung nach dem Telefonat mit der Werkstatt. Es wäre ja ein Traum, wenn damit der Ärger vorbei wäre 🙏 so hat Dietmar da ein wenig rumgezimmert, dagegen geklopft und ist die nächsten 120 km absolut vorausschauend, dafür ohne bremsen müssen gefahren 🥴
Ohne weiteren Stress und Zickerei konnten wir noch die restlichen 180 km fast in Ruhe nach Tallinn fahren.
Anvisiert hatten wir den Vanamõisa Caravan Park in Saue. Etwas außerhalb von Tallinn gelegen, mit der Bahn aber sehr gut für 2,25 €/Person erreichbar. Der Platz ist nicht so gemütlich wie wir es in den letzten Tagen erlebt haben, bietet aber alles was man braucht (oder auch nicht). Hier sind sogar andere Camper. Sogar Deutsche 😂 Die "Nachbarn" am Platz rieten in Tallinn bezüglich Bier am Marktplatz zur Vorsicht. Es steht nicht auf den Karten, schlägt aber dann mit 8,50 € zu Buche 🙄
Wir hatten nach Riga keine große Erwartungshaltung an Tallinn und haben erstmal einen halben Tag eingeplant. Also gegen vier mit der Bahn in die Stadt. Und was soll ich sagen? Eine wirklich tolle Stadt. Wir haben recht schnell entschieden, einen Tag länger zu bleiben und morgen nach dem Frühstück nochmal gemütlich durch die Stadt zu bummeln. Insbesondere wollen wir noch auf die Stadtmauer und wenigstens einen Turm besteigen.
Die Stadt besticht durch tolle Gassen mit schönen Häuserfronten und vielen Kirchen. Absolut sehenswert. Der Marktplatz ist toll, voll und trubelig. Bei dem Wetter fantastisch 🌞 Die Preise auf dem Marktplatz sind aber Wahnsinn. Das teuerste Bier haben wir für 8,90 € gesehen. Wir haben mitten auf dem Marktplatz einen netten Irish Pub entdeckt, der tatsächlich einigermaßen zivile Preise hatte (das Bier für 6,50€).
Heets kosten hier auch gleich 50 € 😂 naja, wir fahren ja über Lettland wieder heim 🤷♀️
Ich freue mich tatsächlich über einen weiteren Tag morgen in Tallinn.
Heute haben wir traumhaftes Wetter, 20 Grad, sonnig. Gefühlte 25-28 Grad 🌞 Nach dem Frühstück (das erste Mal draußen) sind wir mit dem Rad nach Narva gefahren. Hier am Platz geht direkt neben der Hauptstraße ein Radweg direkt in die Stadt. Die Stadt ist rund 5km entfernt. Narva wurde uns von vielen hier empfohlen "wunderschön, musst Du gesehen haben". Hm. Was soll ich sagen 🤣 wir hatten ursprünglich das "Veneetsia" von Narva anvisiert. Nachdem wir gefühlt im Industriegebiet gelandet sind, sind wir wieder umgedreht und in Richtung Grenzfluss gefahren. Wir sind uns ziemlich einig: nein, Narva ist keine schöne Stadt. Vermutlich eine typisch osteuropäische Stadt. Aber insgesamt nicht wirklich schön.
Der erste Stopp für uns war die Auferstehungskathedrale "Jeesuse ülestõusmise katedraal". Eine russisch orthodoxe Kirche. Man macht die Tür auf und denkt nur "Wow, was für ein Prunk". Die Bilder können das gar nicht wiedergeben. So was hab ich bei all den vielen Kirchen noch nicht gesehen. Total faszinierend.
Der nächste Halt war wieder eine Kirche. Diesmal die Alexanderkirche "Narva Aleksandri Suurkirik" Hier konnte man per Fahrstuhl auf den Turm, der leider nicht außen begehbar war. Trotz allem erhält man einen kleinen Überblick über Narva. Im Eintritt enthalten war noch der Eintritt in die Kirche selbst. Auch hier waren wir wieder sprachlos. Die Kirche wird anscheinend wieder aufgebaut - aktuell fehlt es hierzu an Geld - und man kann über die nicht gesperrten Teile in der ersten und zweiten Ebene laufen. Total interessant anzusehen. Hier finden sogar in diesem Zustand Gottesdienste statt. Im Erdgeschoss kann man sogar hinter den Altar treten. Das hatten wir bei all unseren Besichtigung noch nie!
Weiter ging es dann hin zum Aussichts-Grenzpunkt. Die Promenade, von der aus man die beiden Festungen sieht - auf estischer Seite "narva castle" und auf russischer Seite "Iwangorod" - entschädigt
einiges. Hier ist es wirklich toll. Nur der Fluss trennt Europa und Russland. Insbesondere in der jetzigen Zeit schon beeindruckend, so dicht an der Grenze zu sein. Linker Hand die estische,
rechter Hand die russische Flagge. Hier hatten wir dann noch einen Stopp für unser erste estisches Bier. Mit Honiggeschmack 🤭 muss man mögen.
Wir hatten noch die Altstadt mit schönen Gassen und Häusern gesucht, aber auch die nicht gefunden. Oder einfach nicht erkannt 🙈 also sind wir - mit einem kurzen Einkaufsstopp - wieder heim. Und
stehen hier immer noch allein.
Aber wer glaubt, hier einen "billigen" Urlaub zu haben, täuscht sich gewaltig. In den Restaurants mindestens Preise wie bei uns. Teilweise teurer. Eine Dose Bier im Lidl (estisches Bier) kostet um die 1,60€. Wir sind nicht wegen erwarteter günstiger Preise hierher gefahren, aber die teilweise deutlich höheren Preise lassen uns doch erstaunt zurück.
Unser Fazit: Narva selbst als Stadt ist (für uns) keine Reise wert. Die Sache an sich (so dicht an der Grenze zu Russland) schon.
Morgen, so unser Auto will, geht's 200 km weiter nach Tallin. Meine Erwartungshaltung ist tatsächlich nicht mehr ganz so groß, aber ich lasse mich gerne überraschen.
Heute früh haben wir den schönen Platz verlassen. Ich hatte noch ein längeres Gespräch mit der Betreiberin. Der Ort Taevaskoja ist für Estland ein sehr wichtiger Ort. Man sagt dem Wald mit seinen Felsen eine magische Energie nach. Viele nutzen den Ort um Energie aufzunehmen und gesund zu werden.
Mit dem Platz ist es schwierig für sie. Während Corona war der Platz fast leer. Dann kam der Krieg. Seitdem haben sie kaum noch Gäste aus Deutschland oder den Niederlanden. Früher waren das die Haupttouristen. Heute bleiben sie aus. Letztes Jahr hatten sie 10 Deutsche und 1 Paar aus den Niederlanden. Die Angst vor Russland und die Nähe ist zu groß dass die Touristen ausbleiben. Campen ist für Esten völlig unpopulär, so dass sie auf ausländische Touristen angewiesen sind. Sie hat uns noch ein paar gute Tipps für den Weg nach Narva mitgegeben, die wir dankend annehmen. Für uns war der Plan, rund 220 km nordöstlich nach Narva zu fahren. Narva ist die drittgrößte und östlichste Stadt Estlands. Sie liegt an der Grenze zu Russland am Fluss Narva, der hier den Grenzfluss bildet und nördlich der Stadt in den Finnischen Meerbusen der Ostsee mündet. Man kann in Narva also direkt nach Russland hinübersehen.
Und dann kam unser Womo. Mittlerweile verbindet uns eine Hassliebe 🤐 wenn es läuft ist es super. Wenn es zickt (meist ohne nachvollziehbaren Grund), dann hasse ich es. Dietmar ist da generell ein wenig entspannter. Bislang hat zumindest die Werkstatt trotz aller Suche nix gefunden. So auch heute. Beim Losfahren jammerte der Karren schon ein bisschen. Irgendwann, kaum 40km weiter schreit und heult der. Rechts ran, Reifen/Bremse heiß 🙄 also warten...
Irgendwann ging es weiter...diesmal knapp 25 km. Schlechte Laune: "Ich verkauf den Karren, wenn wir zu Hause sind 🤮" Aufgebockt. Nix zu sehen. Werkstatt angerufen. Berichtet. Aber: vielleicht haben wir nun eine Idee woran es liegen könnte.
Ok. Nutzt ja nix. Nu sind wir hier. Wir brauchen einen Plan B. Ein Platz am See um die Ecke. Falls alles schiefgeht. Nur knapp 15 Minuten entfernt. Nach dem Abkühlen sind wir dann weiter. Siehe da: bis nach Narva. Ohne irgendeine Zickerei. "Bloß nicht mehr anhalten". Das Auto kostet alle Nerven 🥴 entspannt ist anders. Und sind wir also statt wie geplant um 14 Uhr um 17 Uhr auf dem Platz Vana Olgina Mõis angekommen. Hier sind wir die einzigen Gäste auf einem großen Platz nur 3km von Narva entfernt. Begrüßt wurden wir mit "Hello my friends". Den Platz können wir natürlich aussuchen.
Man muss aber sagen: landschaftlich eine fantastische Strecke. Störche überall. Tolle Farben und abgesehen von Baustellen gute Straßen. So ging es vorbei an dem Lake Peipus. Als Plan B wäre es auch eine tolle Alternative gewesen.
Mir gefällt es fast besser als Lettland Was man hier allerdings sagen muss: wenn sie Rollsplitt streuen fühlt es sich an, als ob man in einem Kiesbett fährt 🙄
Hier haben wir nun fantastisches Wetter und bleiben 2 Tage. Rund um den Platz klappert es überall und die Störche fliegen im Tiefflug über das Womo. Schon ziemlich cool 🥰
Heute machen wir nix mehr, außer den Grill anwerfen. Morgen geht es dann mit dem Rad nach Narva. Wir sind schon sehr gespannt.
Heute früh ging es rund 330km in Richtung Narva. Wir hatten unseren Zwischenstopp in Taevaskoja geplantNarva liegt im Nordosten von Estland und war von dem Rinderhof, wo wir das Wochenende verbracht haben, rund 530 km entfernt. Kann man fahren, muss man aber nicht. Wir sind schließlich im Urlaub 🙂
In Lettland war es noch ein wenig bedeckt und wir sind gegen viertel nach zehn gestartet. 330km standen an. Über die Sandstraße wollte uns das Navi dann doch nicht führen, so dass wir die ganz normalen Straßen gefahren sind. Die E77 ließ sich fast durchgängig super stressfrei fahren. Das Auto hat heute kein bißchen gezickt, kein Heulen und nicht. Wir klopfen auf Holz das es so bleibt 🍀✊️ das war auf dem Weg vom Hafen zu Paula ganz anders 🙄
330km hört sich nicht lange an, dauert hier aber mal eben 6 Stunden Fahrzeit mit ein paar kurzen Pausen. Irgendwann haben wir Estland dann erreicht und auch ein paar schlechtere Straßen. Was soll ich sagen: das Auto heult nicht, dafür kam das Hubbett runter 🤭🤣🙈 irgendwas ist halt immer...auf dem Weg tröpfelte es sogar ein wenig.
Camping Salamaar ist ein wirklich toller Platz. Viel tolle Stellplätze, ruhig gelegen mit einem kleinen See, total freundlicher Betreiber. Nur ein weiterer Camper auf dem Platz. Was will man mehr? Vorallem können wir hier ver-und entsorgen. Ist ja auch nicht unwichtig ☝️
Nach 6 Stunden Fahrt haben wir eine kleine Wanderung zu den roten Klippen, die "Suur ja Väike" unternommen. Es kam due Sonne taus, das Wetter wurde super. Und 100te Mücken haben sich über unseren Besuch gefreut. Es führt ein schöner Rundweg entlang der Ahja zu den roten Sandsteinklippen. Alles gut durchdacht, sogar gute Wege für Rollstuhlfahrer 👍
Während ich schreibe lassen wir es uns auf diesem tollen Platz bei Weißwein und Sonne gut gehen 🌞 Dietmar freut sich schon, dass er standesgemäß endlich auch den Grill anschmeißen kann.
Morgen geht's dann die letzten 220 km nach Narva. Getrennt durch einen Fluss zu Russland. Wir sind schon sehr gespannt.